Beschreibung des Vorschlags
Bergisch Gladbach mit einer Stadtbahn vernetzen
Leverkusen Mitte nach Herkenrath über Berg. Gladbach und Bensberg
Ich schlage hiermit eine mögliche Trasse einer Stadtbahn die Leverkusen und Bensberg. Diese Niedrigflurstadtbahn verläuft in Bergisch Gladbach und Bensberg zum Teil unterirdisch, weil die Straßen zu eng für eine Straßenbahn sind und dadurch eine schnellere Verbindung als mit dem Bus ermöglicht wird. Bergisch Gladbach hat mehr als 112.000 Einwohner und gehört zum Einzugsbereich der Stadt Köln. In Bensberg wird auch die Endhaltestelle der Linie 1 mit genutzt. Damit die Kosten nicht in die Hohe steigen sind in Bergisch Gladbach auch oberirdische Strecken und Haltestellen geplant. Leider fallen ein paar Häuser der Strecke zum Opfer. In Leverkusen Mitte und Schlebusch ist durchaus eine oberirdische Streckenführung durch die breiten Straßen möglich.
Der Verlauf ist bekannt durch die Linie 227, welche normalerweise im 20 Minuten Takt fährt. Viele Strecken Abschnitte werden auch noch durch viele andere Linien befahren, sodass sich fast durchgängig ein 10 Minuten Takt ergibt. Die Buslinie 400 unterstützt zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg. Die Buslinie 222 unterstützt die 227 zwischen Schildgen und Bergisch Gladbach im 20 Minutentakt und nach Moitzfeld von Bensberg wird die Linie 227 durch die 421 und 454 unterstützt. Die Linie 421 fährt im Berufsverkehr bis Bergisch Gladbach von Bensberg, daher herrscht in einigen Streckenabschnitten sogar ein 5 Minuten Takt.
Die länge beider Tunnel zusammen beträgt 2,7 km. Diese Stadtbahn soll den Stadtverkehr entlasten, der sich auf der Nord-Süd-Achse der Stadt befindet. Ein 10 Minuten Takt wäre eine angemessen Verknüpfung der Stadtteile, die an dieser Strecke liegen und wird durch die hohe Taktung auch besser angenommen. Dadurch könnte auch viele parallel liegend Buslinien neugeordnet werden. Insgesamt wird die Lebensqualität durch eine Stadtbahn besonders in Bergisch Gladbach verbessert. Die Fahrzeit zwischen Herkenrath und Leverkusen-Mitte würde ungefähr 50 Minuten betragen.
Ein zukünftige mögliche Anbindung der Linie 3 oder 18 bis nach Bergisch Gladbach Markt würde das Angebot noch erweitern und Köln besser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anbinden. Ebenfalls würde sich dadurch die Verkehrssituation in Bergisch Gladbach verbessern.
Geplante Tunnel:
Bensberger Tunnel 1,64km
Berg. Gladbach Mitte Tunnel 1,05 km

Erstmal vorweg: Niederflur bedeutet auf LiniePlus sofort „Straßenbahn“. Eine Stadtbahn ist nach unserer Definition hochflurig.
Einen Bus, der derzeit im T20 verkehrt, möchtest du durch eine Straßenbahn im T10 ersetzen. Das ist nicht realistisch. Deine ~12km langen Tunnel machen das ganze noch schlimmer.
Wenn man noch weitere Buslinien durch diese Bahn (abschnittsweise) ersetzen kann und du die Tunnel entfernst, wäre das ganze schon deutlich realistischer.
Vielen Dank, ich haben den Vorschlag dementsprechend angepasst.
Viele Strecken Abschnitte werden auch noch durch viele andere Linien befahren, sodass sich fast durchgängig ein 10 Minuten Takt ergibt.
Buslinie 400 zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg
Buslinie 222 zwischen Lev-Opladen und Bergisch Gladbach über Schildgen
Buslinie 421 & 454 zwischen Moitzfeld und Bensberg
Wobei man das Kölner Niederflursystem eigentlich tatsächlich als Niederflurstadtbahn bezeichnen müsste, weil es durch seine etwas höhere Einstiegshöhe und dem eher stadtbahnartigen Lichtraumprofil inkompatibel zu herkömmlichen Niederflurstraßenbahnen ist.
Genau das Problem wurde z.b bei Vorschlägen zu einer Verlängerung der Linie 7 nach Bonn diskutiert:
https://extern.linieplus.de/proposal/koeln-zuendorf-mondorf-bonn/
Für Bergisch Gladbach wäre das Kölner Niederflursystem eigentlich die einzige sinnvolle Entscheidung.
