4 Kommentare zu “GT: Ausbau Gütersloh Hbf und Umfeld

  1. Hallo,

    Meiner Meinung nach kann man Pavenstädt und Kattenstroth nördlicher legen. Kattenstroth an den Westring und Pavenstädt an die Feuerbornstraße. Außerdem finde ich den Halt an der Verler Straße unnötig, da er nahezu keine Einwohner anschließt, die nicht auch schon von dem Halt nördlich davon angeschlossen werden.

    Liebe Grüße!

    1. Meiner Meinung nach kann man Pavenstädt und Kattenstroth nördlicher legen. Kattenstroth an den Westring und Pavenstädt an die Feuerbornstraße.

      Hier wäre bei der Feuerbornstraße der Platz das Problem. Klar, wenn man sechsgleisig ausbaut muss dort sowieso abgerissen werden, beim fünfgleisigen Ausbau ist mMn aber Unter den Ulmen/Westfalenweg besser geeignet, da dort lediglich Tankstellen stehen, bei welchen auch noch relativ viel Platz ist. Daraus resultierend kann man aufgrund des Haltestellenabstands auch den Kattenstrother Haltepunkt nicht an den Westring platzieren.
      Bei einem sechsgleisigen Ausbau bin ich aber bei dir, da sollte man die Haltepunkte verschieben. Zeichne ich mal noch mit ein.

      Außerdem finde ich den Halt an der Verler Straße unnötig, da er nahezu keine Einwohner anschließt, die nicht auch schon von dem Halt nördlich davon angeschlossen werden.

      Tatsächlich ist der Halt unter dem Namen „Welle“ genau so aktuell in der Reaktivierung der TWE-Strecke geplant und soll für die Erschließung von Mansergh-Quartier, Welle und Schulzentrum Ost zuständig sein. Die Halte Sundern und der nördlichere Halt wurden von mir hinzugefügt (kann ich sonst auch nochmal in der Beschreibung klarer machen). Ersterer ist meiner Meinung nach auf jeden Fall sinnvoll, zweiteren habe ich an der Stelle platziert, da alle von Anderen vorgeschlagenen „Überlandstraßenbahnen“ in Richtung Avenwedde/Friedrichsdorf/Bielefeld dort entlangführten. Im Rückblick sind 600-650 Meter Haltestellenabstand natürlich auch ein bisschen wenig…
      Wenn es nötig ist, würde ich tendentiell eher den nördlicheren Halt entfernen und den Halt Welle ebenfalls eher zur Straße „Am Anger“ hin verschieben.

      Viele Grüße

  2. Ich finde den Vorschlag persönlich gut durchdacht und auch gelungen. Ich hab nur paar Kleinigkeiten dazu zu schreiben:

    1. Etwas Trivial, ich würde aber die neuen Gleise der TWE am Hbf nicht -1 oder 0 nennen. Das verwirrt nur die, die den Bahnhof nutzen. Da der Bahnhof in diesem Vorschlag so oder so große Veränderungen annimmt, sollte man einfach ganz logisch (1,2,3,4,usw) benennen.

    2.

    Im Rahmen eines höheren Taktes könnte es sich lohnen, die TWE-Strecke zweigleisig auszubauen. Da relativ viel Gewerbe und Industrie an der Strecke anliegt, müsste sich durch Abstände zu dem Gleis genug Platz finden. Als Alternative ließen sich auch Überholgleise bauen.

    Dies würde ich bei Gütersloh – Hövelhof definitiv unterschreiben, bei Gütersloh – Versmold habe ich da etwas bedenken. Wie weit soll so ein zweigleisiger Ausbau gehen? Bis Versmold/Lengerich oder doch bis Ibbenbüren? Personenverkehrstechnisch ist mit einem stündlichen RB/S und einem RE eigentlich ein ganz gutes Angebot mit Bahnkruzungshalten Bad Laer und Harsewinkel.

    Der Güterverkehr wird natürlich nur auf nachts / außerhalb der Betriebszeiten beschränkt, mir ist allerdings entlang der Strecke außer Claas keine nennenswerten Firmen aufgefallen.

