Beschreibung des Vorschlags
Die Linie 84 verkehrt zurzeit stündlich zwischen Blasewitz und Bühlau mit dem Ziel der Erschließung von Oberloschwitz und Rochwitz, mit der parallelen Linie 521 des Regionalverkehrs ist auf dem größten Teil der Strecke ein ungefährer Halbstundentakt gegeben. Eine Ausnahme bildet hier die Schleife Amselsteg – Malerstraße – Obere Sation Schwebebahn – Amselsteg, weil die Busse des Regionalverkehrs in der Regel etwas länger sind als Stadtbusse (15 Meter statt 12 Meter) und daher die sehr enge Kurve von Sierksstraße zur Oeserstraße nicht befahren können.
Mein Vorschlag ist die Linie 521 grundsätzlich zum Ullersdorfer Platz zurückzuziehen und die aktuell bestehende Linienverknüpfung aufzuheben, damit in Rochwitz in einheitliches und zuverlässiges Angebot besteht, was zurzeit durch unterschiedliche Fahrzeiten und Linienführungen nicht der Fall ist.
Damit werden Verspätungen aus der Region (die Linie 521 kommt von Pulsnitz) nicht mehr auf lokale Erschließungsverkehre übertragen und die DVB erhalten die volle Freiheit bei der Fahrplangestaltung, statt auf die Fahrpläne des Regionalverkehrs aufbauen zu müssen. Zurzeit führt genau das nämlich zu wechselnden Taktabständen und unregelmäßgen Fahrzeiten, weil der Regionalverkehr mit strafferen Fahrplänen ohne Pufferzeiten unterwegs ist.
In einer weiteren daran anschließenden Umsetzungsstufe wird die Linie 84 begradigt und lässt die umwegige Schleife zur Oberen Station Schwebebahn gänzlich aus, womit die Fahrzeit von Rochwitz zum Schillerplatz um 4 bis 5 Minuten sinkt.
Ersetzt wird diese Schleifenfahrt der Linie 84 mit einer neuen Kleinbuslinie von der Plattleite zur Oberen Station Schwebebahn, womit auch die Netzlücke zwischen der Bautzner Landstraße und der Grundstraße geschlossen werden kann. Neurochwitz und Oberloschwitz erhalten damit eine Direktverbindung zum Stadtteilzentrum Weißer Hirsch und einen komfortablen Anschluss zur Linie 11 in Richtung Neustadt.
Diese neue Linie wird von einem einzelnen, neu zu beschaffenden Kleinbus im Halbstundentakt bedient. Damit steigt der Fahrzeugbedarf zur Anbindung von Oberloschwitz und Rochwitz von aktuell einem Standardbus auf zwei Standardbusse und einen Kleinbus. Der zusätzliche Standardbus wird benötigt, um den Regionalverkehr zu ersetzen und dürfte daher nahezu kostenneutral sein, weil keine Ausgleichszahlungen mehr erfolgen müssten. Vollkommen zusätzlich zum bestehenden Angebot wäre demzufolge nur der neue Kleinbus.
