Bremen: Bahnstrecke nach Tenever

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Beschreibung des Vorschlags

Moin!
Dies ist mein Vorschlag für eine S-Bahn-Stichstrecke im Bremer Osten in den Ortsteil Osterholz-Tenever.

Warum?
Der Ortsteil Tenever ist nicht nur einer der bevölkerungsreichsten Ortsteile Bremens (über 10.000 Einwohner), sondern vor allem einer mit einer mehr als überdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte (über 4.000 EW/km²). Durch diese Umstände kann man bspw. durch eine einzelnen Bahnhof eine große Anzahl an Einwohner anbinden. Gleichzeitig liegt Tenever nahe der Güterumgehungsbahn Bremen (unter 1 Kilometer Luftlinie).

Wie?
Meine Idee ist eine durchgehend eingleisige Strecke, ausgehend von der Bahnstrecke Wunstorf-Bremen nahe Mahndorf, entlang der GUB nach Osterholz Tenever. Da die Strecke nur 4,6 Kilometer lang wäre, würden sich die Kosten dafür in Grenzen halten, wobei allerdings über 20.000 Einwohner erreicht werden.
Der Höhenunterschied zwischen der Bahnstrecke Wunstorf-Bremen und GUB wird durch eine 500m lange Rampe überwunden. Dahinter führt das Gleis westlich neben der GUB. An der Thalenhorststraße entsteht ein Haltepunkt zur Anbindung des Weserparks und Panrepels. Der dritte Abschnitt beginnt kurz vor dem Unterqueren der A27. Die neue Bahnstrecke verläuft entlang derer bis kurz vor der Endstation in Tenever. An der Anschlussstelle Sebaldsbrück verläuft das Gleis im Einschnitt, um die Anschlussstelle zu unterqueren. Der Bahnhof Tenever befindet sich an der Straßenbahnhaltestelle Neuwieder Straße, zentral in Tenever.

Vorteile
15.000 Einwohner erhalten durch diese Bahnstrecke SPNV-Anschluss. Durch die Anbindung mit der SL 1 verkürzt sich der Weg zum Bremer Hauptbahnhof für weitere 10.000 EW. Für diese 25.000 Einwohner verkürzt sich der Weg zum Bremer Hauptbahnhof um 15 Minuten, da man aktuell circa 30 Minuten benötigt und durch diese neue Verbindung die Fahrt nur noch ~15 Minuten dauert. Bei dem Weg in die Bremer Innenstadt ist der Vorteil etwas geringer, wobei das genaue Stadtzentrum Bremens, der Marktplatz, auch von der SL1 nicht erreicht wird. Ebenfalls verringert sich die Fahrtzeitverkürzung, wenn man weiter entlang der Strecke der 1 die Fahrt beginnt, sodass im Schnitt die Fahrt von Tenever zum Hauptbahnhof um 30% kürzer wird. Durch diese Verbindung wird zudem auch der Umstieg für die EW genannter Gebiete am Hauptbahnhof stark verbessert. So spart ein Teneveraner nach Oldenburg circa 20 Minuten. Ein weiterer erwähnenswerter Vorteil ist die Anbindung des Weserparks. Dieses Einkaufszentrum ist das flächengrößte in Bremen und zählt dementsprechend viele Besucher.

Nachteile
Abgesehen von den Kosten ist ein weiterer Nachteil zu nennen. Der Umsteigeknoten Mahndorf wird nicht erreicht. Dort bestünde Umstieg zu den Hemelinger Buslinien, zur RS1 und zum Regionalverkehr. Ein Halten dort ist meiner Ansicht nach nicht möglich, da dort bereits die Rampe beginnt und weiter östlich der Umstiegsweg ohnehin zu weit wäre.

Betrieb
Die Strecke soll zunächst von einer neuen Regio-S-Bahn-Linie Hauptbahnhof – Tenever als Ersatz für den 15-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Achim bedient werden. Perspektivisch sollte ein T20 eingeführt werden.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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10 Kommentare zu “Bremen: Bahnstrecke nach Tenever

  1. Die Strecke soll zunächst von einer neuen Regio-S-Bahn-Linie Hauptbahnhof – Tenever als Ersatz für den 15-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Achim bedient werden.

