[F] S-Bahnhof Universitätsklinikum – S7

 

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Die Umleitung der S7 soll den Knoten Niederrad umfahren und Frankfurt Sachsenhausen und das Uniklinikum besser anbinden. Dafür nutzt die S-Bahn die eingleisige Verbidund der Main-Necker-Bahn zur Mainbahn Richtung Stadion mit, die für den SBahnbetrieb ausgebaut wird. Um es Vorneweg zunehmen. Dieser Abschnitt wird aufgrund des eher geringeren Takts der S7 (2x in der Stunde laut D.Takt) auch vom Fernverkehr genutzt werden können.

Abschnitt 1 F-Stadion – Verbindungkurve zur Main-Necker-Bahn:
Hier soll ein neues drittes Gleis enstehen, um den Fernverkehr auf der Mainbahn vom Südbahnhof zum Flughafen etc. keine Kapazitäten zu nehemn. Das neue Gleis wird durch eine neu zuerrichtende Brücke über die bestehenden Gleis geführt und westlich der bestehenden Verbindungskurve enden.

Abschnitt 2 Verbindungskurve zur Main-Necker-Bahn – Kennedyallee:
In diesem Abschnitt werden vor allem bestehende Brücken auf westlicher Seite für ein weiteres Gleis ausgebaut. Im Bereich des Bahnhofs Louisa sollen Weichen eingebaut werden, um ein Gleis für den Fernverkehr freihalten zu können. Ab Louisa sollte die Strecke bis zum Hauptbahnhof auch eingleisig betrieben werden können, falls es zu Umleitungen im Fernverkehr kommt.

Abschnitt 3 Kenndyallee – Hauptbahnhof
Ab ca. der Unterführung der Sandhofstraße zum Haus 32E der Uniklinik soll eine weitere Brücke über die vier weiteren Gleise führen und auf der Ostseite der Main-Neckar-Bahn wieder einfädeln. Anschließend folgt die Station, die auf derselben Ebene wie die Main-Neckar-Brücke, aufgrund der Länge das Mainufer erreicht, sodass die
Station den Theodor-Stern-Kai überspannt. Die Station soll mit einem Außenbahnsteig angelegt werden und hätte ein Ausgang zur Kinderklinik und ein Ausgang zur Straßenbahn am Theodor-Stern-Kai erhält. Danach soll die neue Brücke nahtlos an die Station übergehen und ein drittes Gleis bis zu Abstellanlage am Hauptbahnhof geführt werden, sodass die S7 wie ursprünglich vom Gleis 2 aus Beginnen kann.

Der gesamte Abschnitt zwischen F-Hauptbahnhof und F-Louisa soll, wie am Anfang schon gesagt nur eingleisig verlaufen. Der Vorteil der Maßnahme besteht darin, dass der begrenzte Platz, vor allem im Bereich der Uniklinik ausgeschöpft wird und zusätzlich noch ein weiteres Gleis zu Verfügung steht.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

2 Kommentare zu “[F] S-Bahnhof Universitätsklinikum – S7

  1. Ich verstehe ja deinen Gedanken das Uni-Klinikum durch eine S-Bahn besser anzubinden aber habe doch einige Fragen:

    Wie stellst du dir die Brücke am Klinikum über die bestehenden Gleise vor? Diese verlaufen dort kurz nach der Mainquerung selbst auf einer Brücke, deine Brücke müsste also sehr hoch werden. Des Weiteren frage ich mich wo du die 210m langen Bahnsteige unterbringen willst? Dort ist wirklich sehr wenig Platz…

    Das Klinikum wird heute schon in einem sehr guten Takt von der Straßenbahn erschlossen. Ich würde wenn dann eher die Straßenbahnstrecke zum Hbf beschleunigen, vlt sogar als Ausbau zu einer Stadtbahnstrecke.

    1. Zunächst habe ich mal die Beschreibung aktualisiert. Vielleicht erübrigt sich deine Frage dann.
      Das Klinikum ist an sich auch gut angebunden, aber der Vorteil an der Umleitung ist, dass ein bessere Verbindung von Kreis Groß-Gerau und dem zukünftigen Terminal 3 nach Sachsenhausen und dem Südbahnhof besteht. Eine Stadtbahn ist in einem dicht besiedelten Gebiet wie um das Uniklinikum eher kontraproduktiv, da durch den Ausbau zwangsläufig die Haltestellendichte gesenkt wird. Jedoch könnte die U1/2 der A-Strecke über Louisa die bestehende Straßenbahnstrecke ablösen und nach Neu-Isenburg geführt werden.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen