Beschreibung des Vorschlags
Hildesheim sollte auch wieder mit seinen 100.000 Einwohnern eine Straßenbahn bekommen. Ich könnte mir drei Linien vorstellen.
Dieses hier sind drei Linien, die am Bahnhof ineinander übergehen.
Los geht es in Itzum. Nach dem das Stadtteil verlassen wurde, wird der Ostbahnhof erreicht. Dann hatte Ulrich Conrad eine besonders elegante Lösung zur Überwindung der Bahnhstrecke vorgeschlagen: Am Ostbahnhof sollte die Straße Am Kreuzfeld verlassen werden und die Bahn durch eine neu zu bauende Unterführung gekreuzt werden. Weiter ginge es dann über den Rewe-Parkplatz, den man durch eine weitere Parkebene ergänzen könnte, um die Zustimmung von Rewe zu erhalten. Anschließend würde in die Straße „Immengarten“ eingeschwenkt werden, über die die Goslarsche Straße zu erreichen wäre.
Von dieser wird auch schon bald der Bahnhof erreicht. Ab hier fährt man das abwechselnd nach Bockfeld und Himmelsthür. Diese Linien fahren natürlich auch im 10-Minutentakt. Daher müsste jede zweite Fahrt am Bahnhof über die Kaiserstraße wenden.

Gedulde dich doch mal ein bisschen. In der Zwischenzeit könntest du doch zu einigen anderen Vorschlägen einen Kommentar abgeben. Ich habe bisher noch nirgendwo einen konstruktiven Kommentar von dir entdeckt.
Ja die Streckenführung ist fertig.
Jetzt auch die Beschreibung bei allen Hildesheimer Vorschlägen.
Die Streckenführung ist sehr umwegig. Muss diese Linie umbedingt zum Hbf. oder kann sie vielleicht auch durchs Stadtzentrum fahren? Ansonsten ist eine Straßenbahn für Hildesheim gut.
Stimmt, das ist eine gute Frage, zumal der Anschluss in Hildesheim-Ost ja auchbesteht. Dann lasse ich sie nun durchs Zentrum fahren.
Zwischen Kardinal-Bertram-Straße und Breslauer Str. führt die Himmelsthürer Linie durch dünn besiedeltes Gebiet auf einer Art Schnellstraße. Das ist unoptimal. Und warum macht die Linie nach Bockfeld so einen Riesenschlenker zwischen Bergstraße und Triftstraße? Die Fahrzeiten sind dadurch extrem lang. Die Steigung ließe eine gerade Streckenführung auch zu. Genauso würde ich die Linie zwischen Bohlweg und Hindenburgplatz direkt führen. Damit wird das Stadtzentrum gut erreicht.
Der Ast nach Itzum ist sehr gut. Allerdings nicht die Unterführung am Ostbahnhof. Hier müsste eher eine Überführung südlich der Bahnsteige gebaut werden. Die Fußgängerbrücke lässt sich bestimmt integrieren und es werden keine Angsträume geschaffen. Der Bahndamm liegt auch nicht viel höher als die Straße. Dann kann man auch vor dem Ostbahnhof halten!
Im wesentlichen stimme ich den Aussagen von Jonas zu. Was aber den Umweg zwischen Berg- und Triftstraße betrifft: Wo soll denn die Straßenbahn da fahren? Die Setigung ginge zwar so gerade, aber die Bergstraße ist teilweise nur etwa 6-7 m breit. Wie soll da eine zweigleisige Straßenbahn durchpassen? Okay, vielleicht ginge es, wenn man dort nur eingleisig baut, aber es dürfte wohl auch seine Gründe haben, weshalb sogar der Bus diesen Umweg macht.
