19 Kommentare zu “Düsseldorf – Campusbahn alternativer Vorschlag

    1. Wie schon beschrieben: Im Bereich der Uni-Kliniken müssen 2 bis 3 ältere Fachbauten geopfert werden. In Gartah sind die Tunnelrampen eingezeichnet. Ansonsten gehe ich nur auf exixtierende Strasen los.

    1. Es wurde ein Stadtbahntunnel erwähnt, weiters ist es doch kein Problem, eine Stadtbahn auch auf einer Schnellstraße zu führen – das ist jetzt kein Hexenwerk, das hat man in anderen Städten teils auch 😉

      1. Aber hier ist kein Platz für einen gesonderten Bereich für die Straßenbahn. Und jeweils eine Fahrbahn zugunsten der Straßenbahn zu opfern kommt auch nicht in Frage. Also, wie soll das gehen?

        1. Wie so kann mein keine Fahrstreifen des IV für den ÖPNV opfern? Nur weil das bisher selten oder gar nicht passiert? Diese Konzept hier besteht auf grundlage der sytematischen Zurückdrängung des IV, dort wo ÖPNV sinnvoller erscheint. Die Anzahl der zugelassen Autos steigt und steigt und steigt. Wo sollen die denn alle noch fahren und parken? Die Leute lassen ihre Autos stehen, oder kaufen erst gar nicht eins, wenn es eine gute Alternative gibt, und die versuche hier zu entwickeln

          1. Volle Zustimmung. Ist mit höherwertigem ÖPNV auch  mit einer substanzielle Abnahme des MIV zu rechnen, darf dem MIV auch Platz genommen werden. Entweder die Parkplätze für Radwege, oder die Innenspuren für eine Tram/Stadtbahn.

            Es ist zudem ein Irrglaube, dass Kapazitätsprobleme des MIV vor allem mit fehlendem Platz zu tun haben. Ganz im Gegenteil, mehr Fahrspuren generieren nur noch mehr Verkehr. Viel wichtiger ist es, dass sich die Autos konstanzt bewegen können. Das kann teilwese durch Unterführungen, Kreisverkehre oder Linksabbiegerspuren erleichtert werden, ist aber erst mit vollautonomen Autos wirklich zu lösen. Sonst reicht ein Verbremser, ein überstürzter Spurwechsler, und es kommt zur Bremswelle, die sich bis zum Stau verstärkt.

    1. Wie so kann mein keine Fahrstreifen des Iv für den ÖPNV opfern? Nur weil das bisher selten oder gar nicht passiert? Diese Konzept hier besteht auf grundlage der sytematischen Zurückdrängung des IV, dort wo ÖPNV sinnvoller erscheint. Die Anzahl der zugelassen Autos steigt und steigt und steigt. Wo sollen die denn alle noch fahren und parken? Die Leute lassen ihre Autos stehen, oder kaufen erst gar nicht eins, wenn es eine gute Alternative gibt, und die versuche hier zu entwickeln.

      1. Sorry, die eine Antwort war falsch plaziert…

        In Benrath wird der westliche aufgeständerte Strassentrog abgerissen. So lassen sich die Strasenbahnstrecken relativ problemlos verknüpfen, zumindest ist dann der Platz da. Hieraus ergibt sich allerdings eine planerische Herausforderung für eine gute Umsteigeanlage und den verbleibenden IV, so dass die Strassenbahnen nicht behindert werden.

        Mergelweg? Sagt mir im Moment gar nichts. Hilf mir mal auf die Sprünge. Wo finde ich den?

        1. Man könnte ja im Bereich des Bahnhofs Benrath die Straßenbahn aus nördlicher Richtung von der Münchener Straße eine Etage herabfahren und dann auf die Straßenbahngleise der U71/U83 verschwenken. Diesen wird dann bis zur südlichen Einfahrt in den Busbahnhof gefolgt und im Bereich Hildener Straße Ecke Münchener Straße biegt die Straßenbahn dann wieder auf die Münchener Straße in Richtung Süden ab, die sie dann mittels einer Rampe erreicht oder sie verläuft unterhalb dieser. Immerhin willst du ja südlich vom Bahnhof Benrath in den Tunnel gehen.

