11 Kommentare zu “Bremen: Vahrer Spange

    1. Es geht hier nicht nur darum, die Hamburger Züge von Osten aus einfahren zu lassen. Die meisten fahrgäste werden diese Strecke mit der S-Bahn nutzen. Sie erschließt nämlich den mit Abstand einwohnerreichsten Stadtbezirk Bremens. Es ist daher in erster Hinsicht ein S-Bahn Vorschlag.

      Zum Bedarf: Zwischen dem Zentrum und der Gartenstadt Vahr fahren laut dem Nahverkehrsplan aktuell 23.800 Personen täglich mit dem ÖPNV. Etwa 4.000 Fahrgäste fahren heutzutage täglich von der Großwohnsiedlung Neue Vahr mit dem Bus weg. Vom Bf. Osterholz fahren aktuell 9.800 Fahrgäste mit der Tram und 5.900 mit dem Bus nach Westen/zum Zentrum. Insgesamt also 15.700 Fahrgäste. Die S-Bahn wird dort wohl etwa 3.000 – 5.000 neue Fahrgäste anlocken und etwa 5.000 umsteigen lassen. Somit werden in Zukunft etwa 8.000 – 10.000 Fahrgäste zwischen Osterholz und neue Vahr fahren. …

      Vg Geomaus007

  1. Ich finde die Idee gut, wenn auch spekulativ. Würde mit einem RE von Hamburg Richtung Oldenburg gut passen.

    Ich weiß aber nicht wie viel Sinn die Zweigstrecke nach Osterholz macht. Abgesehen davon würde ich den Bahnhof umbenennen, da unweit im Norden bereits der Bahnhof Osterholz-Scharmbek liegt und das bei Reisenden zu Verwirrung führen könnte.

    1. Ich weiß aber nicht wie viel Sinn die Zweigstrecke nach Osterholz macht. Abgesehen davon würde ich den Bahnhof umbenennen, da unweit im Norden bereits der Bahnhof Osterholz-Scharmbek liegt und das bei Reisenden zu Verwirrung führen könnte.

      Die Zweigstrecke nach Osterholz ist kostengünstig realisierbar. Sie ermöglicht es erst, dass man mit der S-Bahn auch von Stadtteilen östlich der Neubaustrecke mittels eines Umstiegs am Kombibahnsteig schneller am Hbf ist als mit der Tram.

      Ich habe die Station umbenannt. Wie soll sie heißen?

      VG Geomaus007

  2. Ich finde die Idee gar nicht so schlecht, allerdings aus einem anderem Grund, als von dir genannt. Zur Zeit steht man von Hamburg kommend mit dem Zug im Schnitt 5 Minuten (Tendenz mehr) vor der Einfädelung in die Bremerhavener Strecke. Dieses Nadelöhr könnte durch diese Spange deutlich entlastet werden, sodass vor allem der Nahverkehr nach Bremerhaven, Bremen-Nord und Hamburg zuverlässiger wird.

    Zur Anbindung Bremen-Osts: Da meiner Einschätzung nach der Bf Gartenstadt Vahr vor allem als Umstiegspunkt in die SL1 & BL25 zur Anbindung der Vahr und Schwachhausen dienen würde, würde ich den Halt weiter südlich zur Haltestelle Julius-Brecht-Allee verlegen. So hätte man auch einen besseren Umstieg zu einem möglichen HP Steubenstraße auf der Strecke nach Osnabrück.
    Außerdem könnte man auch noch über einen HP an der Anschlussstelle Vahr nachdenken, auch da ja nicht die Geschwindigkeit, sondern die Erschließung neuer Gebiete im Vordergrund steht. Die Lage an der Autobahn wäre ideal für eine P+R Anlage, sowie für das Wohn-/Gewerbegebiet Achterdiek.

    Auch wenn es natürlich nicht ausschlaggebend ist, den Namen „Östliche Vorstadt“ finde ich auch nicht ganz passend. Erstens, da es, finde ich, ein zu großes Gebiet beschreibt und da der Begriff in Bremen selbst kaum verwendet wird.
    VG

    1. aus einem anderem Grund

      Interessant. Den füge ich gleich in die Beschreibung hinzu.

