Berlin: Verbindung Hennigsdorf – Johannesstift – Spandau

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Beschreibung des Vorschlags

Der Bahnhof Hennigsdorf ist für Regionalzüge aktuell eine Sackgasse. Der Prignitz-Express RE6 wendet hier und verkehrt regulär in einem großen Bogen westlich Richtung Spandau bzw. früher oder in Umleitungsfällen über das Karower Kreuz Richtung Gesundbrunnen. Eine Verlängerung der Kremmener Bahn für Regionalverkehr von Hennigsdorf bis Richtung Gesundbrunnen scheitert an Platzproblemen und eine Parallelbetrieb mit S-Bahn und Regionalverkehr ist betrieblich nicht stabil umzusetzen.

Gleichzeitig gibt es immer wieder Bestrebungen, die Bötzowbahn wieder für Personenverkehr in Betrieb zu nehmen. Tatsächlich gibt es eine fast durchgängige Verbindung von aktuellen oder ehemaligen Gleisanlagen vom Bahnhof Hennigsdorf bis zur Bötzowbahn, die von Niederneuendorf weiter zu den bestehenden Gleisen am Spandauer Johannesstift führt bzw. führte. In diesem Vorschlag soll diese Strecke als Durchbindung von Hennigsdorf bis Spandau genutzt werden.

Diese Verbindung geht teilweise über Werksgleise von Alstom in Hennigsdorf. Hier ist ggf. ein Nutzungsvertrag mit Alstom zu vereinbaren. Alternativ könnte, da fast durchgängig das äußerste Gleis der Werksanlagen benutzt wird, dieses vom restlichen Werksgelände abgeteilt werden. Entlang der Straße Trappenallee in Hennigsdorf wird die alte Gleiselage der straßenbahnänlichen Kleinbahn genutzt, die hier früher fuhr. Schließlich trifft die Strecke auf die ehemalige Bötzowbahn und folgt dieser über das Johannesstift bis zum Bahnhof Spandau.

Mit den Unterwegshalten werden verschiedene Wohnlagen erschlossen. Der Bahnhof Bürgerablage soll nur im Sommer bedient werden. Am Bahnhof Falkenhagener Feld soll eine Umstiegsmöglichkeit zur geplanten Verlängerung der U-Bahn entstehen.

Wo möglich soll die Strecke zweigleisig aufgebaut werden. Wenn aus Platzgründen nur ein Gleis möglich ist, sollen die Abschnitte so kurz wie möglich gehalten werden.

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3 Kommentare zu “Berlin: Verbindung Hennigsdorf – Johannesstift – Spandau

    1. Ja, es gibt bei Linieplus bereits einige Vorschläge zur Nutzung der Bötzowbahn in verschiedener Form, als S-Bahn, Stadtbahn und auch als Regionalbahn.

      Dieser Vorschlag hier soll aber hauptsächlich als eine sinnvolle Verlängerung der Regionalzüge dienen, die in Henngisdorf ändern. Es gibt fast durchgängig vom Bahnhof Hennigsdorf bis zum Bahnhof Spandau entweder bestehende Gleise oder ehemalige Gleistrassen, die nicht überbaut sind. Deshalb bietet sich diese Streckenführung an, die die Bötzowbahn einschließt.

      Betrieblich könnte hier auch zwischen Regionalbahnen (RB55) und Regionalexpress unterschieden werden (RE6). Die RE-Züge halten nur in neben Hennigsdorf und Spandau nur am Johannesstift und am bevölkerungsstärksten Halt Falkenhagener Feld. Die RB-Züge halten an allen Unterwegsbahnhöfen, Bürgerablage aber nur in den Sommermonaten.

    2. Und wie soll mit den offiziellen Planungen (S-Bahn) umgegangen werden?

      In den Papierkorb. Alleine schon, weil sich dieser Quatsch* erledigt hätte, ist der Vorschlag zu begrüßen!

      Ist der Vorschlag sonst mit vertretbarem Aufwand umsetzbar (gerade auf OHV-Gebiet), bin ich dafür, da die Nachfrage sicher da wäre. Ich glaube auch nicht, dass sich ein Wiederaufbau der Bahn zwischen Spandau und Hennigsdorf und der Wiederaufbau der Kremmener Bahn gegenseitig ausschließlich würden.

       

      *(die S-Bahn im Niemandsland hinter der Mülheimer Straße enden zu lassen, ohne auch nur ansatzweise die Siedlungsschwerpunkte des Falkenhagener Felds anzubinden)

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