5 Kommentare zu “Bonn Linien 61 und 62 Neues Konzept im Bonner Norden

  1. Tagchen

    Der Streckenabschnitt Ramersdorf – Beuel – Bonn Hbf wird von einer anderen Hochflurlinie übernommen, zum Beispiel der Hardtbergbahn, die „mit Sicherheit“ gebaut wird.

    Den Streckenabschnitt Beuel – Ramersdorf mit Hochflurfahrzeugen zu nutzen, ist meines Erachtens eher ungünstig. Einerseits ginge erstmal die Barrierefreiheit verloren (es sei denn man baut so ca. 16 Stationen um, von den Platzproblem am Konrad-Adenauer-Platz, Beuel Rathaus und Obere Wilhelmstraße mal abgesehen). Zudem ist die Kurvensituation für Stadtbahnwagen B sehr ungeeignet (die Fahrten um 2 Uhr nachts sind nicht die leisesten).

    Zur Situation der Hardbergbahn: mich beschleicht das Gefühl, die Probleme, die bisher da waren, werden so oder so ähnlich wieder auftreten.

  2. Baut man die Hardtbergbahn (Brüser Berg oder auch Duisdorf = 2 Strecken?) für Hochflurbahnen, benötigt man auf der Ost-West-Strecke auch ein passendes Gegenstück Richtung Osten vom Bonner Hbf aus. Also bietet sich die Strecke über Beuel nach Ramersdorf an, für Hochflurfahrzeuge entsprechend hergerichtet zu werden. Eine zweite potentielle Strecke Richtung Osten wäre über Beuel, Pützchen Richtung Holzlar. Dazu hat Ulrich Conrad einmal einen Vorschlag gemacht, wenngleich er die Trasse für Niederflurfahrzeuge errichten will.

    Gewiss müssten die Stationen umgebaut werden. Aber 16 Stationen? Aus meiner Sicht wären das, ich hoffe ich zähle richtig: 1. Schießbergweg, 2. Küdinghoven, 3. Limperich, 4. Limperich Nord, 5. Beuel Bahnhof.  Dann gibt es noch die Haltestellen Obere Wilhelmstr. und Beuel Rathaus. Dann komme ich gleich zum nächsten Thema:

    Die von Dir angesprochenen „kritischen“ Kurvensituationen existieren, wenn ich es richtig sehe, vorzugsweise in Beuel. Tramfreund94 hat aber hier gezeigt, wie eine Stadtbahntrasse in Beuel vom Konrad-Adenauer-Platz alternativ verlaufen könnte. Dadurch würden dann die Haltestellen Obere Wilhelmstr. und Beuel Rathaus für die Stadtbahn entfallen.

    Ich bin etwas spitzfindig, wenn ich sage, dass um 2 Uhr nachts die Linie 62 nicht verkehrt. Sie fährt allerdings (nach aktuellem Fahrplan bis ca. 1 Uhr bzw. ab mo-fr bereits 3:45 in Beuel. Also von daher hast du schon recht, dass es störend wäre. Wenngleich ich eigentlich behaupten würde, dass die Tramtrasse Beuel-Ramersdorf nicht unbedingt Nacht- oder Frühfahrten haben muss – aus meiner Sicht. Denn die Buslinien 607 606 und 636 fahren sogar noch besser in die Stadtteile rein.

    1. Ich meinte so gesehen 16 Bahnsteigkanten.
      Den Vorschlag in der Verlinkung hat so gesehen wohl seine Probleme in der Combahnstraße mit sehr enger Straße und dem Stück über Privatfrund zu kämpfen.
      In Beuel selber kommt es den Leuten wohl nicht so gut Hochbahnsteige vor den Hauseingang zu bauen, und am Konni halten die B-Wagen am Steig B immer in Überlänge (sieht man bald wieder, da Südbrücke dicht ist).
      Und ich meinte so gesehen die Fahrten der Linie 66 Sa/So um 2:31 ab Ramersdorf über Beuel (Kleiner Hinweis: Linien 606/7 fahren ja nur noch bis ca. 0:30, die 636 sogar teilweise früher als Taxibus nicht mehr).
      Noch ne kleine Anmerkung zum 604/5-Thema:
      Warum das Linienpärchen zerstören? Die Bereiche Frankenbad und hinter dem Josephinum werden definitiv auch sehr gut genutzt (dann kann die Linie 602 auch über Ellerstraße fahren, ist ja auch gut genutzt). Dafür ne gesonderte Linie mit extra Solobussen ist da doch eher kontraproduktiv, wenns schon was gibt.

      1. Edit: 604 nach Auerberg geht nicht, die Linie 605 (bzw. 625 vorher) waren nicht ohne Grund Solo-Buslinien. Im letzten Satz wäre somit statt „Solo-“ „Gelenkbus-“ nötig, und diese Gelenkbus Kapazitäten hätte Bonn derzeit nicht.

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