      Zur Anbindung Bremen-Osts: Da meiner Einschätzung nach der Bf Gartenstadt Vahr vor allem als Umstiegspunkt in die SL1 & BL25 zur Anbindung der Vahr und Schwachhausen dienen würde, würde ich den Halt weiter südlich zur Haltestelle Julius-Brecht-Allee verlegen. So hätte man auch einen besseren Umstieg zu einem möglichen HP Steubenstraße auf der Strecke nach Osnabrück.

      An der Haltestelle Julius-Brecht-Allee erschließt man im näheren Umkreis fast gar nichts. Da sind nur Kleingärten. Ich würde daher die Tram Hst. verlegen. Aber der Umstieg ist hier sehr wichtig. Da hast du recht.

      Außerdem könnte man auch noch über einen HP an der Anschlussstelle Vahr nachdenken, auch da ja nicht die Geschwindigkeit, sondern die Erschließung neuer Gebiete im Vordergrund steht. Die Lage an der Autobahn wäre ideal für eine P+R Anlage, sowie für das Wohn-/Gewerbegebiet Achterdiek.

      Naja, Bahnhöfen nur für P+R bin ich prinzipiell eher skeptisch. Da braucht es dann zusätzlich ein Neubaugebiet. Der Bahnhof neue Vahr ist aber auch relativ nah an der Autobahn. Ich denke, da könnte man gut einen P+R Platz machen. Notfalls ein Parkhaus, weil der Platz knapp ist.

      Auch wenn es natürlich nicht ausschlaggebend ist, den Namen „Östliche Vorstadt“ finde ich auch nicht ganz passend. Erstens, da es, finde ich, ein zu großes Gebiet beschreibt und da der Begriff in Bremen selbst kaum verwendet wird.

      Da bin ich blank – wie soll ich es nennen? Bei mir aus ostbayerischen Gefilden ist da zu wenig Ortskenntnis vorhanden.

      LG Geomaus007

      1. An der Haltestelle Julius-Brecht-Allee erschließt man im näheren Umkreis fast gar nichts. Da sind nur Kleingärten. Ich würde daher die Tram Hst. verlegen. Aber der Umstieg ist hier sehr wichtig. Da hast du recht.

        Schön, dass wir uns prinzipiell einig sind. Ich fände es, so wie du es vorschlägst, an sich auch besser, ich weiß nur nicht, ob sich das kostentechnisch lohnt. Ein komplett neuen Halt kann man mMn der SL1 nicht zumuten (aufgrund der langen Fahrt) und bei einem Streichen der Hst. Julius-Brecht-Allee ginge der Umstieg mit der 25 verloren. Eine Idee wäre es, die 25 noch einen Schlenker zum Bahnhof machen zu lassen oder das gesamte Ost-Bremer Busnetz mit einer neuen (Ring-)Linie zu verbessern.

        Naja, Bahnhöfen nur für P+R bin ich prinzipiell eher skeptisch. Da braucht es dann zusätzlich ein Neubaugebiet. Der Bahnhof neue Vahr ist aber auch relativ nah an der Autobahn. Ich denke, da könnte man gut einen P+R Platz machen. Notfalls ein Parkhaus, weil der Platz knapp ist.

        Der fehlende Platz am Bf Neue Vahr war genau der Grund für die Idee des Halts an der Autobahn. Deine Idee in der Auffahrt finde ich ziemlich gut, zumal es stautechnisch auch der bessere Standort ist, wenn man Autofahrer in die Bahn holen möchte.

        Da bin ich blank – wie soll ich es nennen? Bei mir aus ostbayerischen Gefilden ist da zu wenig Ortskenntnis vorhanden.

        Kein Problem, das kann ich verstehen. Ich würde Hulsberg vorschlagen, zur Not einfach Stader Straße.

        VG

      1. Ja, das stimmt. 100%-ig erklären kann ich mir das auch nicht, lediglich von der Situation berichten. Jedenfalls stehen die REs dort meistens ewig rum und nach dem Vorbeifahren einer RS geht´s weiter. Warum genau, weiß ich nicht.

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