Ostbahnhof: Wenn der Bahndamm nur ein bisschen höher als die Straße leigt, sollte die Straßenbahn drunter durch führen, weil sonst viel zu lange Rampen erforderlich wären. Insbesondere wenn die Kreuzung südlich des Bahnhofs erfolgen würde, wogegen ich prinzipiell nichts einzuwenen habe, ergäbe sich eine hässliche Rampe mitten auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Haltestelle sollte aber in jedem Fall dort sein, wo die Gleise gekreuzt werden, egal ob darüber oder darunter, um direkte Zugänge zu den Bahnsteigen zu ermöglichen. Einen Halt direkt vor dem Bahnhofsgebäude halte ich aher nicht für nötig, weshalb ich doch lieber für die nördliche Querung plädiere, weil dort nur Parkplätze verlegt wreden müssten, während auf der südlichen Seite alte Bäume verschwinden müssten und der Bahnhofsvorplatz verschandelt werden würde. Es städtebaulicher Sicht dürfte die nördliche Querung daher zu bevorzugen sein.
Den Weg über die Schnellstraße habe ich gewählt, da man so Himmelsthür am schnellsten erreichen kann.
Ulrich hat hier schon gute Vorarbeit geleistet. Dem stimme ich zu.
Ist irgendwie eine doofe Situation gerade. Der eine sagt, dass die Linie zum Hbf soll und der andere hätte den direkten Weg lieber. Hat beides seine Vor- und Nachteile.
Tja, Einigkeit erzielt man eben nicht immer. Es ist dein Vorschlag, da musst du entscheiden, welcher Argumentation du lieber folgen willst.
Ic belasse sie jetzt so, da man bei einer Führung über Schuhstraße auch den Ast nach Himmelsthür zerstören würde.
Diese Linie gefällt mir weniger gut, wobei sie aber auch gute Anteile hat. Im Nordwesten würde ich die Linie an der Himmelsthürer Ecke Hildesheimer Straße enden lassen. Bis dort ist die Linienführung gut, was danach kommt, geht so aber nicht. Zunächst kannst du die Strecke nicht über einen Bahnübergang führen. Das wird nichtmehr genehmigt. Die Umwege sind zudem unzumutbar, weil von Himmelsthür zur Innenstadt ein viel zu weiter Weg gewählt wird.
Richte da dann lieber eine weitere Linie ein, die von der Dammstraße über Bergsteinweg, Dingworthstraße, Maschstraße / Elzer Straße (nach Fahrtrichtungen getrennt), Am Kupferstrange, Breslauer Straße, An der Pauluskirche und Winklestraße nach Himmelsthür geführt wird. Dort sollte dann eine große eingleisige Schleife entstehen, die über Von-Ketteler-Straße, Willi-Plappert-Straße, Hermann-Löns-Straße, Linnenkamp und Silberfinderstraße führen könnte und nur in einer Richtung zu befahren wäre. Eine Pausenzeit wird nirgends gehalten, dafür wäre das andere Ende der Linie geeignet. Hildesheim ist schließlich nicht so groß, dass nach einmaliger Durchquerung des Stadtgebietes der Fahrer gleich wieder eine Pause benötigt.
In der Innenstadt verstehe ich den Sinn des Umwegs über Hoher Weg und Rathausstraße nicht. Das ist zeitraubend und sehr eng. Wenn du diese Lineinführung unbedingt möchtst, um die Altstadt so ein bisschen besser erreichbar zu machen, dann frage ich mich, warum du die andere Linie nicht auch dort durch führst. Ich würde den direkten Weg über die Schuhstraße empfehlen.
Im weiteren Verlauf würde ich die Linie über Zingel und Bahnhofsallee zum Bahnhof führen und dort enden lassen. Alternativ wäre auch eine Fortsetzung über Bahnhofsplatz, Steuerwalder Straße und Richthofenstraße zum Waldfriedhof (Technologiezentrum Hildesheim) denkbar.
Der Südostast wäre natürlich ebenfalls eine sehr wünschenswerte Linie, wobei ich auch hier ein paar Änderungsvorschläge haben. Den Endpunkt würde ich noch etwas näher an den alten Ortskern von Itzum heran führen, und zwar durch die St.-Georg-Straße bis zur Ecke Am Fuchsberg, wo auf der Grünfläche im spitzen Winkel neben der Ecke genügend Platz für eine Wendeschleife wäre.
Von der Vernichtung der Grünzüge im Wohngebiet am Sensburger Ring würde ich Abstand nehmen und die Strecke über Hansering zur Marienburger Straße führen. Die Eingriffe in die Natur scheinen mir ansonsten zu groß, außerdem müsstest du auch etwas von den Sportplätzen an der Marienburger Straße wegnehmen.
