Beschreibung des Vorschlags
Die knapp 100.000 Einwohner zählende Stadt Gütersloh ist neben Bielefeld ein wichtiges Zentrum in Ostwestfalen und wächst stetig. Aufgrund einer zentrierten Bebauung können die jeweiligen Stadtteile derzeit noch gut mit Bussen bedient werden.
Entlang der verdichteten Nord-Süd-Achse wäre aber eine 10,5 km lange Straßenbahn durchaus denkbar und würde neben der Umweltfreundlichkeit viele weitere Vorteile gegenüber dem bisherigen Busverkehr bieten:
-> transparentere und direktere Führung mit höherem Takt (15 / 10 – minütig)
-> durch die Nähe zu Bielefeld würden viele Pendler die Bahnen nutzen
-> Im Süden könnte man zwei von drei Buslinien wegfallen lassen
-> Blankenhagen ist sehr weit außerhalb und wird auch als das „Problemviertel“ angesehen, indem kaum jemand wohnen möchte. In den nächsten Jahren werden durch Abzug der brit. Armee aus Gütersloh noch weniger Menschen dort wohnen. In der Politik werden viele Verbesserungsmöglichkeiten des Stadtteils diskutiert. Der Straßenbahnbau könnte maßgeblich dazu beitragen, den Stadtteil wieder zu beleben und die Verbindung ins Zentrum kleiner erscheinen zu lassen.
-> Die Innenstadt mit Bahnhof wird zentral erreicht
-> wichtige außerhalb gelegene öfftl. Gebäude werden erreicht, wie zB. das St. Elisabeth-Hospital oder die Blankenhagener Schulen
-> die Bahntrassen liegen meist auf Hauptstraßen und es müssen fast keine Privatgrundstücke angetastet werden, sodass der Widerstand von Anwohnern, z.B. bezüglich Lärmschutz, gering sein dürfte.

Diese Linie gefällt mir auch gut. Das einzige, was mir jetzt negativ auffällt ist die Linienführung am Rathaus. Es wird wohl nicht so schlimm sein, wenn man nicht vor dem Rathaus herfährt, sondern direkt von der Friedrich-Ebert Straße auf die Kaiserstraße fährt.
An diese Führung hab ich auch erst gedacht, da würde man sich zwei Kurven sparen. Andererseits ist am Rathaus viel Platz und würde den Einwohnern aus dem Norden die Möglichkeit geben, schnell in die Innenstadt zu kommen. Eine Haltestelle dort am Rathaus hielt ich einfach für viel sinnvoller als an der Friedrich-Ebert-Straße.
Stimmt, das wäre natürlich ein grund, der dafür spricht.
Ein sehr interessanter Vorschlag. Ich würde die Linie allerdings im Süden (wenn es die Anwohner zulassen)parallel zum Depot in die Piusstr. führen und dann nördlich der Sportplätze oder an der Bushaltestelle Lukasstraße enden lassen. In beiden Fällen wäre die Errichtung eines P+R-Parkplatzes sinnvoll und möglich. In Blankenhagen würde ich darauf achten, dass im Falle einer Reaktivierung der Strecke von Gütersloh nach Ibbenbüren ein Bahnhof gut mit der Strßenbahn verknüpft ist und man nicht von der Dauer her schwer einschätzbare Fußwege einplanen muss.
Danke für das Lob! Eine Weiterführung im Süden wie du sie beschreibst halte ich persönlich nicht für wirtschaftlich, da die Bebauung dann doch stark abnimmt.
Eine Verbindung zur Bahnstrecke Richtung Ibbenbüren könnte man am Malvenweg einrichten. In Blankenhagen halte ich eine direkte Verbindung für nur schwer realisierbar und auch nicht nötig, da der Bahnhof dort für die meisten Anwohner fußläufig zu erreichen ist.