Ganztägiger RE/RB Halt zwischen München und Freising

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Beschreibung des Vorschlags

Zwischen München Hbf und Freising fahren nahezu alle Regionalzüge (mit Ausanhme vereinzelter RB (ca. 10 wochentags.) bzw. RE (ca. 2 wochentags) Halte in Moosach und/oder Feldmoching) ohne Halt durch. Grund dafür ist dass in diesem Abschnitt die S1 verkehrt und die 9 Halte zwischen Laim und Freising 20-minütig bedienen soll.
Auf den ersten Blick erscheint dies auch sinnvoll um die halbstündlichen RE Züge von/nach Landshut und weiter nach Regensburg/Passau beschleunigt verkehren zu lassen.
Allerdings führt die Beschleunigung dazu, dass die Pufferzeit zwischen S-Bahn und RE in Freising und am Abzweig Neulustheim (wo die S-Bahn auf ihre separaten Gleise abzweigt) jeweils nichtmal 4 Minuten betragen. Dieser Unstand führt dazu, dass meist (in der HVZ so gut wie immer) die S-Bahnen in Moosach, Feldmoching, Oberschleißheim oder Neufahrn meist eine Überholung abwarten müssen oder die REs auf die langsamen S-Bahnen auflaufen und dann langsam hinterhertuckeln dürfen und so mehr als regelmäßig Verspätung aufbauen.
Abgesehen davon, dass ein mehrgleisiger Ausbau (zumindest in Teilabschnitten)  überfällig wäre, wäre es ebenfalls angebracht, im Anbetracht der Tatsache, dass die knappen Zugfolgeabstände zwischen RE und S-Bahn meist sowieso nicht wie geplant aufgehen, einen Zwischenhalt auf dem rund 41 km langen Streckenabschnitt ohne Halt einzuführen (was durchaus in ein Halteschema eines RE nich gut hineinpassen würde).
Anbieten würde sich hierbei Moosach und/oder Feldmoching, da hier die besten Anschlüsse zur U-Bahn, Tram und Bus bestehen und dort auch große Fahrgastwechsel in der S-Bahn stattfinden.

So könnte man sinnvoll die planmäßige Fahrzeit zwischen München und Freising um ca. 2 Min. erhöhen, den Fahrzeitubterschied zwischen S-Bahn und RE leicht anpassen, die Betriebsstabilität erhöhen und Würde anstatt auf offener Strecke vor rotem Signal zu warten sinnvoll gute Nachlässe an die U-Bahn schaffen und nicht am Hbf den einzigen Ausgangspunkt für Fahrten Richtung Landshut haben.

Bedienkonzept:

RE2 (120) München Hbf – München Feldmoching – Freising – …
RE3 (60) München Hbf – München Moosach – Freising – …
RE50 (120) München Hbf – München Feldmoching – Freising – …
RB33 (60) München Hbf – München Moosach – München Feldmoching – Unterschleißheim – Freising – …

Eventuell kann man den RE2 (insbesondere wenn dieser später zum IC wird) auch als einzige Linie weiterhin durchfahren lassen.

Die RB33 könnte man (wenn das die Kapazitäten hergeben) auch auf einen ganztägigen srpnslichen Betrieb bis München ausweiten und so die S-Bahn auch ab Unterschleißheim entlasten.

Auch auf anderen Strecken ab München sind durchaus regelmäßige Zwischenhalte um S-Bahnbereich (und nicht nur an der S-Bahn Endstation) vorzufinden: Dachau, Pasing, Fürstenfeldbruck, Markt Schwaben, Starnberg, Ostbahnhof, Harras, Solln, Deisenhofen, etc

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Ein Kommentar zu “Ganztägiger RE/RB Halt zwischen München und Freising

  1. ich finde die Idee gut. Ich würde sogar noch weiter gehen, und mir ein Konzept wünschen, bei dem der Regionalverkehr im Abschnitt Neufahrn – Moosach alle Halte (evtl. bis auf Fasanerie) bedient, und somit gleich schnell wie die S-Bahn auf diesem Abschnitt wäre. Natürlich verfehlt das eigentlich den Sinn einer Regionalbahn, allerdings ist die Nachfrage auf dem Abschnitt so hoch, dass mehr Kapazität gebraucht wird, um einen stabileren Betrieb zu ermöglichen.

    Das wäre dann bis zum Ausbau der Strecke eine Zwischenlösung, um dies zu ermöglichen.

    So könnte der RE3, RE50 und RB33 den Abschnitt komplett bedienen, wodurch zusammen mit der S-Bahn ein 10min Takt mit einer Lücke alle zwei Stunden entstehen könnte.

    Diese Lücke könnte der RE2 aus Hof dann nutzen, um die Strecke ohne Zwischenhalt zu fahren.

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