Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Im Rahmen der Angebotserweitung, welche durch das Regio-Netz Oberlausitz-Nordböhmen erfolgen würde, könnte Bautzen wieder ein Bahnknoten werden, an welchem sich verschiedene Linien treffen und so der Hauptbahnhof der Stadt, welcher zwischenzeitlich saniert wurde, wieder seine ehemalige Bedeutung erhält. Dafür sind folgende bauliche Maßnahmen zu tätigen, welche am besten im Zuge des geplanten Ausbaus der Strecke Dresden-Görlitz erfolgen sollten, um Zeit und Geld zu sparen:
- Hauptbahnhof:
- Verlängerung Bahnsteig 1 & 2 für 200m-Garnituren möglicher hier haltender IC/ECs in Richtung Dresden und Görlitz, im Regelbetrieb Haltepunkte der Relation Dresden-Görlitz, inkl. Cottbus über Arnsdorf
- Bahnsteig 3 Reservierung als Endpunkt für die S8 Bautzen-Dresden-Freiberg und die RB Bautzen-Jelenia Gora, inklusive Abstellgleisen im westlichen und östlichen Vorfeld
- Neubau Bahnsteig 4 & 5, an welchem die Linien auf der Relation Sächsische Schweiz–Niederlausitz halten
- optional Freihaltung für ein Gleis 6
- Verlängerung der östlichen Unterführung zu den neuen Bahnsteigen
- Neubau Unterführung vom westlichen Parkplatz bis zur Packhofstraße, um den Fußweg der südlichen Stadtviertel deutlich zu verkürzen – deren Länge ist abhängig von der weiteren Entwicklung des Güterbahnhofs (neues Stadtviertel und/oder weitere Nutzung für den Güterverkehr, siehe Bombardier/Alstom)
- Anpassung der Weichen, damit im Bedarfsfall jede Linie jedes Gleis ansteuern kann
- im südlichen Bereich Einrichtung von 2 Durchfahrtsgleisen für den Güterverkehr
- Haltepunkt Bautzen-West/Stiebitz
- Neubau auf Höhe der aufzuweitenden Brücke über die Neukircher Straße
- Bahnsteige in Seitenlage, Überholgleise für SGV und SFV
- Integration eines kleinen P+R-Platzes am südlichen Zugang
- Halt nur für S- und Regionalbahnen, REs fahren durch
- westlich davon höhenfreie Ausfädelung der Strecke nach Hoyerswerda
- perspektivisch bauliche Freihaltung der Brücke, um hier einen Endpunkt für eine Tram herstellen zu können
- Haltepunkt Bautzen-Ost
- Neubau auf Höhe der Thrombergsiedlung
- erschließt potentielle Neubaugebiete im Südosten der Stadt
- Bedarfshalt für RBs, RE fährt grundsätzlich durch
- Haltepunkt Bautzen-Süd
- Neubau an der Kreuzung mit der B96
- 2 Varianten:
- direkt südlich des Gewerbegebietes, hierfür allerdings Wiederaufbau der Brücke und der Gleise südlich nach Großpostwitz – im nördlichen Verlauf Nutzung der bestehenden Industriegleise
- etwas weiter südlich auf der Bestandsstrecke, dadurch etwas bessere Anbindung von Oberkaina, aber etwas längerer Fahrtweg und höhenfreie Ausfädelung im Bereich der aufzuweitenden Brücke über den Albrechtsbach nötig
- Bedarfshalt für RBs von/nach Pirna, RE fährt durch
- mögliche Einordnung eines P+R-Platzes im direkten Umfeld für Einpendler/Umsteiger aus dem Oberland
- GVZ Bautzen-Süd
- Neubau Gleisanschluss Alstom (ehemals Bombardier) als Ersatz für bestehenden Anschluss über die Fabrikstraße
- Gleisanschluss für den möglichen Betriebshof der Straßenbahn Bautzen an der Preschwitzer Straße
- über Wilthener Straße Anschluss an Westtangente (B96) und geplante Südumfahrung
- höhengleiche Ausfädelung aus der Strecke Bautzen-Wilthen