          1. Das versuchte ich zu sagen. Wenn der Strassentrog abgerissen ist, kann die Trasse sanft auf Strassenniveau absinken. Dann müsste der IV der von Hilden kommt halt unter die Trasse geführt werden. Bis zum Tunnel soll es dann zu ebener Erede weitergehen. Dürfte machbar sein, da Münchner Strasse ja halbiert ist.

  1. Hey,

    im Prinzip ein gutes Konzept, ein paar Punkte lassen sich jedoch optimieren:

    1. Der Streitpunkt um die Fahrstreifen ließe sich lösen, wenn der Gleiskörper einige Hundert Meter hinter der Kreuzung Münchener Straße/Itterstraße Richtung Süden an der bestehenden Ampelanlage über die Felder auf die Straße „Am Trippelsberg“ geführt werden würde. Die Kosten würden somit auch im Kreuzungsbereich Bonner Straße/Am Trippelsberg gesenkt werden. Ab dort würden alle Linien über die Bestehende Trasse nach Benrath fahren.

    2. Die Anbindung Garaths mit mehreren Trassen ist übertrieben. Denkbar wäre eine Trasse über Garath West, die in Garath Südost endet und eine Trasse nach Hilden, die über Garath Ost geführt wird.

    3. Expresslinien im 5-Minutentakt plus mehrere Straßenbahnlinien würden die Trasse nicht nur überlasten, sondern auch einfach nicht ausreichend genutzt werden. Alternative: U71 Rath-Holthausen-Hilden, U73 Gerresheim-Wersten West-P+R Niederheid, U83 Gerresheim-Holthausen-Garath, 701 Heinrichstraße-Wersten West-Hilden, 719 Hauptbahnhof-Bilker Kirche-Wersten West-Garath

     

    Mehrere (Bedarfs)halte der Expresslinien würde ich an einzelnen Stellen bevorzugen.

    Alternativ arbeite ich gerade an einer Lösung mit Skytrains, wobei ich gerne mit deiner Meinung arbeiten würde.

     

    LG, 9er

    1. Zu pkt 1. Die eigentliche vorgesehene Stadtbahntrasse zweigt schon an der Ickeswaderstrasse nach Süden ab. Soweit ich weiss, so weit man auf google-maps sehen kann, so wird Trasse immer noch frei gehalten, obwohl sie nicht mehr zur Debatte steht. Man kann natürlich die Trasse über Am Trippelsberg anbinden, wird aber ständig im Konflikt mit dem IV und hier besonders mit dem LKW-Verkehr in Konflikt geraten. Kein wirklich gute Lösung um neue Fahrgäste zu gewinnen. Ausserdem erhalten die dicht bebauten Wohngebiete am Karweg und Benrath Nord keineb Anschluss.

      Zu pkt 2. Da kannst Du recht haben, da bei solchen Planspielen schon mal zuviel des Guten entwickelt wird. Garath Ost ist kostengünstig, und sehr wahrscheinlich auch nach Nutzen/Kostenanlysen realisierbar. Bei Garath West habe ich wegen des langen Tunnels mein Zweifel. Die der Ostast kann noch bis Hellerhof verlängert werden, damit hätte der Westast endgültig verloren.

      Zu pkt 3. Auch da kannst Du recht haben. 15′-Takt für die Expresslinien reichen erst mal aus. Ansonsten müssen einzelne Haltstellen viergleisig gebaut werden, wobei nur zwei Gleise Bahnsteige erhalten. Kennt man ja aus andere Städten…

      Bedarfshalte sind Hemmschuhe. Wenn schon Express, dann ordentlich. Nur so kann man Fahrgäste gewinnen. Ein entsprechender Ausbau in Richtung Krefeld und Duisburg wäre sicher auch sinnvoll. Immerhin ist die U70 ja auch ohne Ausbau mehrer Minuten schneller als die U76. Mit einem gutem Fahrplan bekommt man auch schon was hin.

      1. Einige Meter hinter der Ickerswarder Straße beginnen Lärmschutzdämme, keinwirklich guter Ort für Straßenbahngleise aber ja, das ist auf maps schlecht erkennbar:)

        Am Trippelsberg ist eine sehr breite Straße und auch der Karweg kann dort angebunden werden. Benrath Nord wird an der Kappeller Straße mehr als ausreichend angebunden, für Eingeschränkte gibt es den 789er

        Ich meine nicht übermäßig viele Bedarfshalte, sondern lediglich zwei (Bsp. Itterstraße und Wersten West)

        Mt dem Problem Garath hast du wahrscheinlich Recht

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