Beschreibung des Vorschlags
Lünen ist mit seinen 86000 EW die größte Stadt im Kreis Unna und einer der größten Vororte von Dortmund. An sein Oberzentrum Dortmund ist die Stadt mit zwei stündlichen RBs angebunden, die aufgrund eher dünnen Takt und der geringen Haltestellendichte nicht gerade das sind, was man perfekten Vorortverkehr nennt. Ich möchte hier eine Verbesserung und zwar verläuft von Lünen nach Dortmund die B54, über die auch die U41 Lünen-Brambauer – Dortmund-Brechten – Dortmund Hbf – Dortmund-Hörde verkehrt. Die U41 verkehrt meine ich alle 5 Minuten von Brechten (Brechten Zentrum) nach Hörde und nur alle 10 Minuten weiter bis Lünen-Brambauer, was einer Eingleisigkeit geschuldet ist. Da ich denke, dass aber ein 10-Minuten-Takt nach Brambauer ausreichend ist, möchte ich vorschlagen, dass die übrigen in Brechten endenden Züge von Brechten über eine Neubaustrecke nach Lünen-Zentrum verlängert werden. Endpunkt für die Stadtbahnen ist Lünen ZOB/Hbf.
In Lünen soll sie durch die enge Altstadt fahren. Da ist eine Tunnel mit vier U-Bahnhöfen besser. Die U-Bahnhöfe erschließen das Lippe-Berufsschul-Kolleg (U-Bahnhof Lippe-Berufsschul-Kolleg), eine größere Siedlung (Ernst-Waldschmidt-Straße), die Innenstadt (Lünen Rathaus) und den Hauptbahnhof mit benachbarten ZOB als wichtigen Umsteigepunkt (Lünen Hbf/ZOB).
So bekommt Lünen und auch seine südlichen Stadtteile eine bessere Verbindung nach Dortmund. Auch erlaubt die U41 einen anderen Korridor zwischen Lünen und Dortmund und damit auch eine Möglichkeit Dortmund-Innenstadt-Nord mit einem wichtigen Krankenhaus, aber auch andere nördliche Dormunder Stadtteile, gut an Lünen anzuschließen.
Ich finde die Idee nicht schlecht, glaube aber nicht, dass sich ein Tunnel für eine Stadt dieser Größe rechtfertigen lässt und halte daher zumindest eine oberirdische Variante für sinnvoll.
Dann könnte man im Rahmen einer Begutachtung klären, welche Variante sich mehr lohnt bzw besser durchsetzen lässt.
Zudem würde ich ein Gleisdreieck in Brechten vorschlagen, weil das der Stadt Lünen auch ermöglichen würde eine eigene Linie zu betreiben, wobei man dann eine Sonderlösung für die Haltestellen auf Dortmunder Gebiet finden müsste.
Die U41 wird nämlich nicht im 5 Minuten Takt sondern im 10 Minuten Takt bedient und damit bliebe auf beiden Ästen nur ein 20 Minuten Takt übrig.
Es wäre zwar theoretisch sowohl möglich die U45 von Fredenbaum bzw Hbf für die neue Linie zu verlängern, als auch den Takt auf der U41 zu erhöhen, dann muss sich dieser höhere Takt aber auch auf der gesamten Zulaufstrecke von Fredenbaum bis Brechten lohnen.
Das Gleisdreieck bietet der Stadt Lünen hier einen Ausweg nicht davon abzuhängen ob sich zwischen Fredenbaum und Brechten ein 5 Minuten Takt rechtfertigen lässt.