Am Ostbahnhof sollte die Straße Am Kreuzfeld verlassen werden und die Bahn durch eine neu zu bauende Unterführung gekreuzt werden. Weiter ginge es dann über den Rewe-Parkplatz, den man durch eine weitere Parkebene ergänzen könnte, um die Zustimmung von Rewe zu erhalten. Anschließend würde in die Straße „Immengarten“ eingeschwenkt werden, über die die Goslarsche Straße zu erreichen wäre.
Da auch diese Linie den Bahnhof erreichen sollte, (Der Ostbahnhof ist kein Ersatz für den Hauptbahnhof, da dort wesentlich weniger Züge halten) empfehle ich eine Fortsetzung über Schuhstraße, Kardinal-Bertram-Straße und Bischof-Jansen-Straße zum Bahnhof oder alternativ eine Führung über Hoher Weg, Almsstraße und Hannoversche Straße zum Bahnhofsplatz. Dort könnten die Züge dann auf eine andere Linie, die über die Bahnhofsallee kommt, übergehen, also jene nach Himmelsthür oder jene nach Moritzberg (s. o.).
Danke für deinen auführlichen Kommentar auf den ich jetzt nicht eingehen werde, sondern Taten sprechen lasse. Ich habe es etwas anders gemacht, als du dir das vileicht vorgestellt hast. Ich hoffe du findest es auch gut. Danke für den Tipp mit dem Techniologiezentrum. Jetzt weiß ich endlich wo ich das Ende der einen Linie hinführen soll.
Aber zum Technologiezentrum fährt ja noch gar keine Linie.
Ansonsten freue ich mich über die Strecke nach Itzum, du tatsächlich genau meinem Verbesserungsvorschlag entspricht, wobei ich am Ostbahnhof aber keinen Tunnel, sondern nur eine Unterführung empfohlen habe. Das heißt, es würde oberirdisch gefahren werden und nur die Gleise der Bahn würden auf Brücken darüber hinweg geführt werden. Man müsste aber zunächst vor Ort mal nachsehen, ob die Bahngleise wirklich ebenerdig liegen. Sollten sie z. B. leicht vertieft liegen, wäre auch eine Brücke über die Bahn denkbar. Das ist aber bei Google-Maps nicht erkennbar.
Die Strecke nach Moritzberg und Bockfeld könnte man auch noch unter der Schnellstraße hindurch führen und auf deren nördlicher Seite wenden lassen, dann wäre noch ein wenig mehr erschlossen. So geht es aber auch.
Bei der Strecke nach Himmelsthür hast du dich nur soweit an meinen Vorschlag gehalten, dass du die Strecke eingerichtet hast. Leider auf ganz anderem Weg. Okay, das ist Geschmacksache.
Welche Linie soll nun zum Technologiezentrum weiter führen? Ich empfehle die Linie aus Himmelsthür dafür zu nehmen, falls du dich doch noch entscheiden könntest dort die von mir empfohlene Schleife zu schaffen, die den ganzen Stadtteil erschließt und dann die Strecke zuammen mit der anderen über Bergsteinweg – Schuhstraße – Zingel – Bahnhofsallee führst, weil sonst die Altstadt nicht gut erreichbar wäre. Dann könnten die Linien von Itzum und Bockfeld am Bahnhof auf die jeweils andere Linie übergehen. (Da du aber meine Vorschläge verändert hast, was ja okay ist, hältst du dich an diese Vorschläge besser auch nicht, den sie sind auf die von mir empfohlenen Varianten abgestimmt.)
Ich habe mich jetzt doch in den späteren Planungen gegen die Techniologiezentrum-Linie entschieden, da man ja dort auch schon die Linie nach Drispenstedt hat.
Ok, ich habe die entsprechenden Striche entfernt.
Deine Idee gefällt mir auch gut, da der Süden von Himmelsthür dann profitieren kann.
Ich finde, dass solche Schleifen betrieblich nur Ärger produzieren werden. Himmelsthür ist gut genug erschlossen.