Düsseldorf/Ratingen: Verlängerung SkyTrain bis Ratingen-Ost

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Mit diesem Vorschlag wird das Stadtzentrum sowie das Gewerbegebiet Ratingen-West besser an die Bahnhöfe Düsseldorf-Flughafen sowie Ratingen-Ost angebunden. Zudem können hiermit zahlreiche Taxifahrten zwischen Ratingen und Düsseldorf-Flughafen eingespart werden.

Die Fahrtzeit von Ratingen-Ost bis Düsseldorf Flughafen Bf verkürzt sich von 24 Minuten (Buslinie 759) auf ca. 12 Minuten, bis Flughafen Terminal C benötigt man 18 Minuten, eine spätere Verlängerung bis zur Merkur-Spiel-Arena ist ebenfalls denkbar.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

4 Kommentare zu “Düsseldorf/Ratingen: Verlängerung SkyTrain bis Ratingen-Ost

  1. Wie soll das bitte funktionieren? Die Haltestelle des Skytrain am Flughafenbahnhof liegt genau auf gleicher Höhe direkt vor dem Bahnhofsgebäude. Wollte man den Skytrain also weiterführen, dann müsste man entweder das Bahnhofsgebäude abreißen oder durch dieses hindurch. Nur wie sollen im zweiteren Fall die Fahrgäste dann noch zu den Gleisen des Bahnhofs kommen, wenn ihnen der Skytrain dann mitten im Weg liegt. Also bitte genauer darstellen, wie du dir das vorstellst.

    Grundsätzlich bin ich erstmal offen für eine Verlängerung des Skytrain, sofern es baulich wie oben aufgezeigt machbar ist. Aber eine Streckenführung in Ratingen mitten durch die Altstadt über den Marktplatz an der Kirche vorbei? Sorry, aber das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so nicht machbar. Bitte nochmal überdenken. Eine Führung südlich der Altstadt vorbei mit Halt am großen Umsteigeknoten Ratingen-Mitte wäre wohl viel realistischer und auch verkehrlich sinnvoller. Und wenn du in Ratingen-Zentrum eh nur eine Haltestelle machen willst, warum dann die Trasse nicht von Westen kommend durch das Gewerbegebiet und dann südlich am Stadion vorbei führen, dann Halt in Ratingen-Mitte und dann weiter durch die Hans-Böckler-Straße, an der Stadthalle vorbei und über den Europaring und dann Bahnstraße Richtung Bahnhof Ratingen-Ost? Damit hättest du viel weniger Konfliktpotenzial und könntest optional noch einen Halt in besagtem Gewerbegebiet westlich der City machen, wo du nebenbei auch die Eissporthalle und das Stadion mit anbinden würdest.
    Dafür würde ich die beiden Haltestellen an der Daimlerstraße bzw. Heinrich-Hertz-Straße zusammenlegen, also dort nur eine machen, denn sie wären sonst zu eng zusammen.

  2. Eine oberirdische Führung als Hochbahn durch die engen Straßen von Ratingens Altstadt ist natürlich völlig indiskutabel. Manchmal frage ich mich, wie jemand auf solche Ideen kommen kann.

  3. Das System „Skytrain“ ist veraltet und Siemens hat die Produktion eingestellt. Eigentlich hatte Siemens „Skytrain“ schon abgeschrieben, als die Anfrage von der Flughafengesellschaft kam. Trotz Wiederstand bei den Stadtbahnplanern wurde der „Skytrain“ gewählt, und leider nicht die Stadtbahn. War damals halt die autofreundlichere Lösung, und der „Skytrain“ ein „Produkt aus Düsseldorf“ (Die DUEWAG hatte da wohl mitgebastelt).

    Da ab Herbst 2020 die Stadtbahnverlängerung zum Flughafen endlich gebaut wird, wird auch keiner mehr auf die Idee kommen den „Skytrain“ zur Messe/Arena zu verlängern, so wie das hier vorgeschlagen wird. Flughafen – Messe wird ab 2024 von der Stadtbahn als Veranstaltungsverkehr bedient. Ab 2030 dann wohl auch im regulären Linienverkehr über den Rhein bis Neuss als U81.