    3.

    Die Verbindungskurven nahe Gütersloh Nordhorn würden höchstens durch Regionalverkehr genutzt, der aus Bielefeld in Richtung Verl oder Versmold wollen würde. Hier wäre die Frage, ob sich dies betriebstechnisch und monetär wirklich lohnen würde.

    Ja, dazu hatte ich einen Vorschlag gemacht. Und zwar Fahrten der RE 76 vom Bielefelder Hbf zur HVZ, die sich in GT-Miele mit der RE 76 aus Osnabrück vereint und weiter nach Verl, Hövelhof und Paderborn verkehrt. Denn Miele ist einer der größten Arbeitgeber in Gütersloh und hat sicher viele Pendler aus Umgebung wie Bielefeld. Abfahrten ab Bielefeld wären um 6:30,7:30,13:30 und 17:30.

    4. Zu der Straßenbahn Gütersloh bin ich etwas kritisch entgegengesetzt, da Gütersloh mit seinen 100.000 Einwohnern ein Anrecht auf eine Tram hätte, allerdings bautechnisch recht „zerstreut“, sprich die Straßenbahnstrecken lang sein müssten um genügend Einwohner anzubinden. Die Stadtbusse machen da eigentlich einen echt guten Job, einen Umbau zur Straßenbahn wäre teuer. Wenn es ein gutes Konzept, mit guter Anbindung und nicht utopischen Kosten, könnte man darüber reden.

    5. Trivial, aber was solls. Der Halt in Spexard, kann einfach Spexard heißen, da dies historisch so war und dies eigentlich beim „Stadt“zentrum in Spexard liegt.

    1. 1. Etwas Trivial, ich würde aber die neuen Gleise der TWE am Hbf nicht -1 oder 0 nennen. Das verwirrt nur die, die den Bahnhof nutzen. Da der Bahnhof in diesem Vorschlag so oder so große Veränderungen annimmt, sollte man einfach ganz logisch (1,2,3,4,usw) benennen.

      Ich wage gehört zu haben, dass DB Netze ungern Gleisnummerierungen ändert, das könnte aber auch Halbwissen sein. Hat anscheinend irgendetwas mit Betriebsabläufen zu tun (In anderen Ländern ist es scheinbar auch möglich, dass ein Gleis zwei verschiedene Bezeichnungen hat, eine für den Betriebsablauf und eine für Fahrgäste?).
      Anyway, klar wäre es wünschenswert, die Gleisnummerierung komplett neu zu machen. Habe ich mal mit ins Fazit reingeschrieben.

      Dies würde ich bei Gütersloh – Hövelhof definitiv unterschreiben, bei Gütersloh – Versmold habe ich da etwas bedenken. Wie weit soll so ein zweigleisiger Ausbau gehen? Bis Versmold/Lengerich oder doch bis Ibbenbüren? Personenverkehrstechnisch ist mit einem stündlichen RB/S und einem RE eigentlich ein ganz gutes Angebot mit Bahnkruzungshalten Bad Laer und Harsewinkel.

      Das würde ich dann von der Nutzung abhängig machen. Falls die Strecke für Durchgangsverkehr von Güterzügen genutzt würde, wäre natürlich ein zweigleisiger Ausbau bis Ibbenbüren wünschenswert, um Kapazitäten zu erhöhen und mögliche Umwege über Osnabrück zu vermeiden.
      Bzgl. des Durchgangsverkehrs selbst bin ich mir nicht ganz sicher, in wie weit sich so etwas lohnt. Da müsste ich mir das Güternetz und potentielle Anschlüsse noch einmal genauer ansehen.
      Bei Betrieb ohne Durchgangsverkehr müsste man noch einmal überlegen: Wenn ich mich recht erinnnere wird besonders der nördliche Teil der TWE Strecke für den Güterverkehr genutzt, der südliche fast gar nicht. In Gütersloh im südlichen Teil liegen ja sogar noch Holzschwellen und bedeutend mehr als Betrieb einer Museumseisenbahn ab und zu ist mir auch nicht bekannt. Ob der Betrieb ohne Durchgangsverkehr auf dem nördlichen Abschnitt jetzt eine zweigleisige Weiterführung bis nach Ibbenbüren lohnenswert macht weiß ich nicht.