An sich gefällt mir der Vorschlag sehr gut, allerdings halte ich Tunnel in der Länge für eine Stadt dieser Größe aktuell nicht für durchsetzbar, die 60.000 Einwohner größere Stadt Mülheim an der Ruhr hat z.b. massive Probleme ihre Tunnel zu finanzieren.
Ich würde vorschlagen die ungenutzte Eisenbahnstrecke zwischen Bergisch-Gladbach und Bensberg zu nutzen und von dieser auf die bestehende Strecke der Linie 1 einzufahren.
Diese hat zwar weniger Erschließungswirkung, ist aber bereits vorhanden und spart große Teile des Tunnels zwischen Bergisch-Gladbach und Bensberg.
Die Paffrather Straße, die Altenberger Dom Straße und die Leverkusener Straße sind meiner Meinung nach breit genug für eine Niederflurstadtbahn.
Die Verbindung bis Schleebusch sollte man auf jeden Fall gemeinsam mit der Linie 4 umsetzen, für die paar Haltestellen wären Kombibahnsteige sicher vertretbar.
Vielen Dank für dein Kritik, ich habe nun einige Tunnel entfernt und komme nur noch auf insgesamt 5,5 km Tunnelstrecke. Die Stadtbahn auf der Straße zuführen wollte ich vermeiden, da ich die Probleme bereits aus Köln kenne. Ich habe meinen Vorschlag angepasst.
Wobei selbst 5,5km Tunnel zu viel sind für eine Linie im T10.
Du solltest versuchen, den Tunnelanteil auf 0 herunterzufahren. Im Zweifel kann man ja mithilfe von z.B. Einbahnstraßen noch Platz für einen eigenen Bahnkörper schaffen.
Ich habe nun nur noch 2,8 km Tunnel, auf Kosten ein paar mehr Häusern. In Bensberg wird die vorhandene U-Bahnhaltestelle genutzt, daher ist ein Tunnel erforderlich. Und in Bergisch Gladbach soll die Fußgängerzone nicht durch eine oberirdische Strecke zerschnitten werden, daher auch hier eine Tunnellösung. Beide Tunnel sind so kurz wie nur möglich.
Einbahnstraßen auf der Hauptverkehrsachse in Bergisch Gladbach? Ich finde, das ist keine gute Idee. Deshalb habe ich die Bahntrasse im parallel zu den Hauptstraßen geführt und müsste bei Heidkamp daher einen großen Bogen machen.
Also in Bensberg einen Tunnel zu wählen, um den U-Bahnhof der Kölner Linie 1 mitbenutzen zu können ist obligatorisch, aber bietet natürlich den Vorteil, dass deine Straßenbahnstrecke hinter Bensberg U auch von der Linie 1 mitbenutzt werden kann. Aber der kurze Tunnel in den U-Bahnhof Bensberg sollte dann auch der einzige Tunnel in Bensberg bleiben. Du kannst die Stadtbahn ruhig oberirdisch entlang der Gladbacher Straße, Buddestraße und Steinstraße führen und dann im Bereich der Stadtbücherei Bensberg abtauchen. Aber das reicht an U-Bahn.
Ich war am 20. Februar 2016 in Düsseldorf zur Eröffnung der Wehrhahn-Linie. Das waren 3,3 km unterirdische Straßenbahn. Ursprünglich sollte die Strecke nur 800 Millionen Euro kosten, doch dann war der Wurm drin und sie wurde zum Milliardenprojekt. Wenn 3,3 km unterirdische Straßenbahn 1 Milliarde Euro kosten, dann kosten 3 * 3,3 km = 10 km 3 Milliarden Euro, also kannst du mit 300 Millionen Euro/km Baukosten bei einer unterirdischen Straßenbahn rechnen. Bergisch Gladbach hat nur 110.000 EW. Die können sich keine unendlich langen Tunnel leisten. Also nur notwendige Tunnel und mit der Straßenbahn möglichst oberirdisch bleiben. Dann ist sie auch wirtschaftlich.
Dem stimme ich zu. Da findet sich sicher ein besserer Weg. Von dem Geld könnte man noch mehr Straßenbahnstrecken bauen.
Abriss von 23 Gebäuden, Eingriff in ähnlich viele Privatgrundstücke, mehrfaches Durchschneiden von Naturschutzgebieten & völlig unrealistische Tunnel.
Meiner Meinung nach ein klarer Fall für die Löschliste. Mal sehen, was die Admins dazu sagen.