    Und warum soll die für Achim vorgesehene Verbesserung des Angebots so überflüssig sein, dass du sie hier mit einem Nebensatz ohne Angabe von Gründen streichen kannst? Dort wohnen auch 12.000 Menschen und die geplante Taktverdichtung wird es nicht ohne Grund geben!

    Perspektivisch sollte ein T20 eingeführt werden.

    Mit dem dann keine Kompatibilität mehr zum ansonsten bei der RSB üblichen T60/T30/T15-Schema mehr gegeben wäre. Wie kommst du darauf? Und vor allem, welche detaillierte Nachfrageprognose liegt dir vor, so dass du weißt, dass ein T30 zu wenig, aber ein T15 zu viel wäre?

    Für diese 25.000 Einwohner verkürzt sich der Weg zum Bremer Hauptbahnhof um 10-15 Minuten bzw. um 33%.

    Wie kommst du auf diese Zeitangabe? Von der Neuwieder Straße sind es mit Umstieg in Mahndorf 25-27 Minuten zum Hbf. Deine S-Bahn kann nicht in 10 Minuten zum Hbf fahren, da sie allein schon 8 Minuten bis zum Abzweig von der Strecke nach Achim braucht. Also sind die 15 Minuten deutlich zu hoch gegriffen. Realistisch wären maximal 13 Minuten Ersparnis, eher 12. Dann kommt aber hinzu, dass sich für die meisten Leute ja der Fußweg verlängert oder ein Umstieg aus der Straßenbahn erforderlich ist. Wer bspw. an der Teneverstraße einsteigen will, wird mit deinem Vorschlag nichts gewinnen, da weiterhin ein Umstieg erforderlich ist, ob der am Weserpark oder wie bisher in Mahndorf erfolgt ist egal (da ja deine S-Bahn auch in der Mahndorfer Trasse liegen würde und somit nur die Wartezeit beim Umstieg länger wäre). Hinzu kommen die langen Umsteigewege an deinen Halten. Das ist also eher eine Verschlechterung für alle, die nicht direkt an der S-Bahn ihr Ziel haben.

    1. Danke für die Anmerkungen.

      Und warum soll die für Achim vorgesehene Verbesserung des Angebots so überflüssig sein, dass du sie hier mit einem Nebensatz ohne Angabe von Gründen streichen kannst? Dort wohnen auch 12.000 Menschen und die geplante Taktverdichtung wird es nicht ohne Grund geben!

      Zugegebenermaßen ist das wirklich nicht ideal. Mir ging es hauptsächlich darum, dass die Bahnstrecke zwischen Hbf und Mahndorf ohnehin überlastet ist und man dies nicht durch noch 2 Züge pro Stunde und Richtung verstärken sollte. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man den T15 nach Achim, Stand jetzt, nicht braucht. Erstens besitzt Achim ja bereits einen T20 durch den RE. Zweitens, werden durch den Achimer Bahnhof, wie von dir genannt, nur 12.000 Einwohner angebunden. Und drittens, soll der T15 nach Achim nicht ausschließlich wegen Achim kommen, sondern auch wegen Sebaldsbrück und Mahndorf. Und da ein großer Teil der Mahndorfer Fahrgäste zum Weserpark oder nach Tenever wollen, werden beide auch von der von mir vorgeschlagenen Linie angebunden.

      Mit dem dann keine Kompatibilität mehr zum ansonsten bei der RSB üblichen T60/T30/T15-Schema mehr gegeben wäre. Wie kommst du darauf? Und vor allem, welche detaillierte Nachfrageprognose liegt dir vor, so dass du weißt, dass ein T30 zu wenig, aber ein T15 zu viel wäre?

      Mit dem Satz wollte ich lediglich sagen, dass, wenn die Linie gut ankommt, mMn Potenzial für mehr da ist. Ich bin auch dafür, dass die RS1 irgendwann mal in einem T10 fährt, womit ein T20 wieder ins Schema passt.

      Wie kommst du auf diese Zeitangabe? Von der Neuwieder Straße sind es mit Umstieg in Mahndorf 25-27 Minuten zum Hbf.

      Ich finde nur Verbindungen, die 30 Minuten dauern, jedenfalls mit der RS1. Mit dem RE sind es auch 27 Minuten und keine 25. Von Mahndorf nach Tenever habe ich mit 7 Minuten gerechnet, was mMn nach nicht so abwegig ist. Dementsprechend dauert eine Fahrt 15 Minuten, statt 30.