    Mit der Eröffnung der U82 aus der Düsseldorfer Innenstadt zum Flughafen werden die Planer wieder die Frage stellen, ob es nicht kostengünstiger ist den „Skytrain“ durch eine Stadtbahnverlängerung zum Flughafenbahnhof zu ersetzen. Die Stadtbahn Richtung Ratingen hat als reine U-Bahn nur eine geringe Chancen auf Realisierung. Nach dem Ausbau der Gleisanlagen für den RRX (Erweiterung der Bahnanlage von vier auf sechs Gleise) bleibt aber kein Platz mehr für eine oberirdische Trasse der Stadtbahn östlich der Eisenbahntrasse, so dass die westliche „Skytraintrasse“ wieder für die Stadtbahn aktuell wird. Auch wird sich irgendwann die Frage nach einem Ersatz für den „Skytrain“ selbst stellen. Ewig hält der auch nicht.

    Auf der andren Seite sind sich alle Politiker einig, dass eine leistungsfähige Stadtbahnverbindung aus Ratingen West in Richtung Düsseldorfer Innestadt gebaut werden muss. Einzig das Geld dafür findet sich nicht, besonders nicht im finanzschwachen Ratingen. Die Stadt Düsseldorf hat sich daher dafür entschieden, das „Projekt U81“ erst mal auf Düsseldorfer Stadtgebiet auszubauen. Dabei ist aber die Stadtbahn Richtung Neuss/Meerbusch/Krefeld prioritiert. Der Abschnitt Flughafen – Flughafenbahnhof soll als vorletzter gebaut werden. Der Abschnitt Flughafenbahnhof (Stadtgrenze) – Ratingen als letzter Teilabschnitt der „U81“ realisiert werden. Das Land NRW steht dem „Projekt U81“ nicht im Wege und hat den Abschnitt 1 schon 2006 mitfinaziert. Für den Bau von Abschnitt 2 liegen die Zusagen vor, und ab Herbst geht es los. Die Zusagen für den 3. Bauabschnitt sind nicht verbindlich, da die Planungen noch nicht soweit fortgeschritten sind. Die letzte grosse Runde mit Bürgerbeteiligung für Abschnitt 3 läuft ab Herbst 2020. Da die Klagen gegen Bauabschnitt 2 so klar abgewiesen wurden, rechne ich jedenfalls nicht mit das die zuerwartenden Klagen gegen Abschnitt 3 erfolg haben.

    Wenn Abschnitt 3 beschlossene Sache ist, wird wohl die Planung von Abschnitt 4 zum Flughafenbahnhof anlaufen. Hier wird es keine Anwohnerklagen geben. Damit stehen die Chancen gut, dass das Kapitel „Skytrain Düsseldorf“ ab 2035 ein Thema für die Geschichtsbücher wird.

    1. Kann natürlich sein, dass ein Ausbau im Fall von Düsseldorf wegen möglicher Kollisionen mit dem Stadtbahnausbau problematisch ist, SIPEM selbst steht aber sehr wohl noch zur Verfügung, eine Produktion von weiteren Wagen und Fahrwegelementen ist möglich, bei Wikipedia steht ganz eindeutig, dass das System nur nicht mehr aktiv beworben wird:

      https://de.wikipedia.org/wiki/H-Bahn#Vermarktung

      Seit 2007 vermarktet Siemens das System nicht mehr aktiv, um sich in diesem Marktsegment ausschließlich auf das System Véhicule automatique léger (VAL) zu konzentrieren, das von der inzwischen von Siemens übernommenen Transportsparte von Matra entwickelt worden war, aber die Technik steht für weitere Installationen zur Verfügung.

      Nun könnte man argumentieren, Wikipedia sei keine sichere Quelle, aber allein die Tatsache, dass Dortmund seine H-Bahn ausbauen will beweist, dass das zitierte stimmen muss.

      Außerdem besteht Interesse aus China an dem System, kann gut sein, dass Ausbauten und Modernisierungen eben mit chinesischer Technik stattfinden, wenn Siemens die nicht mehr herstellen wollen würde.

      Stilllegen wird Dortmund seine H-Bahn ganz sicher nicht, diese durch eine Stadtbahn zu ersetzen wäre längst nicht so einfach wie in Düsseldorf.

       

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.