Berlin: U1 bis Storkower Straße

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Beschreibung des Vorschlags

Hier möchte ich einen Vorschlag darstellen, der nach einer kurzen Recherche auch schon in einer leicht anderen Variante von anderer Seite vorgeschlagen wurde: https://www.zukunft-mobilitaet.net/95052/urbane-mobilitaet/berlin-ausbau-schienennetz-bvg-s-bahn/ Daher denke ich, dass durchaus Potential für diese Option vorhanden ist. Im Gegensatz zu einer Führung der  U1 zur Landsberger Allee über Frankfurter Tor und zu der einst vom Senat vorgeschlagenen Verlängerung zum Ostkreuz gibt es bei dieser Variante keine Parallelverkehre. 

Die Strecke kreuzt die U5 an der Samariterstraße sowie die Straßenbahnstrecken an der Wühlischstraße und der Proskauer Straße. Hier sollen jeweils Zwischenhaltestellen errichtet werden. Wenn die Haltestellendichte zu hoch hoch ist, können diese auch entfallen. Der Umstiege zur U5 an der Samariterstraße soll aber auf jeden Fall realisiert werden.

Die Strecke geht im Bereich der aktuellen Haltestelle Warschauer Straße in ein Rampenportal über. Die Haltestelle Warschauer Straße wird direkt unter die S-Bahn in Tieflage verlegt. Die Strecke knickt nach dem Bahnhof Warschauer Straße ab. Die Zufahrt zur Abstellhalle an der Warschauer Straße muss anders geführt werden, es ist zu prüfen, ob im Bereich des Tunnelportals ein oberirdischer Abzweig möglich ist.

Langfristig könnte eine Verlängerung über Fennpfuhl nach Weißensee oder Hohenschönhausen möglich sein.

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18 Kommentare zu “Berlin: U1 bis Storkower Straße

  1. Die Idee ist bedeutend besser als die ganzen Vorschläge entlang der M10. Allerdings sehe ich auch hier ein paar Hürden, die mir zu wenig Berücksichtigung finden:

    1. Durch ein so dichtes Wohnviertel zu bauen, ist sehr sehr teuer, weil das nur mit TBMs geht. Da stellt sich allerdings die Frage, wie soll das genau gehen, da du ziemlich tief unter die Fundamente musst und dann auch noch die Gebäude stabilisieren musst. Das wird ein richtig teures Vergnügen.

    2. Es ist unmöglich den U-Bahnhof Warschauerstraße unterirdisch zu bauen. Aus zwei Gründen: 1. Gibt es da die Wagenhalle, die so komplett abgehangen werden würde. Diese Kapazität müsste woanders wieder aufgebaut werden. 2. Muss man ja dann nochmal an die Infrastruktur des neuen S-Bahnhofs ran, dass diese Art gar nicht berücksichtigt hat. Auch müsste man ja irgendwie hoch zur Brücke kommen, was ja eine ziemliche Strecke wäre. Damit verschlechterst du den Umstieg von M10 zur U-Bahn massiv.

    3. Mir ist der Nutzen für diese Führung zu gering. Warum? Weil die Straßenbahnlinien M13 und 21 schon die Fahrgäste zur Ringbahn bringen oder gar zur Stadtbahn. Es bliebe also nur der Vorteil schneller nach Kreuzberg zu kommen. Das ist mir etwas zu wenig. Da ist die Verlängerung der M10 schon deutlich kostengünstiger und bringt ähnliche Effekte.

    Ich plädiere eher für die von der BVG ins Spiel gebrachte Variante, dass die U-Bahn zum Ostkreuz führt, da so die Regionalbahn angebunden wird. So würden deutlich mehr Menschen davon profitieren.

  2. Größte Priorität in Fennpfuhl/Lichtenberg hätte, wenn überhaupt, der Bau der U11.

    Die U1 könnte in dieser Form kaum großräumige Verkehrsbeziehungen abwickeln. Hohenschönhausen, Marzahn und auch Weißensee hätten so von der verlängerten U1 nichts. Und warum wird der Parallelverkehr zur unzuverlässigen und überlasteten Linie M10 kritisiert, aber der Parallelverkehr zu den deutlich unwichtigeren Linien 21 und M13 geduldet? Wenn man die U1-Ost verlängern möchte, dann nach Landsberger Allee S über Frankfurter Tor.

    Wenn man sonst eine U-Bahn von Lichtenberg nach Kreuzkölln bauen möchte, warum dann nicht über Boddinstr – Rathaus Neukölln – Treptower Park – Ostkreuz – Frankfurter Allee – Roederpl – Sportforum – Weißensee/Hohenschönhausen. Die U-Bahn würde, im Gegensatz zu diesem Vorschlag, den Hauptverkehrsströmen folgen und auch die Ringbahn sinnvoll ergänzen. Wäre vielleicht etwas für den Post-200-Kilometer-Plan, sollte Berlin bis dahin zur Megacity geworden sein.