      Dann kommt aber hinzu, dass sich für die meisten Leute ja der Fußweg verlängert oder ein Umstieg aus der Straßenbahn erforderlich ist. Wer bspw. an der Teneverstraße einsteigen will, wird mit deinem Vorschlag nichts gewinnen, da weiterhin ein Umstieg erforderlich ist, ob der am Weserpark oder wie bisher in Mahndorf erfolgt ist egal (da ja deine S-Bahn auch in der Mahndorfer Trasse liegen würde und somit nur die Wartezeit beim Umstieg länger wäre).

      Das sind dann auch nur allerhöchstens 10 Minuten mehr. Von der Teneverstraße sind es 5 Minuten, also immer noch eine Gesamt-Fahrtzeitersparnis von 10 Minuten.

      Hinzu kommen die langen Umsteigewege an deinen Halten. Das ist also eher eine Verschlechterung für alle, die nicht direkt an der S-Bahn ihr Ziel haben.

      An der Neuwieder Straße sind es ~100m und am Weserpark ~200m, wobei dieser auch nicht als Umsteigepunkt gedacht ist. Das ist alles nicht extrem lang.

      1. Und da ein großer Teil der Mahndorfer Fahrgäste zum Weserpark oder nach Tenever wollen, werden beide auch von der von mir vorgeschlagenen Linie angebunden.

        Ja aber für diejenigen, die aus der Straßenbahn umsteigen müssen, wird es halt deutlich komplizierter, da die Umsteigepunkte wechseln. Wenn dann im ungünstigsten Fall eine S-Bahn spontan ausfällt, steht man zudem am falschen Bahnhof und muss nicht 10 (T15 RS + T30 RE), sondern 30 Minuten auf die nächste S-Bahn warten.

        Ich bin auch dafür, dass die RS1 irgendwann mal in einem T10 fährt, womit ein T20 wieder ins Schema passt.

        Ok und auf welchen Gleisen sollen die ganzen S-Bahnen dann fahren? Wirkt alles etwas unausgegoren.

        Ich finde nur Verbindungen, die 30 Minuten dauern, jedenfalls mit der RS1. Mit dem RE sind es auch 27 Minuten und keine 25.

        9:04 ab Neuwieder Str. und 9:31 Hbf an mit RS1. 9:14 ab N. Str. und 9:39 Hbf an mit RE8, 9:34 ab und 10:01 Hbf an mit RS1, 10:14 ab und 10:39 an mit RE1. In die Gegenrichtung geht’s sogar, sowohl mit RE als auch RS, in 23 Minuten. Meine Zeiten sind richtig, bitte keine Falschinformationen verbreiten!

        Das sind dann auch nur allerhöchstens 10 Minuten mehr. Von der Teneverstraße sind es 5 Minuten, also immer noch eine Gesamt-Fahrtzeitersparnis von 10 Minuten.

        Mir ist nicht ganz klar, worauf sich diese Zeitangaben beziehen sollen. Aber noch mal zur Klarstellung:

        Bislang fährst du Teneverstraße um :06 ab, kommst in Mahndorf :14 an, fährst :23 weiter. Nehmen wir mal an, die RS1 würde im T15 fahren. Dann wäre Abfahrt Teneverstraße :26, Ankunft Mahndorf :34, Abfahrt Mahndorf :38 (3 min. Umsteigezeit laut DB), Ankfunft Hbf um :46, also 20 Minuten Fahrzeit durch die reduzierte Wartezeit, T10 Straßenbahn gegen T15 S-Bahn macht’s möglich. Jetzt fährt die RS1 nicht :38 ab Mahndorf, sondern ca. :37 ab Weserpark. Die Straßenbahn ist :31 am Weserpakr Süd, von da aus sind es ca. 350m oder  5 Minuten Umsteigeweg, passt also. Aber bringt halt am Ende keine Fahrzeitersparnis, da Abfahrt und Ankunft gleich sind, dafür mehr Fußweg, also insgesamt eine Verschlechterung. Wenn der Umstieg jetzt nicht am Weserpark erfolgen soll, sondern an der Neuwieder Str. wäre die Fahrzeit sogar länger, da die Strecke ja erst in die eine, dann in die andere Richtung gefahren werden muss und der Anschluss in Mahndorf schon maximal effizient wäre.

