Beschreibung des Vorschlags
Hallo,
Mit dieser Linie, würde ich eine Tagental Straßenbahnlinie in Bonn neben der HVZ 65 eingeführt.
Diese würde ab Hersel (Anschluss an 16/63 Richtung HBF und Innenstadt) über das Bendenfeldergleis der HGK verkehren, was mal für den Güterverkehr gedacht war, aber kaum benutzt wurde und nun vor sich hin vegetiert.
Ab Tannenbusch Mitte geht es im weiten bogen auf die Seite in Dransdorf, fährt dort über Endenich Nord.
Kurz vor dem Betriebshof der SWB der Vorgebirgsbahn und dem Dranssdorfer Bach verschwindet die Bahn in einem Tunnel durch das Industriegebiet und kommt in Endenich nach dem Endenicher Ei wieder aus dem Tunnel raus.
Von dort wie die 608/609 Richtung Rathaus Hardtberg und noch ein Stück weiter Nach Duisdorf am Schickshof.
Die Straßenbahnlinie begegnet folgende Bus/Bahn Linien:
604 (Hersel – Ückesdorf)
16 (Köln – Bad Godesberg)
63 (Buschdorf – Bad-Godesberg)
601 (Tannenbusch – Venusberg)
602 (Tannenbusch – Waldau)
630 (Tannenbusch – Gronau)
631 (Tannenbusch – Robert-Schuman-Platz) Beide Linien könnten bei dem Linienlauf verkürzt werden, und ab Duisdorf starten.
817 (Tannenbusch – Rheinbach)
632 (Beuel – Venusberg)
SB69 ( HBF – Brüser Berg)
608 (Gielgen – Brüser Berg)
609 (Gielgen – Brüser Berg)
610 (Mehlem – Duisdorf)
611 (Heiderhof – Lessenich)
800 (Rheinbach – HBF)
845 (Heimerzheim – HBF)
605 (Mondorf Fähre – Duisdorf)
606 (Ramersdorf – Malteser Krankenhaus)
607 (Ramersdorf – Malteser Krankenhaus)

Du planst hier keine Straßenbahn sondern eine ausgewachsene Stadtbahn mit drei unterirdischen Stationen. Kannst Du mir als Nicht-Bonner erklären, warum ausgerechnet auf dieser Tangential-Relation ein so großes Fahrgastpotential sein soll, das die enormen Kosten rechtfertigt? Ich hätte erwartet, dass eine potentielle Stadt- oder Straßenbahn nach Endenich und Duisdorf erstmal ins Stadtzentrum führt, weil da das größte Potential ist. Erst wenn die Strecke steht, würde ich über Tangentialverbindungen nachdenken.
Eine Möglichkeit für eine Stadtbahn wäre ab Stadthaus im Tunnel geradeaus unter der Bahn durch Richtung Endenicher Straße (der Abzweig in der unterirdischen Kurve dürfte aber schwer zu bauen sein). Eine Straßenbahn könnte hinter dem Bahnhof abzweigen und über Quantiusstraße, Colmantstr. und dann entweder Wittelsbacherring oder Endenicher Allee Richtung Duisdorf fahren.
Auch sonst erscheint mir Deine Streckenführung recht merkwürdig. Warum verlängerst Du sie nicht bis Duisdorf Bahnhof? Willst Du nicht, dass die Leute in die S-Bahn umsteigen?
Und im Nordabschnitt willst Du ca. 2 km lang parallel zur bestehenden Stadtbahnstrecke eine neue Stadtbahnstrecke bauen, nur auf der anderen Seite der DB-Strecke. Glaubst Du wirklich, dass sich das lohnt? OK, beim Bau kannst Du die Trasse des stillgelegten KBE-Gleises nutzen (samt Unterführung unter der DB-Strecke). Aber trotzdem müssen dann zwei Strecken unterhalten werden. BTW: Reicht der Platz in der Unterführung für zwei Gleise? Wenn ich ORM richtig interpretiere, gab es da früher nur ein Gleis.
Hallo cs,
Dies soll keine Stadtbahn sein, sondern eine Straßenbahn, und ja ich kenne die Richtlinien hier. In Bonn gibt es aber auch Abschnitte im Tunnel die von der Straßenbahn befahren werden, (Ramersdorf/HBF Unterirdisch).
