Beschreibung des Vorschlags
Der große Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 hat das Hamburger Nachtnetz zwar massiv verbessert, lässt uns im Nordosten aber nach wie vor ohne das nötige nächtliche Mobilitätsangebot zurück. In Stadtteilen wie dem nördlichen Poppenbüttel, Lemsahl-Mellingstedt, Duvenstedt und Wohldorf-Ohlstedt fährt unter der Woche nachts kein einziger Bus, was Bewohner nach der Spätschicht oder Veranstaltungen zu Fußwegen von teilweise über einer Stunde zwingt. Um dieses Defizit zu beheben und Mobilität für alle sicherzustellen, habe ich mein Konzept der Nachtbuslinie 670 entwickelt – eine leistungsstarke Nord-Süd-Verbindung von Wandsbek bis in die Walddörfer.
Mein Linienweg verbindet strategisch wichtige Knotenpunkte und Arbeitsplätze.
- Die Route startet am U-Bahnhof Wandsbek Markt und führt über U Wandsbek-Gartenstadt direkt zum Bundeswehrkrankenhaus sowie zum OTTO-Campus (beide Anschlüsse wichtig für Schichtpersonal).
- Über U Farmsen und U Berne führt die Linie weiter nach S Wellingsbüttel und S Poppenbüttel, wobei ich die Einrichtung neuer Haltepunkte wie der „Friedrich-Kirsten-Straße“ (im Wellingsbüttler Weg) und der „Poppenbütteler Landstraße“ (siehe Karte) zwischen den beiden S-Bahn-Stationen vorsehe, um den großen Haltestellenabstand zu verringern und mehr Personen direkt anzubinden.
- Ab S Poppenbüttel folgt die 670 dem Weg der Linie 276 bis zum U-Bahnhof Ohlstedt und erschließt durch einen neuen Schwenk über die Sthamerstraße Gebiete im östlichen Ohlstedt, wofür die drei neuen Haltestellen „Lottbeker Weg“, „Ohlstedter Platz“ und „An der Strenge“ (siehe Karte) eingerichtet werden müssten, bevor die Linie an der U-Bahn-Haltestelle Hoisbüttel endet.
- Für eine echte Alternative zum Auto plane ich einen verlässlichen Takt: Eine Grundversorgung im 60-Minuten-Takt unter der Woche sowie eine Verdichtung auf einen 30-Minuten-Takt am Wochenende, jeweils von ca. 00:30 bis 04:30. Mein Entwurf ist dabei besonders effizient, da er den am Wochenende fahrenden Nachtverkehr der Linie 276 vollständig ersetzen würde und somit keine Parallelfahrten entstehen. Außerdem sollte unter der Woche an der Haltestelle U Wandsbek Markt nahtloser Anschluss an die halbstündlich verkehrende Linie 608 Richtung Hauptbahnhof und weiter zur Reeperbahn und zurück bestehen, um Freizeitverkehr von und zu der Partymeile optimal auszubauen.
Meine Forderung für eine sofortige Umsetzung: Damit die Linie dauerhaft sicher verkehren kann, ist langfristig eine massive Bauweise der neuen Haltestellen notwendig. Dennoch könnte mein Konzept kosteneffizient und umweltschonend sofort realisiert werden: Zwischen U Wandsbek Markt und U Ohlstedt müssten lediglich vier neue Haltestellenschilder aufgestellt werden, damit die Linie auf diesem wichtigen Teilstück bereits ohne weitere Baumaßnahmen verkehren kann.
Ein Dokument mit mehr Infos habe ich hier verlinkt: pdflink.to/hh670

Ist bei beiden zwischen 0-4 Uhr ein Schichtwechsel mitten in der Nacht? Trotzdem ist Anschluss für die Menschen auf jeden Fall nicht schlecht.
Der Weg ist nicht besonders die direkt und schließt relativ wenige neue Menschen an den Nachtbus an, ist ziemlich umwegig und hat zwischen Farmsen und Berne fährt schon der 617
Sind zwar größtenteils Einfamilienhäuser, aber bestimmt gibt es der Bedarf für eine Linie. Selbst wenn es nur sehr wenige Fahrgäste sind. Und mit dem 607 gibt es eine gute Verbindung in die Innenstadt. Allerdings die Linie weiter über Ammersbek zufahren lassen wird praktisch unmöglich, weil niemand dafür Geld bezahlen möchte für den sehr geringen Bedarf.
Ich würde lieber zwei Linien fahren lassen anstatt einer langen. Die erste Linie vorschlagen zwischen Heukoppel und U Wandsbek Markt als 8 und die zweite zwischen U Berne und U Ohlstedt fährt mit Anschlüssen, wenn möglich.
Für den Verkehr am Wochenende würde ich alles beim alten Belassen bis auf eine Linie zwischen S Wellingsbüttel und U Berne, wenn wie gesagt der Bedarf wirklich dar ist.
Ist die Fahrzeit nicht recht lange insbesondere für den Abschnitt um den es primär geht (Ersatz der 276 am Wochenende nachts und neue Bedienung unter der Woche), zumal man so oder so in Wandsbek nochmal umsteigt? Macht es nicht mehr Sinn den Umsteigepunkt nach Poppenbüttel zu legen? Die 607 dürfte die Fahrgäste schneller schon nach Poppenbüttel bringen und selbst der braucht ab Hbf ca. 1 h. Der Bus dürfte ab Wandsbek vermutlich mindestens genauso lange unterwegs sein.
Vergleiche ich das Nachtbusnetz unter der Woche mit dem am Wochenende so ist zu erkennen, das gar keine Abdeckung eigentlich nur im Bereich zwischen Wellingsbüttel und Berne besteht. Poppenbüttel-Ohlstedt hat am Wochenende zumindestens eine Anbindung durch die 257, Hoisbüttel/Ammersbek durch die 627 nach Poppenbüttel. Alles südlich von Berne über unterschiedlichste Busverbindungen. Natürlich alles nicht direkt miteinander unbedingt.
Am Wochenende verkehrt aber die S Bahn durchgehend, sodass der Bus nicht in voller Länge mehr genutzt werden wird. Gerade im südlichen Bereich fährt ja auch MOIA als Ergänzung insbesondere geeignet für den Freizeitverkehr.