8 Kommentare zu “Essen: S-Bahn auf der Rheinischen Bahntrasse

    1. Ohne mich jetzt en detail vor Ort auszukennen (u.a. für städtebauliche Aspekte, die man bei Hochtrassen beachten muss): das wäre eine großartige Kombination. Wenn sich das ausgeht – ja, warum nicht?

       

      Ich würde auf jeden Fall auch den Rest der Trasse reaktivieren/wiederaufbauen (Mülheim Hbf – Duisburg Hochfeld Süd). Betrieblich zwei Linien jeweils im Halbstundentakt, eine evtl. von Moers (Neukirchen? Kamp-Lintfort?), eine von Krefeld (St. Tönis?)

      1. Mit der Hochbahn halte ich das für eine gute Idee. Ansonsten bin ich gegen dieses Projekt, weil der RS1 derzeit das Vorzeige Radprojekt ist und ich finde, dass ein angemessener Ausbau der Radinfrastruktur genauso wichtig ist, wie der Ausbau des ÖPNV.

        Städtebaulich, sollte das auch in Ordnung sein.  Nur am Niederfeldsee sehe Probleme, dass eine doppelstöckige Brücke dort das Ambiente etwas zu stark stören könnte.

    1. Bzw. falls es eher an Interesse durch Die Bahn oder so mangelt, könnte ich mir eine Stadtbahn-Strecke durch die Ruhrbahn vorstellen, die besonderes Interesse an innerstädtischen Verbindungen besitzt. So sind kleinere Stationen möglich, also spart man Platz, was eine Hochbahn ja nicht ausschließt ☺️

  1. Natürlich wäre das eine Top-S-Bahntrasse. Weiter sogar auf der ursprünglichen Trasse mit Halt in Gelsenkirchen-Wattenscheid (Stadtgrenze Watermannsweg) und dann Richtung Jahrhunderthalle und Bochum-Nord.

    Allerdings fehlt die Anbindung der Hauptbahnhöfe in Essen, Duisburg, Bochum und Gelsenkirchen. Genau das ist die große Schwäche der Trasse.

    Ja, und als Radschnellweg ist die Trasse sehr gut geeignet. Es gibt keine andere Möglichkeit einen Radschnellweg durchs Ruhrgebiet zu bauen. Und der ist nicht nur ein Prestige-Objekt.

    Die angesprochene Doppellösung ist nicht finanzierbar. Kosten und Nutzen stehen hier in keinerlei Verhältnis.

  2. Rad und SPNV lassen sich im teils eingleisigen Betrieb zumindest zwischen Essen Hbf und Bochum Hbf auf der rheinischen Bahn realisieren. Die Bahn wäre von höherem Nutzen als der Radweg, da man wesentlich schneller und bequemer von A nach B kommt. Durch die direkte Befahrung der Hauptbahnhöfe dient diese Strecke auch als Zubringer zum Nah- und Fernverkehr. Eine Bahn nach EBO ist nach der Entwidmung komplett unrealistisch, als Zweisystembahn bestehen gute Chancen. Nachdem die grüne Mitte in Essen bebaut wurde sehe ich allerdings schwarz für eine reguläre Bahn im Essener Norden. Eine Campusbahn als H-Bahn wäre möglich, aber aufwendig. Es ist mittlerweile alles sehr eng dort. Mittlerweile habe ich mit einigen Mitstreitern die Bürgerinitiative Schienenverkehr Rhein-Ruhr gegründet. In dieser möchten wir primär die Bebauung der rheinischen Bahn mit Wohnen und Gewerbe verhindern (damit wäre die komplette Strecke komplett tot), außerdem möchten wir eine Zweisystembahn parallel zum RS1 realisieren. Über jede Unterstützung aus BO, GE, E und weiteren Städten würden wir uns freuen. Für den Abschnitt E-WAT/GE-BO haben wir ein detailliertes Konzept ausgearbeitet.

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