28 Kommentare zu “Großversion Citytunnel für den FV in Budapest mit neuem HBF

  1. Naja die Züge aus Praha fahren seit Fahrplanwechsel Nyugati statt Keleti an und die Züge aus Wien, welche weiterhin nach Keleti fahren,  halten auch in Kelenföld. Viele sparen sich somit bereits die Stadtrundfahrt.

    Trotzdem eine nette Idee 🙂

    1. Danke, ja stimmt, die Züge von Praha nach Budapest verkehren tatsächlich nach Nyugati, mein Fehler. Ich denke halt, mit einer Kombination mit einer der SFS zwischen Bratislava und Budapest könnte man das dann sinnvoll verknüpfen. Dann könnte man da ja Railjets Praha-Bratislava-Budapest einsetzen und dann mit den Zügen von Österreich nach Budapest über Bratislava eben in Bratislava zusammenführen bzw in Gegenrichtung flügeln. Kurzum gesagt, ich denke, mit dem Tunnel kann man einfach den innerbudapestischen Verkehr beschleunigen. Aber ich werde da noch ein paar Tunnelmunde und Zulaufstrecken hinzufügen.

      1. Naja, eine Führung der Züge Wien-Budapest über Bratislava würde natürlich viele Potenziale vereinen. Andererseits wäre der Ausbau auf 160 auf ungarischer Seite dann ja völlig sinnlos geworden. Die Bestandsstrecke Wien-Budapest ist doch eh recht gut ausgebaut. Würde mir da eher einen Ausbau auf österreichischer Seite wünschen.

        Zumal die Strecke über Györ auch wesentlich leichter trassierbar ist. Bei der Strecke über Szob und Vac hätten wir das Donautal, was etwas schwerer zu trassieren wäre. So eine SFS würde viel kosten entsprechend und ich weiß nicht, ob das der Sinn der Übung sein soll, die Strecken liegen nicht weit voneinander entfernt, da kann man sich auswählen, welche man ausbauen will und da ist die Wahl ganz klar auf die Strecke über Györ getroffen worden 😉

        Nein also die Züge Wien-Budapest werden auch weiterhin über Györ fahren. Womöglich wird es irgendwann so sein, dass Prag-Budapest über Wien gleich lang wird wie über Bratislava – trotz Umstieg.

        1. Naja dann… Ausbau des Marchegger Asts, und neue Verbindung zwischen Bezenye und Mosonmagyarovar und eventuell Ausbau Bratislava-Bezenye, dazwischen zumindest in Teilen das Herzstück Bratislava (Innenstadtquerung) und müsste gehen. So sehe ich das halt. Der Marchegger Ast ist sowieso schon im Ausbau und die paar Kilometer Gleis zwischen Bezenye und Mosonmagyarovar können jetzt auch nicht so viel kosten. Das teuerste wäre wahrscheinlich das Herzstück in Bratislava und wenn man da so viel dagegen hat kann man sich das notfalls immer noch sparen, sinnvoll finde ich gerade die Innenstadtquerung trotzdem. Inwieweit man den Ausbau zwischen Bratislava und Beezenye schon vorangetrieben hat… Keine Idee, ab ungarischer Grenze gibt’s auf jeden Fall laut ORM durchgehend ETCS. Wäre so mein Sparvorschlag. Was hältst Du von dem? Würde sagen, 15-20 Minuten mehr Fahrzeit mit Halt in Bratislava.

          1. Die Frage ist halt, wozu die ganze Show? Wir haben ja eh eine Direktverbindung von Bratislava nach Budapest und von Wien nach Budapest. Heißt, die Notwendigkeit sehe ich nicht wirklich als gegeben an, die Züge Wien-Budapest über Bratislava zu führen.

            (Hab’s mal an die richtige Stelle angehängt :P)

              1. Gerade einen Railjet wird man sich dadurch eher nicht ersparen. Eher sogar wird man mehr Umläufe aufgrund längerer Fahrtzeit brauchen.

                Ich finde aber, dass es ohnehin so eine Geschichte nicht braucht, um so ein Projekt zu rechtfertigen. So kann man beispielsweise bereits Reisezeitverkürzungen für Personen- und Güterverkehr erreichen. Vielleicht jedoch könnte es sich auszahlen, bei so einer Dimension gleich aus dem Vollen zu schöpfen und wie in Wien einen zentralen Durchgangsbahnhof zu errichten. Hätte den Vorteil, dass Durchbindungen verbessert werden.

                Müsste freilich ein Tiefbahnhof werden, der möglichst nicht so endet wie Stuttgart21.

                Aber das ist nur so eine spontane Idee von mir 😉

    1. Mir gefällt das richtig gut, an eine möglichst gute Zuwegung wurde auch gedacht. Dass das Bahnhofsensemble Keleti erhalten werden muss, hast du ja auch berücksichtigt.

      Wobei es ja auch so ist, dass einige Bahnsteige dort etwas langen Fußweg benötigen. Also durchaus ein Grund, einen besseren Tiefbahnhof einzubauen, der natürlich eine entsprechende Dimension braucht.

      Wobei ich mich dafür aussprechen würde, paar Gleise am bestehenden Bahnhof zu erhalten, so braucht der Tiefbahnhof nicht eine allzu große Dimension haben – Züge werden ja weiterhin dort enden.

