B: S-Bahn nach Altlandsberg

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Beschreibung des Vorschlags

Altlandsberg ist eine der wenigen Kleinstädte im Berliner Umland, die weder mit dem Zug/S-Bahn noch mit der Straßenbahn mit Berlin verbunden ist, obwohl diese stark wächst und ein beliebtes Ausflugsziel ist. Und mit über 8.000 Einwohnern (in ein paar Jahren vielleicht viel mehr), würde sich das fast lohnen. Zwar würde sich mit ca. 2000 Pendlern (2017) (S. 32) eine U-Bahn noch nicht lohnen, aber über eine S-Bahn könnte man schonmal nachdenken.

Eine mögliche Trasse wäre am Neuenhagener Mühlenfließ. Die Strecek nach Altlandsberg wird eingleisig verlaufen und zwei Bahnhöfe enthalten: Der erste Bahnhof „Wisengrund“ neben dem gleichnamigen Ort und Gewerbegebiet Neuenhagen und der zweite an der Seeberg-Siedlung. Der zweigleisige Enbahnhof Strausberg liegt in der Altlandsberger Vorstadt. Eer liegt zwar nicht direkt an der Altstadt, wo die meisten Touristen hinwollen, trotzdem ist er am Rathaus einigermaßen gut gelegen (den Bus gibt es ja auch noch).

 

Zusätzlich zur ca. 5 km langen Strecke und den Bahnhöfen muss folgendes gebaut werden:

  • S-Bahn-Unterführung der A10
  • S-Bahnbrücke/Straßenunterführung Elisenhof
  • Fußgängerweg/-brücke über den Wiesengrund
  • S-Bahnbrücke Wiesengrund
  • S-Bahn-Unterführung der L33
  • Fußgängerweg/-brücke am Bahnhof Seeberg-Siedlung
  • Bahnübergang nördlich des S-Bahnhofs Seeberg-Siedlung*

*Es handelt sich hier nur um einen Fußgängerweg der auch nicht stark benutzt wird. Weil hier auch nur alle 10 min. ein Zug lang fährt, denke ich, würde dieser Bahnübergang genehmigt werden.

 

Die Strecke soll von der neuen S55 befahren werden:

  •  in der HVZ von jedem 2. Zug der S5 (alle 20 Minuten) der in Mahlsdorf oder Hoppegarten endet
  •  in der NVZ jeder 2. Zug der S5 (alle 40 Minuten)
  • nachts gar nicht

 

Nach Altlandsberg

Nach Hoppegarten

Hoppegarten

09‘, 29‘, 49‘

15‘, 35‘, 55‘

Wiesengrund

12‘, 32‘, 52‘

12‘, 32’, 52‘

Seeberg-Siedlung

15‘, 35‘, 55‘

09‘, 29‘, 59‘

Altlandsberg

17‘, 37‘, 57‘,

07‘, 27‘, 47‘

 

Weil dadurch die Strecke zwischen Hoppegarten und Neunehagen häufiger befahren wird, muss diese zweigleisig ausgebaut werden (das wurde sowieso schon überlegt).

Metadaten zu diesem Vorschlag

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14 Kommentare zu “B: S-Bahn nach Altlandsberg

  1. Ein PDF mit 147 Seiten werde ich mir bestimmt nicht durchlesen, um die Argumente für deine Strecke zu finden und bei einem Zeitungsartikel vom Februar 2016 mit dem Wunsch eines Provinz-Bürgermeisters auf einen völlig unrealistischen U-Bahnanschluss sehe ich auch keinen Zusammenhang zu deinem S-Bahnvorschlag. Ich bin also gespannt, wie du deinen Vorschlag noch begründen und beschreiben wirst. 😉

  2. Ein interessanter Vorschlag. In der Kernstadt mögen etwa 7000 Menschen wohnen (10.000 weniger 3000, die 2002 eingemeindet wurden), aber da lohnt sich eine S-Bahn vielleicht so gerade. Wo begegnen sich denn die Züge, die in Hoppegarten beginnen bzw. enden? Davon hängt es ja ab, wo die Ausweichen sein müssen.

    Bei den Bahnübergängen sehe ich aber schwarz. Es sollen keine neuen geschaffen werden. Ausnahmen sind zwar möglich, aber bei Strecken, die mit Stromschienen elektrifziert werden, halte ich das für äußerst unwahrscheinlich, wenn nicht für undenkbar.

    1. Man könnte es probieren, keine Ausweichstelle zu bauen. Dann würden die Züge sich aber wahrscheinlich häufig verspäten. Deswegen würde ich wahrscheinlich den Bahnhof Wiesengrund zweigleisig bauen (habe ich eingezeichnet).

      Dann könnten die Züge in der HVZ ohne Probleme so fahren:

      Nach Altlandsberg

      Nach Hoppegarten

      Hoppegarten

      09‘, 29‘, 49‘

      15‘, 35‘, 55‘

      Wiesengrund

      12‘, 32‘, 52‘

      12‘, 32’, 52‘

      Seeberg-Siedlung

      15‘, 35‘, 55‘

      09‘, 29‘, 59‘

      Altlandsberg

      17‘, 37‘, 57‘,

      07‘, 27‘, 47‘

      (Es gäbe für die S-Bahnen eine Wartezeit von 10 min. in Altlandsberg)

       

      1. Ein paar Anmerkungen zum Fahrplan (auch wenn ich den Vorschlag selbst bei einer Streckenführung außerhalb des NSG wegen der von anderen Nutzern erwähnten Konkurrenz zum 10-Minutentakt nach Strausberg ablehne):