        Und hinzu kommt eben immer das Risiko, dass man beim Verpassen des Anschlusses nicht nur 10, sondern 30 Minuten warten muss. Insgesamt musst du dir vor Augen führen, dass die Umsteigeverbindung über Mahndorf harte Konkurrenz hat, da es mit der Straßenbahn auch direkt (und damit komfortabler und zuverlässiger) geht. Der dichte Takt der RS1 würde den Umstieg zuverlässiger machen, das macht dein Vorschlag halt gleich wieder kaputt.

        An der Neuwieder Straße sind es ~100m und am Weserpark ~200m, wobei dieser auch nicht als Umsteigepunkt gedacht ist. Das ist alles nicht extrem lang.

        Aber halt länger als in Mahndorf und gerade für Personen mit Mobilitätseinschränkungen nicht wirklich attraktiv. Vom Weserpark ist deine S-Bahn auch nicht fußläugi erreichbar mit ca. einem Kilometer Fußweg, da ist ja die Direktfahrt mit der Straßenbahn, die nur 150 m vom Ausgang entfernt ist, schneller und natürlich auch komfortabler.

        1. Ja aber für diejenigen, die aus der Straßenbahn umsteigen müssen, wird es halt deutlich komplizierter, da die Umsteigepunkte wechseln. Wenn dann im ungünstigsten Fall eine S-Bahn spontan ausfällt, steht man zudem am falschen Bahnhof und muss nicht 10 (T15 RS + T30 RE), sondern 30 Minuten auf die nächste S-Bahn warten.

          Wenn mal eine Bahn ausfallen sollte, kann man ja immer noch mit der Straßenbahn in die Stadt oder mit der Straßenbahn zum jeweils anderen Bahnhof. Ausfälle sind bei der Regio-S-Bahn zur Zeit Ausnahmefälle. Ein paar Mal im Jahr ist es dann verkraftbar, wenn die Fahrgäste eine Viertelstunde länger unterwegs sind.

          Ok und auf welchen Gleisen sollen die ganzen S-Bahnen dann fahren? Wirkt alles etwas unausgegoren.

          Ich habe doch geschrieben, dass die neue Linie die RS1 teils ersetzen soll, damit die Strecke nicht überlastet wird, damit ist der Gedanke mMn ausgereift. Wenn ich dann eine Taktverdichtung für die nächsten Jahrzehnte mir erhoffe, dann geht das logischerweise nur mit zuätzlichen 2 Gleisen.

          Mir ist nicht ganz klar, worauf sich diese Zeitangaben beziehen sollen.

          Ok, die 10 Minuten zusätzlich beziehen sich auf die längere Fahrzeit durch den erforderlichen Umstieg und die zusätzliche Straßenbahnfahrt. Ich habe die Zahl der angebundenen Einwohner so gerechnet, dass sie höchstens 7 Minuten Straßenbahnfahrt zum Bahnhof brauchen. Bedeutet, sie brauchen höchstens 10 Minuten mehr als die 15 Minuten Zugfahrt zum Hauptbahnhof.

          Vom Weserpark ist deine S-Bahn auch nicht fußläugi erreichbar mit ca. einem Kilometer Fußweg

          Wie kommst du auf einen Kilometer? Vom Südeingang, welcher ohnehin der meistfrequentierte ist, sind es 400m zum Haltepunkt.

          1. Wenn mal eine Bahn ausfallen sollte, kann man ja immer noch mit der Straßenbahn in die Stadt oder mit der Straßenbahn zum jeweils anderen Bahnhof.

            Was aber mit erheblichen Zeitverlusten einhergeht, wenn man vom Ausfall/der Verspätung erst auf dem Bahnsteig erfährt. Und ja, viele Leute gucken nicht vorher in ihre Verbindung und kennen dann direkt die Alternative – Bahn fahren muss einfacher werden und da trägt dieser Vorschlag mit den komplexen, wechselnden Umsteigebeziehungen parallel zur bestehenden Direktverbindung definitiv nicht zu bei.

            Ein paar Mal im Jahr ist es dann verkraftbar, wenn die Fahrgäste eine Viertelstunde länger unterwegs sind.

            Es ist dann halt keine Viertelstunde, sondern schnell eine halbe Stunde, da auf dem Bahnsteig angekommen dann die nächste Straßenbahn schon nicht mehr erreichbar ist, sodass der Wechsel zum anderen Bahnhof nicht funktioniert.