  3. Ich finde den Vorschlag sehr gut!

    Der zentrale Kern von Friedrichshain ist sehr mangelhaft erschlossen, was für sehr viele Reisenden in sehr langen Fußwegen zur Warschauer Straße, zum Ostkreuz oder zur U5 resultiert. Die jetzige Anbindung durch M13, 21 oder 240 ist eben nicht attraktiv, entweder wegen geringer Taktung oder unpraktikablen Umsteigewegen.

    Die Wagenhalle und weitere oberirdische Infrastruktur um den Bahnhof Warschauer Straße sehe ich nicht als Argument gegen größere Veränderungen, sondern als städtebauliche Hindernisse. Eine Auflassung dieser Gebäude bzw. eine Neunutzung würden sehr große Chancen für das Umfeld ermöglichen. Die Bürgersteige und Überwege im Umfeld des jetzigen U-Bahnhofs sind nämlich hoffnungslos überlastet und unterdimensioniert.

    Ich stimme Krake’s Kommentar zu diese Verbindung noch weiter nordwärts zu planen. Warum nicht sogar bis Hohenschönhausen oder Weißensee? Ja, sie sind alle bereits per Tram angebunden, aber mit einer Schnellbahnverbindung würde man noch mehr Marktanteile vom PKW zum Umweltverbund schieben können.

    1. Und wo soll die Kapazität dann wieder auf gebaut werden? Das solltest du und der Autor schon beantworten! Einfach nur zu sagen, die werden dann anderen Funktionen zu geführt, ist ziemlich ÖPNV feindlich, denn das bedeutet ja, dass an Infrastruktur die dringend benötigt wird, einfach so gespart werden kann, ohne das man einen Ersatz hat.

      Auch finde ich es sportlich, die Verschlechterung der Umstiegsbeziehung von Straßenbahn zur U-Bahn überhaupt keine Rechnung zu tragen. Genauso wenig den dann wieder neu zu bauenden unteren Bereich des Bahnhofes Warschauer Straße. Alles Dinge die weggelassen werden, für einen immensen Mehraufwand. Das steht in keinem Verhältnis zum Nutzen!

      1. Eventuell ist es auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs an der Storkower Straße möglich, die Kapaziätten wieder aufzubauen.

        Aktuell ist die Umsteigebeziehung zwischen S-Bahn und U-Bahn an der Warschauer Straße sehr schlecht. Sie wird dadurch deutlich verbessert.

        1. So schlecht ist die nicht. Wir reden hier über einen 100 m langen Steg. Den könnte man einhausen und damit witterungsfest machen und schon ist der Weg bedeutend kürzer als z.B. der umstieg am Alex oder an der Friedrichstraße. Das ist also kein Argument. Dafür verschlechterst du den umstieg zur Straßenbahn, da du jetzt zu den 100 m Steg, auch noch eine massive Höhendifferenz einbaust, wo ich auch gerne wüsste, wie das in die bestehenden S-Bahnsteige eingearbeitet werden soll.

          Du willst 12 Gleise dort unterbringen? Oberirdisch ist dafür kein Platz. Dann musst du das unterirdisch machen. Wie soll das bitte gehen, sodass der KNF größer 1 ist? Du baust ja damit quasi einen Tunnel von 1-1,5 km zusätzlich. Das wird sehr teuer.

          Warum sträubst du dich gegen eine oberirdische Variante am Bahnhof? Was spricht denn für dich dagegen? Damit wäre deine Idee ggfs. zu retten.

  4. Hallo zusammen !

    Es gab die Planung den Bahnhof Warschauer Straße über die S-Bahn zu verlegen und dann entlang der Warschauer Straße mit einer Rampedie U1  in den Untergrund zum U-Bahnhof Frankfurter Tor zu führen, eine Weiterführung mit Zwischenhalt „zur  Börse“ wurde dann zum Anschluß am S-Bahnhof Landsberger Allee führen. Die Wagenhallen an der Warschauer Straße könnten dann erhalten bleiben.

    1. Ich finde die Variante nach Frankfurter Tor und Landsberger Allee auch besser. 

      Ich würde die U1 bis Antonplatz verlängern, wie auch im Masterplan U-Bahn der BVG vorgesehen. Am Antonplatz könnte eines Tages in die U10 umgestiegen werden. 

      Allerdings sollte die U1 hinter Warschauer Str dann nur in Frankfurter Tor, Landsberger Allee, Michelangelostraße und Antonplatz halten. Für die Feinerschließung (Zentralviehhof usw) ist die Tram da und die U-Bahn sollte ruhig ein paar Meter machen.

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