        Die Begegnung fände nicht in Wiesengrund sondern in Neuenhagen statt (vergleich aktueller Fahrplan in S5).
        Die Begegnung wäre allerdings nicht mit dem Gegenzug aus/nach Altlandsberg, sondern mit der S-Bahn aus/nach Strausberg.
        Das könnte man nur ändern, indem man die Züge nach Strausberg tauscht, in Strausberg-Nord 15 statt 5 Minuten Wende hat, und außerdem die benötigten Begegnungsstellen von Hoppegarten bis Strausberg Nord für einen um exakt 10 Minuten versetzten Zug baut.
        Wer aufgepasst hat in Mathe, der weiß, dass diese benötigten Begegnungsstellen die gleichen sind, die man für einen Zehn-Minutentakt nach Strausberg-Nord braucht. Welch Ironie: Um nach Altlandsberg zu kommen, müssten man auch die Strecke nach Strausberg ausbauen, ohne aber dorthin den Takt zu verbessern.
        Dass das ziemlich bescheuert ist, sollte klar sein. Also statt dessen: Der Zug fährt um ’09 von Hoppegarten ab, steht aber nicht 10, sondern 20 Minuten in Altlandsberg, und kommt dann erst um ’44  nach Hoppegarten zurück.
        Die Begegnung ist dann übrigens in Altlandsberg.

  3. Ich bin der Meinung, dass sich das nicht lohnt, da <10.000 Einwohner als Ziel einer doch recht langen Stichstrecke vermutlich nicht ausreicht, um die hohen Baukosten zu rechtfertigen.

    Es ist tatsächlich seit einigen Jahren der Fall, dass neue Bahnübergänge lediglich in Ausnahmefällen genehmigt werden. Ausnahmen sind nur möglich, wenn sowohl die Straße als auch die Schiene sehr schwach frequentiert werden.
    In irgendeiner Machbarkeitsstudie zu einer Reaktivierung in NRW wurde selbst bei einem Stundentakt erwähnt, dass nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass neue Bahnübergänge genehmigt werden.
    Da du allerdings (in der HVZ) von einem T20 ausgehst, gehe ich nicht davon aus, dass die Ausnahme gebilligt wird.

    Apropos HVZ: Welcher Takt soll eigentlich außerhalb der HVZ gefahren werden?

    PS: In deinem Link fehlt bei der 200 wohl eine 0. 😉

    1. Die Berliner S-Bahn fährt auf allen Linien mindestens im 20-min-Takt, den ganzen Tag bis spät abends, auch am Wochenende. Ich gehe davon aus, dass er damit nur sagen wollte, dass zur HVZ keine Verdichtung kommen soll.

    2. Also mit einem T40 in der NVZ wirst du wohl kaum Fahrgäste gewinnen, da ist das Auto einfach attraktiver. Du müsstest da wohl schon einen durchgehenden T20 einführen. Zudem würde Hoppegarten sich ebenfalls über einen ganztägigen T10 freuen.

  4. Ich sehe den Vorschlag kritisch. Zum einen ist da ein Takt Problem. In der HVZ passt das zwar, dass man Züge aus Mahlsdorf verlängert, aber dieser Takt endet dann. Was du vorschlägst ist eine aktive Verschlechterung der S5 in Richtung Strausberg. So schlägst du in der HVZ vor, dass jeder 2. Zug der in Hoppegarten endet dort hin geführt wird, obwohl die Planungen zu einem 10 min Takt nach Strausberg gehen (und das mit Recht). Dieser wäre dann nicht möglich. Es geht also nur eine Verlängerung von Zügen die in Mahlsdorf enden. Bloß was macht man dann in der NVZ? Du schlägst ja vor, dass jeder 2. Zug der S5 dort hin fährt, also ein 40 min Takt ergibt. Das wiederum bedeutet, dass Strausberg von einem 20 min Takt auf einen 40 min Takt reduziert wird. Es sollte eher dahin gehen, dass Strausberg in der HVZ und NVZ einen 10 min Takt bekommt und nicht umgedreht. Daher ginge nur folgendes (du solltest zukünftig echt auf die Taktpläne achten, weil das sich wie ein roter Faden durch deine Ideen zieht):

    Jeder 2. HVZ Verstärker der in Mahlsdorf endet, wird dahin verlängert. Der 10 min Takt wird nicht nach Strausberg geführt, weshalb ein 20 min Takt nach Altlandsberg gefahren wird. Damit hat Strausberg in der HVZ eine Verdichtung und bleibt in der NVZ bei Stauts Quo. Ich finde die Lösung zwar nicht gelungen und am Bedarf vorbei, aber so würde es gehen.

    Was mich viel mehr stört, ist das geringer Potential der Strecke. 2300 Pendler, die bei weitem nicht alle auf die S-Bahn umsteigen würden, rechtfertigen keine S-Bahnstrecke. Ohne nachgemessen zu haben, wird aber deine Angabe von 5 km schon ungefähr stimmen. Das heißt, die Strecke kostet gut und gerne 200-250 Mio. Für 2300 potentielle Pendler einfach viel zu viel!

  5. Wow! Eine Strecke einmal mitten rein ins Naturschutzgebiet. Und zwar nicht kurz kreuzend, sondern einmal schön entlang des gesamten Naturschutzgebietes.

    Da der größte Teil des NSG Wiesengrund FFH-Gebiet ist, wird der Vorschlag so niemals genehmigt werden können. Wenn du den ernst meinst, dann solltest du ihn noch einmal überarbeiten und dabei das NSG rauslassen.

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