Dortmund/Witten: U42 nach Witten Hauptbahnhof

 

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Beschreibung des Vorschlags

Wenn man eine neue Stadtbahnstrecke nach Witten baut sollte man den Aspekt berücksichtigen, dass die Stadt Witten maximal ein Mittelzentrum ist, aber an die beiden Oberzentren Dortmund und Bochum grenzt. Weil die Verkehrsnachfrage in Richtung der Oberzentren auch groß ist, jedoch dort nur die S-Bahn bzw. Regionalzüge verkehren, welche relativ wenige Direktverbindungen bieten, wären gerade hier neue Strecken sinnvoll. Außerdem könnte man mit einer Durchbindung der Linien U35 und U42 die Anbindung der Ruhr-Universität wesentlich verbessern.

Von der Grotenbachstraße geht es zunächst durch die Felder bis Großholthausen, von dort wird dann die Autobahnbrücke des Rheinischen Esel erreicht. Über den Rheinischen Esel geht es dann durch Dortmund-Kruckel, Witten-Rüdinghausen und Witten-Annen in Richtung der Wittener Innenstadt.

Ab der Johannisstraße wird dann die Lücke zur Bestandsstrecke geschlossen und auf dieser bis zu einem neuen Abzweig auf die Kaltehardtstrecke Dreischienengleis verlegt.

Dadurch würden sich folgende Linienführungen ergeben:

U35: Recklinghausen – Herne – Bochum Hbf – Ruhr Universität – Kaltehardtstrecke – S Witten Nord/- S Langendreer West

U42: Dortmund Lanstrop – Dortmund Stadtgarten – Hombruch – Witten Annen – S Witten Nord

Edit 1. Die ursprüngliche Linienführung habe ich nach einem Kommentar von Ulrich Conrad überarbeitet.

Edit 2: Nach einem Kommentar von Bahn4Future nochmals überarbeitet.

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13 Kommentare zu “Dortmund/Witten: U42 nach Witten Hauptbahnhof

  1. Wenn du schon meine Anregung aufnimmst, was mich natürlich freut, solltest du das aber auch schreiben, damit mein Kommentar nicht sinnlos erscheint. Das gebietet eigentlich die Höflichkeit. 😉

    Ich meinte allerdings, dass die Strecke ab Silberknapp auf direktem Weg nach Dortmund streben sollte, statt noch den Umweg über die S-Bahnstation Kruckel zu wählen und dabei mitten durch ein Umspannwerk zu wollen. Der Umstieg zur S-Bahn dürfte auch irrelevant sein, weil beide Linien die selbe Relation bedienen.

  2. Mir gefällt an diesem Vorschlag, dass er die Trasse des rheinischen Esels nutzt und bis auf einige Stellen auch gut bestehende Gebäude umgeht, das Haus in der Straße „Am Hülsenberg“ durchquerst du allerdings obwohl viel Platz an den Seiten wäre.

    Was den Tunnel in Witten angeht so bezweifel ich, dass sich das rechnen würde, wenn überhaupt dann nur wenn man gleichzeitig die U35 verlängert.

    Evtl wäre es günstiger deine Strecke am Marienhospital an die Straßenbahn anzuschließen und Dreischienengleis bis zur Kreuzung Hauptstraße/Baroper Straße zu verlegen.

    Sollte Bochum noch seine Pläne einer U35 Verlängerung in Richtung Langendreher umsetzen könnte man beide Strecken über eine Umspurung der Kaltehardtstrecke und einen Durchbau zur Kreuzung Hauptstraße/Baroper Straße verbinden.

    Damit würde man zwar das Wittener Stadtzentrum umgehen, allerdings auch:

    1. Teure Tunnel vermeiden.

    2. Den teuren Abstieg der U35 in Tal vermeiden.

    3. Die Kaltehardt wieder anbinden.

    4. Eine Verlängerung der 310 nach Herbede nicht erheblich erschweren.

    Von Vorteil ist hier, dass das Marienhospital ein ÖPNV Knotenpunkt ist, von dem im Minutentakt Busse oder Straßenbahnen in das Wittener Stadtzentrum fahren, es würde die Fahrzeit kaum verlängern auf dem Weg von oder nach Annen einmal da umzusteigen.

    1. Danke, für die hilfreichen Hinweise. Das Haus in Großholthausen wollte ich natürlich nicht plattmachen, das war nur ein Versehen.
      Ursprünglich hatte ich geplant das die U42 und die U35 den Tunnel gemeinsam nutzen, aber deine Idee ist da natürlich besser, da sie wesentlich billiger ist und man weiterhin die Möglichkeit hat die Straßenbahn nach Herbede zu verlängern.

  3. Die Nutzung des Rheinischen Esels ist zwar aus ÖPNV-Sicht schön, allerdings ist die Strecke seit ihrer Stilllegung eine wichtige Fahrradachse in Witten geworden, die zudem zukünftig als Anbindung an den Radschnellweg in Bochum dienen soll. (Transparenzhinweis: Ich radel die Strecke viel und gerne :-D)

    Zudem ist der Esel an vielen Stellen nicht für einen zweigleisgen Betrieb ausgelegt, was einen 10-Minutentakt schwierig macht. Hier wären umfangreiche Bauarbeiten notwendig, die in die Kostenplanung einfließen müssten.

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