            Ich habe doch geschrieben, dass die neue Linie die RS1 teils ersetzen soll, damit die Strecke nicht überlastet wird, damit ist der Gedanke mMn ausgereift.

            Ich meine den T10 auf der RS1. Das wird beidseitig vom Hbf eng.

            Wenn ich dann eine Taktverdichtung für die nächsten Jahrzehnte mir erhoffe, dann geht das logischerweise nur mit zuätzlichen 2 Gleisen.

            Die wo entstehen sollen? Und wie angebunden werden sollen?

            Ok, die 10 Minuten zusätzlich beziehen sich auf die längere Fahrzeit durch den erforderlichen Umstieg und die zusätzliche Straßenbahnfahrt. Ich habe die Zahl der angebundenen Einwohner so gerechnet, dass sie höchstens 7 Minuten Straßenbahnfahrt zum Bahnhof brauchen. Bedeutet, sie brauchen höchstens 10 Minuten mehr als die 15 Minuten Zugfahrt zum Hauptbahnhof.

            15 Minuten S-Bahn plus 7 Minuten Straßenbahn plus 3 Minuten Umstieg? Aber das ist halt nicht schneller als die bislang 23 – 27 Minuten über Mahndorf.

            Wie kommst du auf einen Kilometer? Vom Südeingang, welcher ohnehin der meistfrequentierte ist, sind es 400m zum Haltepunkt.

            Hab vom Haupteingang aus gemessen, da der auch die Mitte des Weserparks darstellt. Üblicherweise sind Haupteingänge stärker frequentiert als Nebeneingänge, dass es hier anders sein soll, kaufe ich dir ehrlich gesagt nicht wirklich ab. Der eine Kilometer kam durch eine etwas merkwürdige Routenführung von Google Maps auf dem Gelände zustande. Tatsächlich sind es nur 750 m. Aber das ist halt trotzdem sehr unattraktiv, wenn die Strecke über Parkplätze und breite Straßen führt. Gerade beladen mit Einkäufen ist das kein Spaß, da würde ich immer die nächstgelegene Straßenbahnhaltestelle wählen und damit dürfte ich wahrlich nicht alleine dastehen.

            1. Entschuldigung für die späte Antwort, ich hatte mir eine Grippe eingefangen.

              Was aber mit erheblichen Zeitverlusten einhergeht, wenn man vom Ausfall/der Verspätung erst auf dem Bahnsteig erfährt. Und ja, viele Leute gucken nicht vorher in ihre Verbindung und kennen dann direkt die Alternative – Bahn fahren muss einfacher werden und da trägt dieser Vorschlag mit den komplexen, wechselnden Umsteigebeziehungen parallel zur bestehenden Direktverbindung definitiv nicht zu bei.

              Bei der bestehenden Direktverbindung handelt es sich allerdings um eine mit mindestens einem Umstieg, während meine für einige eine echte Direktverbindung ohne Umstieg ist.

              Das Problem mit den Zeitverlusten bei Ausfällen kann ich nicht verstehen. Natürlich gibt es Fahrgäste, die nicht die Alternativen kennen, aber die Größe dieser Personengruppe hält sich mMn in Grenzen. In Zukunft wird es kaum noch Menschen geben, die in einer solchen Situation kein Smartphone o.Ä. parat haben, um sich die schnellste Alternativverbindung zu suchen, zumal das Problem mit den Zugausfällen ohnehin keines ist. Die Ausfälle kann es genauso auch auf der RS1 geben. Wenn dort ein Zug ausfällt, beträgt die Wartezeit auch 30 Minuten, wenn der T15 nach Achim eingeführt wird.

              Die wo entstehen sollen? Und wie angebunden werden sollen?

              Entweder logischerweise neben den bestehenden Gleisen oder durch andere Maßnahmen wie ein S-Bahn-Tunnel unter der Innenstadt. Aber, alles nur Zukunftsgedanken und hier keine konkreten Vorschläge, die für diesen Vorschlag notwendig sind.

              15 Minuten S-Bahn plus 7 Minuten Straßenbahn plus 3 Minuten Umstieg? Aber das ist halt nicht schneller als die bislang 23 – 27 Minuten über Mahndorf.

