4 Kommentare zu “Franken: (N; WÜ; BA) Gedankenspiel Kombi-Neubaustrecke Nürnberg -Würzburg bzw. -Bamberg

  1. Zwischen Nürnberg und Bamberg sind doch bereits zwei weitere Gleise im Bau, warum sollte es hier noch eine weitere zweigleisige NBS brauchen? Und ohne die Relation entfällt die Berechtigung des Gesamtvorschlags, da Nürnberg – Würzburg entlang der Altstrecke schneller und günstiger ist. Ansonsten wäre die Idee durchaus naheligend und sinnvoll, wobei die zementierten längeren Fahrzeiten ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil sind. Die zwischen Nürnberg und Würzburg im D-Takt geforderten 29 Minuten Kantenfahrzeit sind nach meiner Einschätzung selbst mit der NBS sehr sportlich, wenn dann noch mal 3 Minuten dazukommen, wird das mit dem Taktfahrplan mit Halb-/Vollknoten in Nürnberg und Würzburg nichts mehr, was das gesamte NV-Konzept ins Wasser fallen lässt.

    1. Ich schätze, dass eine Neubaustrecke entlang der A3 zwischen Würzburg Hbf und Nürnberg Hbf mit 103 km Länge machbar wäre. Demnach wäre für eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 213 km/h notwendig um auf die 29 Minuten zu kommen. Zwischen Siegburg/ Bonn und Frankfurt Flughafen beträgt die Reisezeit 39 Minuten, was durchschnittlich 223 km/h entspricht. Mit einem ICE Tunnel in Nürnberg (der so im BVWP steht) wäre das theoretisch schon realisierbar aber halt auch sehr knapp kalkuliert und ohne ohne viel Puffer.

      1. Ja allerdings ist der Unterschied zwischen KRM und Nürnberg – Würzburg, dass die KRM wirklich durchgehend 300 km/h erlaubt, wohingegen Nürnberg – Würzburg zumindest innerhalb von Würzburg zwingend nur geringere Geschwindigkeiten erlauben wird, außerdem ist die Beschleunigungsstrecke verhältnismäßig länger. Mit dem ICE-Tunnel können die 29 Minuten klappen und große Puffer braucht es aus meiner Sicht auch gar nicht, aber knapp bleibt es trotzdem. Das stärkt aber ja meine Aussage (und meine Kritik an diesem Vorschlag) dass die 29 Minuten mit diesem Vorschlag nicht zu halten sind.

  2. (Mindestens) einen ähnlichen Vorschlag gibt es schon, bitte so etwas immer verlinken.

    Meine Meinung: Ich finde die Idee zwar auch nicht völlig verkehrt, sehe aber auch keinen großen Vorteil dieser Lösung sondern nur kleinere, regionale Effekte. Den Umstieg nach Herzogenaurach und Erlangen kann man auch bei einer Südvariante herstellen, wie in diesem Vorschlag skizziert oder – wenn man die aktuelle StuB-Trasse nach wie vor für die beste Wahl hält und auch immer noch nicht den RV auf der Altstrecke reaktivieren will – die StuB zu einem perspektivischen Bahnhaltepunkt an der NBS verlängern. Auch die weiteren in der Beschreibung genannten Vorteile schätze ich verhältnismäßig unbedeutend ein, zumindest bezogen auf die Kosten. Denn auch wenn der Umweg bezogen auf das Gesamtprojekt einer NBS Würzburg – Nürnberg relativ klein erscheint, sind 13-14 km (Tunnel-)NBS kein Pappenstiel, für das Geld kann man viele der obigen Vorteile besser umsetzen.

    Am ehesten noch denkbar wäre es den nordöstlichen Ast entfallen zu lassen, da er kaum Nutzen bringt, das würde das NKV wohl noch etwas nach oben verschieben.

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