      1. Vielleicht könnte man sich da an der Durchmesserlinie in Zürich orientieren, wodurch man die Bahnsteige, die weitaußen liegen einspart, aber die paar Bahnsteige in der Halle erhalten könnte? So gibt es weiterhin einen gut erreichbaren Kopfbahnhof, aber auch gute Möglichkeiten für Durchbindungen 🙂

      2. Du würdest also einen Turmbahnhof vorziehen? Hmm… Ja, okay, mal schauen. Ich bin da zwar jetzt nicht so der Fan aber wenn man die Bahnsteige sinnvoll nummeriert von mir aus… Müsste man halt schauen, wie man das dann mit dem Kopfbahnhof und den Tiefgleisen macht. Aber gut, sollte gehen. Ich sag mir halt, einladender ist Glas drüber. Ausserdem würde dadurch dann schon die Verknüpfung, die ich damit erzeugen wollte, wegfallen und ich bin ein Fan von langen, durchgebundenen Kursen oder zumindest Kurswagen.

    2. Gefällt mir. Aber müssen die Tunnelportale auf allen Strecken soweit außerhalb liegen? Denke das ist noch ein wenig Spielraum die Tunnel zu verkürzen – denk dran, jeder Kilometer koste einige Millionen Euro. Und grade Ungarn ist jetzt nicht das allerreichste Land, EU-Förderung hin oder her.

  2. Ich fände es fast sinnvoller, Kelenföld als neuen Hauptbahnhof einzurichten, da hier auch ein Umstieg zur Tram und M4 gibt. Und als östliches Gegenstück auf dem Ring beim Schnittpunkt mit der M1 einen weiteren neuen Bahnhof anlegen (höhe „Pillango Utca“). Idealerweise halten dann alle FV Züge an beiden Bahnhöfen, oder mindestens in Kelenföld, man kann schnell mit der Metro die Innenstadt erreichen und auch die Gleisanlagen des Keleti-Palyudvar stilllegen und im Gegenzug einen neues innerstädtisches Siedlungsgebiet entwickeln.

    Finde ja auch die Umsteigewege Metro-Bahn Kelenföld ziemlich optimal gelöst, während man beim Keliti-pu. ziemlich lang unterwegs ist. Und für das Geld was man ich dann für den Citytunnel einspart, kann man z.B. in eine Verlängerung der M1 zum Kelenföld-Bhf investieren 🙂 Vielleicht mach ich die Tage einen separaten Gegenvorschlag 😉

    1. Also, das kannst Du gerne machen, aber ich sehe da wenig Sinn, ich will ja so kurze Umsteigewege wie möglich. Und wieso sollte ich Kelenförd gross ausbauen, nur um dann den momentan grössten Bahnhof (Keleti) zu schliessen. Nur, wenn Du einen Gegenvorschlag hast, immergerne, wir können ja dann schauen, welcher besser ankommt und vielleicht eine Kombilösung finden.

        1. Ja voll, aber hat eben auch durch die Metro, der Tram, der Metrotram und den ganzen Bussen sich zu einem Umsteigeknoten gemausert, über welchen man eigentlich ganz gut die Innenstadt und Buda erreicht. Daher finde ich, darf man in pauschal nicht in Frage stellen, v.a. hatte man ja auch die letzten Jahre gut investiert und vom äußeren ist er deutlich besser in Schuss als Keliti pu.

  3. Also grundsätzlich mag ich diese Idee sehr, jedoch finde ich eine Tunnellänge von der des neuen Gotthard-Basistunnels dann doch etwas zu viel des Guten. Warum willst du aus aus allen Richtungen so früh nach unten? Das gibt’s nicht einmal in Stuttgart.

    1. Freut mich dass es Dir gefällt. Ja, ich denke, gerade nach Norden und Osten sind die Strecken etwas zu tunnellastig, nach Westen würde ich halt trotzdem die Strecke im Grundsatz so lassen, ein bisschen verkürzen ist allerdings auch hier denke ich möglich. Werde ich, sobald ich wieder daheim bin, ändern.

    1. Ich glaube ein schöner Kompromiss wäre doch auch, auf der Strecke zwischen Kelenföld und Deli abzutauchen, unter der Donau durch und noch einen Halt in „Dec Ferenc Ter“ aufzunehmen. Wenn man dann direkt wieder in Keleti-Pu auftaucht, sollten dass nicht so viele KM Tunnel werden und man hat ja auch einen Nutzen für den Regionalverkehr, der den zentralen Budapester Umsteigeknoten nun auch erreicht und man kann Durchmesserlinien bilden 🙂

      1. Du würdest erst nach Kelenföld abtauchen? Daran hab ich noch gar nicht gedacht, stimmt. Man müsste halt dann wahrscheinlich ein wenig Gleis noch ausbauen aber grundsätzlich hast Du eigentlich Recht. Bezüglich Halt in Dec Ferenec Ter, da kann man bestimmt einen Tunnelhalt machen, sieht auch tatsächlich recht sinnvoll aus. Trotzdem würde ich sagen, nicht alle Züge da durchfahren lassen, sonst bist von den 150 gleich wieder auf 80 herunten, das ist ja schliesslich alles unter der Erde und da ein Tunnelbahnhof, wo man mit hoher Geschwindigkeit durchfährt… Ich bin mir nicht so sicher. Nichtsdestotrotz, mit Umfahrung kann ich mir das soweit recht gut vorstellen. Klingt sinnvoll. Übergang zu ziemlich allen Metros, ich versuche einmal, das in den Vorschlag einzuarbeiten.

        1. Ich war jetzt so überzeugt davon, dass ich das selbst nochmal als Gegenvorschlag eingebracht habe, hoffe das ist okay für dich! Hab aber auch nochmal zwei weitere Streckenäste mit eingebaut und deinen Entwurf verlinkt! 🙂

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