6 Kommentare zu “Frankfurt: Straßenbahn zum Lerchesberg

  1. Soll es keine Verbindungskurve Richtung Frankensteiner Platz geben?

    Ansonsten würde ich dich noch bitten die Beschreibung nochmal zu überarbeiten. Gerade enthält diese unter anderem sehr viele Rechtschreibfehler, so etwas kann man auch gut mit KI-Tools verbessern.

  2. Also laut Zielnetz 2025+ gibt es keine weiteren Linienkapazitäten die nach Lerchesberg geführt werden können. Deshalb schlage ich vor eine neue Linie 22 ab Ginnheim via Westbahnhof – Hauptbahnhof – Stresemannallee – Südbahnhof zum Lerchesberg zu führen. Diese soll zu den Hauptverkehrszeiten und Samstags alle 10 Minuten, und zu Nebenverkehrszeiten und Sonntags alle 15 und nur bis Festhalle/Messe geführt werden.

    1. Die Idee eine neue Linie einzuführen finde ich gut. Auch das soe dann in Ginnheom beginnt finde ich vorteilhaft (die Strecke nach Ginnheim ist nocht ausgelastet, aber ich würde sie als viel befahrend bezeichnen)

  3. Diese Linie würde zumindest teilweise die Südäste der Linien 30 (Bad Vilbel – Friedi – Konsti – Lokalbahnhof – Hainer Weg) und M36 (Westbahnhof – Eschersheimer Tor – Konsti – Lokalbahnhof – Hainer Weg) ersetzen. Der M36 fährt wochentags ganztätig im 10 Minuten-Takt, dito der 30er zwischen Hainer Weg und Friedberger Warte. Nachfrage für eine Schienenanbindung der Sachsenhäuser Warte ist also auf jeden Fall da.

    Persönlich wäre mir eine Straßenbahn auch lieber als das U-Bahn-Zombie aus den 90ern, dass von der CDU-Fraktion im Römer nun wieder durchs Dorf getrieben wird, vorausgesetzt, man kommt den Berg gut hoch. Die genauen Steigungen den Lerchesberg hinauf kenne ich nicht, das ist aber durchaus ein Thema (neue Bahnen und Fahrer braucht man eh,  inbesondere durch das Desaster mit den T-Zügen, wo Alstom mal wieder grandiosen Murks abgeliefert hat).

    Um möglichst viel Busfahrten zu ersetzen (und da es, wieder siehe Zielnetz 2025+ mit den neuen Linien 13 (Industriehof – Gutleut) sowie der „neuen“ 20 (Lyoner Viertel – Rebstockbad) eh schon eine deutliche Angebotsausweitung in der zentralen Achse Friedensbrücke – Hauptbahnhof – Platz der Republik gibt würde ich eher den 30er in Blick nehmen.

    Entsprechend also eine Linie Lerchesberg – Lokalbahnhof – Konsti – Friedberger Warte, Variante A wäre hier eine neue Wendeschleife in Erwartung dass irgendwann doch Bad Vilbel einer Überlandtram entlang der Friedberger Landstraße zustimmt, Variante B wäre eine Verstärkung der 18 zum Gravensteiner Platz. Es ist zwar bereits eine Linie Offenbach – Preungesheim als zweite Linie entlang der Friedberger Landstraße vorgesehen, aber gut, das würde ich nicht als in Stein gemeißelt ansehen.

    Interessant wäre dadurch, da nun der 30er zwischen Friedberger Warte und Hainer Weg ersetzt wäre, insbesondere für Fahrgäste in Heilsberg allerdings weiterhin ein direkter Bus nach F wichtig wäre, dass man den „Rest-30er“ zum Expressbus hochstufen könnte, mit wenigen Halten zwischen Friedberger Warte und Lokalbahnhof (Börneplatz, Konsti, Friedi, reicht eigentlich).

  4. Also unter Lerchesberg verstehe ich eigentlich eher das Wohngebiet weiter westlich am Bischofsweg, wenngleich laut Karte die Spitze des Berges wohl an der Sachsenhäuser Warte liegt. Aber das nur am Rande.

    Zum Vorschlag: Das Potenzial ist auf jeden Fall groß genug, selbst für eine U-Bahn (korrekterweise ist es in Frankfurt ja unterirdische Stadtbahn) ist es ausreichend. Ich sehe da Argumente für beides: Die A-Strecke der Stadtbahn bindet den Südbahnhof an und liegt eh schon fast bis an die Darmstädter Landstraße heran und wäre daher gar nicht so unendlich viel teurer, vor allem wenn sie dann doch noch aus dem Untergrund auftauchen würde. Platzmäßig würde es für eine Straßenbahn auf jeden Fall eng, der Verkehr auf der Darmstädter Landstraße ließe sich wohl kaum auf je einem Fahrstreifen unterkriegen. Aber auch bei der Straßenbahn könnte man die bestehenden Infrastrukturen teilweise besser auslasten: Die Strecke Lokalbahnhof – Allerheiligentor könnte definitiv noch eine Linie vertragen, darüber hinaus wird es allerdings etwas komplizierter (siehe Kommentar von Zeru). Ich persönlich würde am Ende sogar eine Kombilösung präferieren: Verlängerung der A-Strecke um eine Haltestelle bis zur Brauerei mit Umsteigemöglichkeit zu dem Verstraßenbahnten 30er/M36-Bus.

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