      Der Güterverkehr wird natürlich nur auf nachts / außerhalb der Betriebszeiten beschränkt, mir ist allerdings entlang der Strecke außer Claas keine nennenswerten Firmen aufgefallen.

      Lustigerweise hat Claas meiner Kenntnis nach schon seit einigen Jahren den Transport von Landmaschinen per Schiene eingestellt. Stattdessen scheint ein relativ großer Kunde ein Stahlwerk zu sein plus sporadischer Betrieb durch andere Firmen.
      Potential hätte die Strecke aber auf jeden Fall noch, ob jetzt Claas in Harsewinkel, Miele und kleinere Firmen in Gütersloh oder Nobilia u.Ä. im Verler Stadtgebiet.
      Generell hatte ich bei Reaktivierung aber auch in einigen Dokumenten das Vorhaben zur Errichtung seperater, gemainsam genutzter Laderampen in den verschiedenen Gebieten gefunden, sodass auch kleinere Unternehmen quasi einen „Schienenanschluss lite“ bekommen könnten.

      Ja, dazu hatte ich einen Vorschlag gemacht. Und zwar Fahrten der RE 76 vom Bielefelder Hbf zur HVZ, die sich in GT-Miele mit der RE 76 aus Osnabrück vereint und weiter nach Verl, Hövelhof und Paderborn verkehrt. Denn Miele ist einer der größten Arbeitgeber in Gütersloh und hat sicher viele Pendler aus Umgebung wie Bielefeld. Abfahrten ab Bielefeld wären um 6:30,7:30,13:30 und 17:30.

      Das wäre ein Anwendungsfall. Ob sich aber der Bau einer Verbindungskurve nur für diesen einen Zug lohnt ist aber fraglich, da die Kurve ja auch nur die S-Bahn-Gleise erschließen würde. Man könnte da noch nachbessern und auch die Schienen für den RRX/die REs/den Güterverkehr anbinden, das kostet aber auf jeden Fall auch noch ordentlich.
      Alternative (wenn wirklich eine direkte Zugverbindung ohne Umstieg vorhanden sein müsste) wäre beim Bau von S-Bahn-Gleisen das Kopf machen an Bahnsteig 8 oder 11 und dann das Durchfahren der neuen südwestlichen Verbindungskurve.

      4. Zu der Straßenbahn Gütersloh bin ich etwas kritisch entgegengesetzt, da Gütersloh mit seinen 100.000 Einwohnern ein Anrecht auf eine Tram hätte, allerdings bautechnisch recht „zerstreut“, sprich die Straßenbahnstrecken lang sein müssten um genügend Einwohner anzubinden. Die Stadtbusse machen da eigentlich einen echt guten Job, einen Umbau zur Straßenbahn wäre teuer. Wenn es ein gutes Konzept, mit guter Anbindung und nicht utopischen Kosten, könnte man darüber reden.

      Generell bin ich einer Tram tatsächlich positiv gegenübergestellt. Die Busse sind, besonders zur HVZ, überfüllt und auch ein T15 beseitigt nicht die Verspätungen durch Autos. Ob in Zukunft oberleitungsfreie Straßenbahnen (Batterien, Superkondensatoren), vorgefertigte Schienensegmente oder der Einsatz von eingleisigen Abschnitten den Bau von Straßenbahnen günstiger machen ist dann wirklich eher Zukunftsmusik, ich hoffe da tut sich aber noch etwas. Ich merke gerade, vielleicht sollte ich mal dazu einen eigenen Vorschlag machen…
      Bzgl. der Zerstreutheit helfen die S-Bahn/RB-Stationen aber ja auch schon. Dann müsste man eine Straßenbahn „nur“ noch „drumherumplanen“.

      5. Trivial, aber was solls. Der Halt in Spexard, kann einfach Spexard heißen, da dies historisch so war und dies eigentlich beim „Stadt“zentrum in Spexard liegt.

      Danke, habe ich angepasst.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.