              1. Die 10-Minuten-Grenze ist nur der äußerste Rand des Einzugsgebietes. Anders gesagt, die Bahnstrecke ist nicht abhängig von den Einwohnern an diesem Rand. 50% der Einwohner, die in die EW-Zahl inkludiert wurden, brauchen ~5 Minuten zum Bahnsteig. Und nochmal: Wie kommst du auf die 23 Minuten. Das schnellste, was ich finden konnte, sind 25 Minuten, wobei das seltenst vor kommt und man eigentlich immer 28 Minuten braucht.

              Hab vom Haupteingang aus gemessen, da der auch die Mitte des Weserparks darstellt. Üblicherweise sind Haupteingänge stärker frequentiert als Nebeneingänge, dass es hier anders sein soll, kaufe ich dir ehrlich gesagt nicht wirklich ab. Der eine Kilometer kam durch eine etwas merkwürdige Routenführung von Google Maps auf dem Gelände zustande. Tatsächlich sind es nur 750 m. Aber das ist halt trotzdem sehr unattraktiv, wenn die Strecke über Parkplätze und breite Straßen führt. Gerade beladen mit Einkäufen ist das kein Spaß, da würde ich immer die nächstgelegene Straßenbahnhaltestelle wählen und damit dürfte ich wahrlich nicht alleine dastehen.

              Was hat das denn mit abkaufen zutun? Ich habe jedes Mal die Erfahrung gemacht, das der Südeingang teils deutlich stärker frequentiert ist. Und auch wenn der Haupteingang von ein wenig mehr Besuchern genutzt wird, verlassen immer noch genug den Weserpark im Süden und somit 350 Meter entfernt vom Bahnhof.

              1. Bei der bestehenden Direktverbindung handelt es sich allerdings um eine mit mindestens einem Umstieg, während meine für einige eine echte Direktverbindung ohne Umstieg ist.

                Nein das stimmt nicht. Mit der Straßenbahnlinie 1 geht es direkt zum Hbf und in die Innenstadt.

                Wenn dort ein Zug ausfällt, beträgt die Wartezeit auch 30 Minuten, wenn der T15 nach Achim eingeführt wird.

                Auch das stimmt nicht. Regulär beträgt die Wartezeit max. 10 Minuten, also einen Straßenbahntakt – bei beiden Varianten. Wenn dann eine S-Bahn ausfällt, verlängert sich die Wartezeit bei einem T15 um 15 Minuten, bei einem T30 um 30 Minuten. Verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.

                Und nochmal: Wie kommst du auf die 23 Minuten. Das schnellste, was ich finden konnte, sind 25 Minuten, wobei das seltenst vor kommt und man eigentlich immer 28 Minuten braucht.

                Ich habe dir oben die Fahrzeiten doch schon genau geschrieben, ich verstehe das Problem ehrlich gesagt nicht. Aber noch mal Schritt für Schritt:

                1. Du öffnest eine Verbindungssuche, z.B. hier

                2. Du gibst unter Start „Bremen Hbf“ ein und unter Ziel „Neuwieder Straße, Bremen“

                3. Du klickst auf „Hinfahrt ändern“ und wählst als Datum den 18.8.2025 aus, als Startzeit 09:00 Uhr

                4. Du klickst auf die Schaltfläche „Suchen“

                5. Du schaust dir das erste Ergebnis an – Abfahrt 8:57, Ankunft 9:20 – geschafft!

                Die 10-Minuten-Grenze ist nur der äußerste Rand des Einzugsgebietes. Anders gesagt, die Bahnstrecke ist nicht abhängig von den Einwohnern an diesem Rand. 50% der Einwohner, die in die EW-Zahl inkludiert wurden, brauchen ~5 Minuten zum Bahnsteig.

                Und selbst wenn. Die Zeitersparnis ist einfach zu gering, um diese Verbindung zu rechtfertigen und dafür mittelfristig die Anbindung von Achim weniger als geplant zu verbessern.

              2. 50% der Einwohner, die in die EW-Zahl inkludiert wurden, brauchen ~5 Minuten zum Bahnsteig.

                Hat da jemand beim Thema Geometrie in der Schule nicht aufgepasst? 50% der Leute brauchen >7min, zumindest bei einer gleichmäßigen Verteilung der Einwohner innerhalb des Erschließungsradius. Oder willst du genau argumentieren, dass die Einwohner hier so verteilt sind, dass es spezifisch in diesem Vorschlag doch 50% innerhalb von 5min schaffen?

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