8 Kommentare zu “Bonn: Stadtbahn Hbf. – Dottendorf

  1. Das mit der unterirdischen Ausfädelung aus der Station Hauptbahnhof klappt so nicht. Warum nutzt Du nicht einfach den schon vorhandenen (und eingezeichneten) Tunnelstutzen? Die erste Station danach müsste dann etwa 200 Meter nach Osten im Bereich der Kreuzung Königstraße/Prinz-Albert-Straße liegen, der Rest geht dann so weiter!

    1. Es gibt drei Tunnelstutzen, einen westlichen für die Hardtbergbahn, den ich hier mitbenutzen möchte, den mittigen als Abstellanlage und östlich den einzigen bislang genutzten. Das sieht man wegen der großen weißen Fläche nicht.

  2. wo liegt der Unterschied ziwschen deinem Vorschlag und der Linie C2 der Stadtbahnplanung von 1972?
    Sonst eigentlich keine schlechte Idee, wobei vor allem die verbesserte Pünktlichkeit und weniger Ausfälle durch Falschparker auf dem Bonner Talweg für viele Anwohner positiv sein wird, dass das ganze in der aüßerst angespannten Haushaltslage der Stadt kaum Realisierungschancen hat, steht allerdings wohl leider auch außer Frage.

  3. An sich gefällt mir dieser Vorschlag auch ganz gut, aber ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass eine solche Strecke realisiert werden wird. Gründe dafür sind einerseits, dass die Strecke schon heute über die Linien 61 und 61 im 5-Minutentakt erschlossen wird und andererseits, dass sich ein 3 km langer Tunnel für in deinen Planungen eine Linie im 10-Minutentakt (dann zwar Doppeltraktion B-Wagen, wenn ich das richtig verstanden habe) eher nicht rentieren würde und leider wohl auch keinen positiven Nutzen-Kosten-Faktor, trotz deutlichen Vorteilen in Sachen Reisegeschwindigkeit, erreichen würde.

     

    1. Das sehe ich auch so. Man würde mit einem enormen Kostenaufwand eigentlich nur Verschlechterungen erreichen. Dottendorf würde seltener als bisher und mit weniger Zugangsmöglichkeiten zum SPNV bedient werden. Längere Wartezeiten auf die Bahn und weitere Wege zu den Haltestellen würden einen geringen Fahrzeitgewinn zunichte machen. Dafür noch viel Geld ausgeben? Lieber nicht.

  4. Hallo Jonas,

    ich muss eigentlich sagen, dass ich den Vorschlag eher kritisch sehe, wobei ich sowieso nicht der Meinung bin, dass man die Bonner Straßenbahn auf Stadtbahnstandard ausbauen sollte. Die Stadt hat 318.000 Einwohner, der Umstand, dass es überhaupt eine so gut ausgebaute Stadtbahn gibt, ist da schon eine Art Sonderfall (bedingt durch Siedlungsstruktur, politische Bedeutung der Stadt und viele bereits vor Stadtbahnbau bestehende Lokalbahnen im Umland). Meines Erachtens wäre es sinnvoller die Stadtbahn auf die stark genutzten, längeren Strecken (die beiden Linien nach Köln, die Strecken nach Siegburg, Bad Godesberg und Bad Honnef und eventuelle Neubauprojekte bspw. nach Niederkassel/Troisdorf) zu beschränken und dafür noch besser (d.h. in diesem Falle unabhängiger) auszubauen. Für ebenfalls dringend nötige innerstädtische Anbindungen halte ich eine klassische Straßenbahn dagegen für sinnvoller.

    Abgesehen davon bindet ein solcher Tunnel sehr viel Geld, was auch in die bereits genannten Netzverbesserungen oder auch in neue Fahrzeuge (!) investiert werden könnte. Beachte dabei, dass die Instandhaltungskosten bei Tunnels auch höher sind.

    Um das Problem der Falschparker entlang der Strecke (das zweifelsfrei ein großes Problem ist), halte ich eine stärkere Abschreckung in Form eines sinnvolleren Einsatzes von Politessen für geeigneter, so wäre es auch für alle Verkehrsteilnehmer gelöst (die Staus durch Falschparker blieben ja bestehen), die von dir als Argument geführte Langsamkeit der Straßenbahn halte ich dagegen zwar nicht für perfekt, aber auch nicht für erheblich, problematisch wird es m.E. erst wenn man mit dem Auto schneller ist, was insbesondere angesichts der angespannten Parkplatzsituation in Bonn nicht der Fall ist.

    Viele Grüße, Ben J.

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