Beschreibung des Vorschlags
Idee:
Die S3 sollte nicht nach Nietleben verkehren, sondern über eine NBS via Heide-Süd zum Universitätsklinikum, wo ein Knotenpunkt mit Straßenbahn und Bus entstehen soll.
Begründung:
Der aktuelle Endpunkt der S-Bahn in Nietleben beruht auf der mittlerweile eingestellten Halle-Hettstedter Eisenbahn und dem früheren S-Bahn-Endpunkt Dölau. Auch wenn ich eine reaktivierung bis Dölau oder Lieskau begrüßen würde, halte ich sie für unrealistisch. Denn eine solche S-Bahn würde parallel zu vier Bussen pro Stunde verkehren, deren Kürzung eine relativ starke Verschlechterung für das Salzatal (380/381) bzw. Heide-Nord und das KKH Martha-Maria (21) mit sich bringen würde. Außerdem müsste man für 3 Straßen eine Querungsmöglichkeit finden, was in mindestens 2 Fällen (Salzmünder Straße und Semmelweisstraße) eine Herausforderung darstellen würde.
Die von mir angedachte Verlängerung wäre nicht sehr kostenaufwändig, würde neue Verbindungen schaffen, mehr Einwohner und wichtige Institutionen anbinden und bessere Verknüpfungen mit dem restlichen ÖPNV schaffen.
Neben dem 4.500 EW zählenden, aufstrebenden Stadtviertel Heide-Süd würde die S-Bahn das Universitätsklinikum, den Campus Heide-Süd und mit einem ca. 1 km-Fußweg auch den Weinberg Campus anbinden. Da Studenten im Schnitt häufiger den ÖPNV nutzen, lohnt sich die Anbindung von Universitätseinrichtungen um so mehr.
Die Dölauer Heide, als eines der beliebtesten Naherholungsgebiete von Halle, würde durch die Verlängerung auch eine wesentlich bessere S-Bahn-Anbindung bekommen.
Die S-Bahn schafft eine Verbindung zu sehr wichtigen Zielen wie Dem Neustadt-Zentrum, der Südstadt und Silberhöhe sowie logischerweise zum Hauptbahnhof.
Anpassungen S-Bahn:
Die S3 fährt neu ab Halle-Neustadt zum Uniklinkum, der Bahnhof Nietleben wird nicht mehr bedient.
Anpassungen Straßenbahn:
Um den Knoten besser einzubinden enden die 4, 5 und 94 an der Hst. Heide-Universitätsklinikum die in „S-Bhf. Universitätsklinikum“ umbenannt wird. Zusätzlich wird die Linie 7 aus Kröllwitz dorthin verlängert. Die Wendeschleife wird abgebaut und durch einen P+R-Platz ersetzt. Zusätzlich muss ein Gleiswechsel südlich der Haltestelle installiert werden, sodass die Bahnen aus Richtung Rennbahnkreuz dort enden können.
Anpassungen Bus:
Die Linien 21 und 22 werden bis zur S-Bahn verlängert, was Dienstneutral umsetzbar ist. Dabei hält die 21 weiterhin in Kröllwitz, die 22 jedoch nicht, da sie sonst nicht genügend Pausenzeit hätte.
Um das Angebot in Nietleben nicht zu stark zu verschlechtern verkehrt die Linie 42 neu ab der Halleschen Straße via Heidestraße – Waidmannsweg zum G.-Menzel-Platz mit zusätzlicher Haltestelle auf Höhe der Grundschule Nietleben, auch das geht Dienstneutral. Außerdem soll die Regionalbuslinie 309 als Verstärker über die Eislebener Straße fahren, was weder Fahrzeit noch -strecke kostet. Die Hst. S-Bhf. Nietleben wird in „Heidestraße“ umbenannt.
Kosten:
Da ich keine Ahnung habe wie man die Kosten berechnet, habe ich ChatGPT gefragt, wie realistisch das ist weiß ich nicht.
Der Prompt war:
schätze die kosten für eine ca. 2,5 km lange S-Bahn-Neubaustrecke ab, die größtenteils zweigleisig ist, drei neue stationen enthält und eine 6m breite straße überbrücken muss. zusätzlich soll ein p+r-platz entstehen
Heraus kam folgende Tabelle:
Edit: Da die Tabelle irgendwie nicht übernommen wurde sag ich einfach was rauskam:
Wahrscheinlicher Gesamtrahmen: ca. 70 – 120 Mio. €, abhängig von Baugrund, Brückenkomplexität und Stationsausstattung.
Macht damit gerne was ihr wollt.
Fazit:
Die Verlängerung wäre nicht unfassbar teuer, würde aber eine Menge erschließen. Die Erweiterung wäre ohne laufende Kosten im Stadtverkehr umsetzbar und würde neue Verbindungen ermöglichen.
Liebe Grüße Tschaki

Und deshalb fordern wir gar keine Kostenschätzungen bei den Vorschlägen.
Lieber nichts schreiben, als irgendeinen nicht nachvollziehbaren Müll schreiben.
Man kann natürlich gerne Zahlen nennen, die sollten dann aber auch begründet sein.
Zum Vorschlag: Die S3 braucht vom Hbf nach Nietleben 19 Minuten, die Tram 4 braucht vom Hbf zum Klinikum hingegen nur 18 Minuten, fährt dabei jedoch in einem doppelt so dichten Takt.
Und wie lange braucht man heute bsp. von Halle-Neustadt zum Uniklinikum und wie lange später mit der S3?
Und wie viele Leute betrifft das?
Für eine Tangentialroute in einer eher kleinen Großstadt mit S-Bahn-Neubaustrecken um sich zu werfen, sollte schon sehr gut begründet sein.
Zudem sind es von Halle-Neustadt zum Universitätsklinikum mit der Tram auch nur 13 Minuten.
Finde ich gut, Tangentialverbindungen nach Neustadt und Südstadt würden so deutlich beschleunigt. Optimal wäre ein S-Bahn-Ring, damit man aus dem Nordwesten auch schnell zum Hauptbahnhof käme. Aber da sieht es mit der Trassenfindung schwierig aus.