Zwischen (Tannenbusch – Dransdorf) verkehren die Buslinien 630/631 je im 30 min Takt, die einen Ähnlichen Linienverkehr haben wie meine Idee.
Es gibt ja die Planung der Hardtbergbahn/ Westbahn, die Richtung Brüser Berg verkehren soll. https://www.bonn.de/themen-entdecken/verkehr-mobilitaet/westbahn.php
An der Quantiusstraße liegt ein Stumpfgleis für Straßenbahnen die am HBF Enden, und dort eben wenden können. Das Problem die Straße ist eine Einbahnstraße, und für den Busverkehr Richtung HBF/Busbahnhof sehr Wichtig.
Das Problem mit dem Parallelverkehr, in Bonn herrscht sehr viel Parallelverkehr.
Siehe Stadtbahnstrecke (HBF – Bad Godesberg) welche regelrecht neben der Linken Rheinstrecke liegt. Und ja Zwischen Endenich und Duisdorf lohnt sich die Strecke, sonst würden dort keine 7 Buslinien die Richtung HBF unterwegs sind fahren.
Und um Richtung Duisdorf Bahnhof zu gelangen, müsste die Straßenbahn 2 Enge Kurven fahren, vor allem von der Bahnhofstraße auf die Ladestraße, sieht mir ziemlich Eng aus, grade wenn diese 2 Gleisig sein sollte.
Die Strecke Hersel – Bonn Nord (KBE) ist Eingleisig, beim genauen Betrachten sieht man aber das dort genügend Platz ist um ein 2 Gleis zu bauen.
Ich hoffe ich konnte ein wenig Helfen
Tim
Zumindest mir als Bonner überzeugt sich so ein langer Tunnel nicht wirklich. Denn schon bei den 15 Jahren Planungen der Hardtbergbahn hat man sich zum Ende hin gegen eine Tunnelvariante ausgesprochen. Da wären die Chancen für einen Tunnel dieser Relation nicht besser.
Ein zweites Gleis auf dem Bereich der KBE Überführung und Bahnsteige wäre machbar, würde aber zumindest für die Querungen der DB-Gleise und in Tannenbusch große Umbaumaßnahmen erfordern. Meines Wissens ist das Lichtraumprofil dieser Unterführungen nur für das eine KBE-Gleis gedacht worden.
Ich verstehe aber nicht ganz den Bedarf der hier angesprochen werden soll. Denn die sieben Buslinien im Bereich Duisdorf-Endenich bedienen zu einem großen Teil die Relation Duisdorf(+Nachbarbereiche)-Hbf/Innenstadt, und nur ein kleinerer Teil davon möchte vermutlich gen Norden. Zumindest persönlich würde ich nicht extra an der Karlstraße umsteigen wollen um zum Hbf zu kommen. Da die Linien 630/31 ja recht ähnlich fahren, wäre es vielleicht erstmal sinnvoll diese etwas zu stärken. Denn bisher geben diese durch ihre Betriebszeiten und teilweise auch Fahrzeugeinsatz wenig Grund zur Verstärkung durch eine Straßenbahn.
Hallo LamaAlpen2001,
Mit dem Lichtraumprofil könntest du Recht haben, für die Unterführung könnte das eine Gleis reichen.
Die Linie wäre zusätzlich zur Hardtbergbahn/Westbahn, so das es in Endenich zu 2 Straßenbahnlinien kommt.
Linie 1 : Brüser Berg – Endenich – HBF
Linie 2 : Duisdorf – Endenich – Dransdorf – Hersel
Mit der Linie soll auch der HBF/ZOB entlastet werden, grade zur HVZ ist dieser überfüllt, grade Nachmittags wenn eine Anzahl von Bussen, Bonn in andere Richtung verlässt, kommt es an der Straße (Südunterführung/Am Hauptbahnhof) häufig zu Verspätungen und Stau. Grade wenn die 61/62 aus Dottendorf kommt, bin ich schon mal fast über 10 min gestanden, da die Fußgängerampel auch noch zu einer längeren Standzeit führt. Mit der Linie 2 sollen die Fahrgastströme grade Richtung Köln/Wesseling/Brühl (16/63/ 18/68) entzerrt werden.
Und am ehemaligen Schlachthof (Karlstraße) soll ja in Zukunft ein neues Wohnquartier gebaut werden, was noch mehr Menschen (Fahrgäste) bedeuten würde.
Mit Freundlichen Grüßen
Tim