Beschreibung des Vorschlags
Wie mancher sich vielleicht noch erinnert, hatte ich, sowie auch andere vorher Vorschläge für eine Regionaltangente Ost gemacht. Mein erster Vorschlag ist aus meiner Sicht zu primitiv. Andere Vorschläge würden aus meiner Sicht wegen der vielen Tunnel scheitern.
Auch im D-Takt ist eine Regionaltangente geplant. Hier soll eine S9 aus Flughafen Terminal via Südbahnhof und Ostbahnhof nach Bad Vilbel verkehren. Die S7 soll in den City-Tunnel durchgebunden werden, und weiter via Ostbahnhof bis Glauberg-Stockheim durchgebunden werden, und dafür Bad Vilbel zu tangieren, was aus meiner Sicht das größte Problem an dieser Führung ist. Den Abschnitt Bad Homburg – Bad Vilbel übernimmt die RTW. Hier bin ich der Meinung dass die Verbindung Oberursel – Bad Homburg – Bad Vilbel – Frankfurt Ost essenziell ist, um die Innenstadt zu entlasten.
Verlauf/Infrastruktur
Meine Strecke startet am Ostbahnhof und führt parallel zur A661. Hier entstehen Stationen in Seckbach, Riederwald, Bad Vilbel-Heilsberg und Preungesheim. Die Kurve im Überwerfungsbauwerk am Ostbahnhof ist eng, weswegen sie leider auch nur mit 60 km/h befahren werden kann. Auf dem Rest der Strecken sollten 120 km/h möglich sein.
Bei Heilsberg fädelt die Strecke höhengleich in die S-Bahn-Gleise ein.
Bei Dortelweil fädeln die Gleise wieder samt Überwerfungsbauwerk über die restlichen Gleise (unter Annahme der Fertigstellung viergleisiger Ausbau Friedberg – Bad Vilbel) aus. Die Strecke verläuft nahezu geradlinig. Es werden Ober- und Nieder-Erlenbach mit angebunden. Bei Gonzenheim, wo auch ein neuer Halt entstehen soll fädeln die Gleise höhengleich ein.
Auf dem Abschnitt Ostbahnhof – Bad Vilbel soll es auch Güterzügen möglich sein den Abschnitt zu befahren. Entsprechende Bauleistungen sind eingezeichnet. Bei den Stationen sollen Gleisverschlingelungen zum Einsatz kommen, da das Lichtraumprofil von Güterzügen nicht mit 96-cm-S-Bahnsteigen einherkommt.
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Insgesamt denke ich dass diese Streckenführen bessere Erschließungspotenziale als eine Strecke weiter außerhalb bietet. Sie dürfte auch nicht zu teuer ausfallen, da nicht viel Tunnel nötig ist.
Betrieb
RTW-Linie RTW1
Neu-Isenburg – Flughafen Regionalbahnhof – Höchst – Eschborn – Oberursel – Bad Homburg – Bad Vilbel
– Zweisystem-Fahrzeug Solowagen und Doppeltraktionen
– täglich T30
Linie S7/D-Takt
Worms Hbf – Biblis – Riedstadt – Groß-Gerau – Flughafen Terminal 3 – Frankfurt Hbf tief – Hauptwache – Frankfurt Ost – Bad Vilbel – Nidderau – Glauberg-Stockheim
– Baureihe 423/430 Vollzug, ggf. Langzug
– täglich T30, zwischen Frankfurt Hbf oben und Terminal 3 zusätzliche Zwischentakte, wahlweise T30 oder T60
Linie S13/neu
Bad Homburg – Bad Vilbel – Frankfurt Ost – Frankfurt Süd*
– Baureihe 423/430 Vollzug, ggf. Kurzzug
– täglich T30
* Verlängerung nach Langen, Höchst, Flughafen möglich
sonstiges
Ich plane eine kleine Serie an Vorschlägen welche auf das Ziel eines neuen City-Tunnels mit eigenem Linienkonzept auslaufen. Ja, auch dazu hatte ich einen schlechten Vorschlag gemacht, ich sorge mich noch um die Löschung dieser Vorschläge.

Ich erinnere mich. Bei dem Vorschlag hab ich einen langen Kommentar hinterlassen, der mich auch viel Zeit gekostet hat, dadurch freut es mich umso mehr, dass einiges davon auch Eingang in diese Verbesserung gefunden hat 🙂
Die Verbindung Bad Homburg <-> Bad Vilbel fand ich schon im ursprünglichen Vorschlag gut, hier ist sie nochmal detaillierter eingezeichnet und ich find sie immernoch gut.
Am meisten stört mich an diesem Vorschlag, dass Frankfurt-Fechenheim nicht angebunden wird. Dort sollen nach offizieller Planung die Zwischentakte enden, das geht hier nicht. Fechenheim nur im T30 anzubinden, wäre viel verlorenes Potenzial.
