DD: Buslinie E4/104 Trachau – Mickten – Postplatz

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Beschreibung des Vorschlags

In der Hauptverkehrszeit ist die Linie 4 überlastet. Die Leute stehen in den Bahnen dicht an dicht. Immer wieder bleiben Fahrgäste an den Haltestellen zurück. Die Standzeiten steigen massiv an. Mit Verspätungen von mehreren Minuten muss gerechnet werden.

Konkret handelt es sich dabei um die Fahrten zwischen 7 und 8 Uhr ab Mickten stadteinwärts und zwischen 15 und 16 Uhr ab Postplatz stadauswärts. Es gibt noch weitere sehr stark ausgelastete Fahrten, besonders bei Veranstaltungen jeglicher Art. Zuletzt beispielsweise beim Stadtfest im August 2026 oder beim Konzert der Toten Hosen im Ostragehege.

Eine Taktverdichtung der Straßenbahn ist jedoch schwierig umsetzbar. Die Kapazitäten im Innenstadtbereich sind sehr begrenzt, vor allem solange die Nord-Süd-Verbindung über die Carolabrücke nicht nutzbar ist.

Damit bleibt nur ein paralleles Busangebot, um die am stärksten ausgelasteten Fahrten zu entlasten. Ganz konkret wäre mein Vorschlag die Verstärkerbusse jeweils kurz vor der Bahn abfahren zu lassen.

 

Die morgendlichen Fahrten würden von Trachenberge ausrücken und zunächst als E70 mit dem Fahrtziel Trachau verkehren. Dort wird dann umgeschildert auf E4 Richtung Postplatz. 

Dieses Konzept ist aber logischerweise nur ein Vorschlag und muss nicht zwangsweise so umgesetzt werden.

Die Haltestellen würden entweder an der Straßenbahnhaltestelle oder an der Ersatzhaltestelle am Fahrbahnrand (sofern vorhanden) bedient werden. Lediglich die Haltestelle Palaisplatz kann nicht bedient werden, da keine bustaugliche Halteposition existiert.

Damit die Fahrgäste sich an der Ersatzhaltestelle einfinden, müsste auf die Verstärkerbusse aufmerksam gemacht werden.

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3 Kommentare zu “DD: Buslinie E4/104 Trachau – Mickten – Postplatz

  1. Ich sehe diese Linie tendenziell als recht sinnvoll an, doch ein Problem besteht für mich:

    Die Leipziger Straße ist vor allem im Bereich Mickten-Oschatzer Straße und im Bereich Anton/Leipziger Straße zu diesen Zeiten sehr voll und würde den Bus somit im Stau stehen lassen. Das verringert die Attraktivität mMn.

    Endlich konstant lange Bahnen auf der Linie 4 zu bekommen, wäre die einfachste und beste Lösung. Das gestaltet sich aber wie von dir genannt als schwierig. Das Problem besteht ja auch in der Form auf der Linie 1, 8 (bei normaler Linienführung), 12 und 13, v.a. in den Stoßzeiten. Die DVB steht da meines Erachtens vor einem Problem, sollten die Fahrgastzahlen weiter steigen. Ich fahre viel mit der Linie 13 und auch da gibt es inzwischen einige Kurse in der HVZ, bei denen Fahrgäste zum Teil nicht mehr in die Bahn passen.

  2. Man könnte auch die 13 dauerhaft bis Kaditz verlängern. Dann wäre die Schleife in Mickten frei. Dann könnte das eine Verstärkerstraßenbahn erledigen. Das Problem einer nicht vorhandenen Schleife in Striesen sehe ich auch. Man könnte diese nach Tolkewitz verlängern, was m. E. n. zu teuer sein könnte, vllt aber für den Schülerverkehr dennoch sinnvoll sein könnte

  3. Die hier gezeigte Buslinie würde auf voller Länge parallel zur Straßenbahn fahren. Das ist grundsätzlich kaum sinnvoll. Wenn die Gleise schon einmal liegen, sollte man sie auch nutzen. Die Busverbindung wäre also höchstens als kurzfristige Lösung geeignet.

    Eine Straßenbahnlinie als Verstärkung zur 4 wäre schon eher realistisch. Statt an der Gleisschleife in Mickten könnte man sie optional auch in Kaditz oder Radebeul Ost beginnen. Am anderen Ende könnte die Linie am Fetscherplatz links abbiegen und die Schleife über die Canalettostraße fahren. Oder eben gleich bis Tolkewitz.

    Meines Wissens gibt es aber zumindest in diese Richtung bereits Überlegungen, die Linie 8, die nach Abschluss des Projekts 2020 am Postplatz enden würde, Richtung Tolkewitz zu verlängern.

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