Auf der anderen Seite sehe ich nur für Seckbach eine Perspektive. Die anderen Halte sind viel zu weit von jeglicher Bebauung entfernt, um sinnvoll angebunden zu sein. Dazu direkt neben einer vielbefahrenen Autobahn – nicht gerade attraktiv für längere Wartezeiten.
Auch infrastrukturell habe ich Bedenken. Die A661 an den Riederhöfen ist eine doppelte Brücke, d.h. die Gleise müssen von h=0 auf Höhe der B8, dann auf die Höhe der A661 und dann nochmal erhöht die A661 überqueren. Die genaue Höhe kenne ich nicht, aber 20 bis 30 Meter dürfte nicht weit gefehlt sein. Dazu kommt, dass die NMS erstmal aus dem City-Tunnel auf Nullhöhe muss. Ob die Distanz ausreicht, müsste aus den Unterlagen ersichtlich sein, es wird wahrscheinlich knapp.
Wenn die A661 überquert ist, wird die Strecke bis zur Einhausung auf einer Brücke verlaufen. Warum die Brücke auf Höhe des AD Erlenbruch unterbrochen ist, verstehe ich nicht. Für den nachfolgenden Abschnitt wird derzeit eine Einhausung der A661 bis zur AS Friedberger Landstraße geplant, diese wäre wohl auch für die Eisenbahnstrecke vorzusehen. Wenn die Strecke nicht eingeplant wird, sehe ich für diese Streckenführung tatsächlich schwarz.
Eine Nutzung für Güterzüge halte ich für aufwendig und wenig nutzbringend, zumal du im Personenverkehr schon einen T10 vorsiehst. Die Linie S13 wirkt ein wenig an den Haaren herbeigezogen, gibt es wirklich so einen großen Bedarf, dass er nicht mit Umstieg in Frankfurt Ost gedeckt werden könnte?
Mindestens ein Teil der offiziellen RTO ist wohl dadurch zu erklären, dass man die S6 und die S7 nicht vermischen möchte. Dadurch kann man die Gleise in Bad Vilbel nicht benutzen, aber Verspätungen können sich nicht übertragen. Dahingehend finde ich die offiziellen Planungen sinnvoller. Wenn man Bad Vilbel besser anbinden wollte, wäre dem wohl besser mit BOStrab-Gleisen gedient, wie es hin und wieder mal in den Raum geworfen wird.
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Insgesamt freut es mich sehr, dass du dir das bisherige Feedback zu Herzen genommen hast. Man sieht klar den Fortschritt, den du im letzten halben Jahr gemacht hast. Daher fände ich es schade, wenn deine alten Vorschläge gelöscht würden. Mein eigener erster Vorschlag ist rückblickend gesehen auch sehr naiv. Wichtig ist, daraus zu lernen – dann bildet es den Grundstein für einen viel besseren Vorschlag.
Danke!
Ich plane ja auch eine zweite Stammstrecke, wo aber unbedingt der Fokus auf das Liniennetz gesetzt werden sollte, denn ich glaube dass dieses das Entscheidende ist. Aber in meinem Zielnetz sollen 6 Fahrten/Stunde bis Fechenheim fahren. Ich glaube das ist genug.
Hä wieso? Wo ist das Problem wenn auf den Gleisen der S6 zusätzlich 4 S-Bahnen stündlich verkehren?
Mir ist herzlich egal bis wohin die S13 fährt. Hauptsache es gibt die Verbindung Bad Homburg – Bad Vilbel – Frankfurt Ost.
Wäre eine Tunnellösung vielleicht nicht eine Option. Ich sehe für die 500 Meter kein riesengroßes Problem, habe aber trotzdem immer den Reflex Tunnel wann immer irgendwie möglich erscheinend zu vermeiden.
Ja, das wäre wichtig.
Die autobahnnahe Führung FF-Ost – Bad Vilbel finde ich prinzipiell gut. Aber wieso muss das unbedingt Güterzugtauglich sein? Von den 96cm-Bahnsteigen abgesehen stelle ich mir das von den Steigungen her recht anspruchsvoll vor.
Am Südende würde ich hingegen unbedingt eine Verbindung zu den Fernbahngleisen einplanen, um (wenn auch nur im Störungsfall) Regional- oder Fernverkehre aus dem Fernbahntunnel über deine Strecke nach Bad Vilbel führen zu können.
Dein Halt „Preungesheim“ liegt m.E. schon arg im Nichts. Ich würde einen Halt näher an der Unfallklinik vorsehen; dorthin ist offiziell auch eine Straßenbahnverbindung angedacht.
Zum Abschnitt Bad Vilbel – Bad Homburg: braucht es das unbedingt als EBO-Strecke? Offiziell ist m.W. eine BOStrab-Strecke vorgesehen, mit Nutzung der Stadtbahninfrastruktur bis Ober-Eschbach.