Berlin: Umbau Strab-Haltestelle Ⓢ Bornholmer Straße

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Beschreibung des Vorschlags

Die Straßenbahn überquert den Ⓢ-Bahnhof Bornholmer Straße eingleisig mittels einer Gleisverschlingung, was dazu führt, dass sie nicht direkt den Bahnhof bedienen kann, sondern westlich von ihm halten muss. Um die Umsteigewege zu verkürzen, möchte ich vorschlagen, die Straßenbahn zweigleisig über die Bösebrücke zu führen, wobei die Straßenbahn stets auf dem Gleis fährt, wo momentan die Autos fahren. Wenn nun eine Straßenbahn kommt, egal ob in dieselbe Richtung oder entgegen der Richtung des Autoverkehrs, stoppt eine neue Ampelanlage den Autoverkehr, sodass sich nur Straßenbahnen auf der Brücke aufhalten können. Auf der Brücke entstehen dann direkt an den Zugängen zur S-Bahn die Bahnsteige. So werden die Umsteigewege zur S-Bahn minimiert und das Umsteigen übersichtlicher.

Optional soll ein Zugang zu den nördlichen Bahnsteigabschnitten, sowie Aufzüge zu den südlichen Bahnsteigen geschaffen werden. So müsste man dann die Brücke, wenn eine Straßenbahn drauf fährt, nicht in beide Richtung sperren, sondern lediglich in der Richtung, wo die Straßenbahn fährt, da zum Erreichen der Bahnsteige kein Überqueren der Fahrbahn auf der Bösebrücke notwendig ist.

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11 Kommentare zu “Berlin: Umbau Strab-Haltestelle Ⓢ Bornholmer Straße

  1. Recherchierst du nie vor deinen Vorschlägen? Selbst die Gleisverschlingung wurde whrend der Sanierung durch eine normale eingleisige Strecke ersetzt um Gewicht zu sparen. Da ist eine zweigleisige Strecke absolut unmöglich. Dieser Vorschlag ist undurchführbar.

    1. Eingleisig könnten die Bahnen auf der Brücke halten. Blöd ist dabei nur, dass sich zwei Straßenbahnen dann nicht nur auf der Brücke nicht begegnen können, sondern auch auf den Zuwegungen nicht. Wenn aber die eingleisige Lösung dazu führt, dass die Brücke nicht abgerissen werden müsste, dann wäre sie ja möglich, oder?

  2. Wie bereits Martin T. richtig erläutert hat, ist dieser Vorschlag völlig undurchführbar. Die Straßenbahn war dort auch vor ihrer Stilllegung im Rahmen der Teilunf Berlins nur eingleisig, mehr Gleise trägt die Brücke nicht. Außerdem wird in diesem eingleisigen Abschnitt alle fünf Minuten gefahren (pro Richtung!) Mit einer Haltestelle in diesem Abschnitt wird das nicht gehen.

    Außerdem würde deine Idee den Autoverkehr alle 2,5 min in beiden Richtungen für die Dauer des Fahrgastwechsels anzuhalten einer weitgehenden Sperrung der Bösebrücke für den Autoverkehr gleich kommen. Es handelt sich dabei aber um eine übergeodnete Verbindungsstraße, auf die nicht verzichtet werden kann. Die Staus wären enorm und die Verdrängung in Nebenstraßen ebenfalls. Ds kann man nicht wollen.

    Ein Neubau der Bösebrücke kommt ebenfalls nicht in Frage, da sie in der Tat unter Denkmalschutz steht. Zu Recht! Hier öffnete sich am Abend des 9. November 1989 als erstes die DDR-Grenze. Hier kamen die ersten DDR-Bürger in den Westen. Diese Brücke hat damit Geschichte geschrieben, nicht nur für Berlin, sondern für ganz Deutschland. Sie abzureißen wäre unverzeihlich.

    1. Okay, und was sagt euer Denkmalschutz, wenn die Bösebrücke auf einmal so sehr in die Jahre gekommen ist, dass sie neu gebaut werden muss, wie das z. B. mit der Thyssenbrücke in Mülheim in den letzten Jahren der Fall war? Wenn die Brücke neugebaut werden muss, muss man sich mit dem Denkmalschutz drauf einig werden und wenn man eine neue praktischere Bösebrücke für den Straßenbahnverkehr baut, die ein Aussteigen direkt an den Bahnhofszugängen ermöglicht, die architektonisch jedoch der alten Brücke entspricht, dann wäre das doch sicherlich im Sinne des Amtes für Denkmalpflege, oder?

      1. Ich denke dass man eine Brücke auch sanieren kann, wenn man sie gut genug pflegt und der politische Wille vorhanden wäre. Ein Vergleich mit der Thyssenbrücke ist auch wegen der geschichtlichen Bedeutung nicht durchführbar.

      2. Die würde dann orginalgetrau wieder aufgebaut werden. Da gibt es keinen Milimeter Spielraum. Das einzige was dann gemacht werden würde, ist die Brücke stabiler zu machen, sodass sie länger hält und tragfähiger wird. Das ändert aber nichts daran, dass du so den PKW-Verkehr zum erliegen bringst. Daher wird das so oder so nicht möglich sein, weil ein kreuzen der Straße einfach nicht umsetzbar wäre.

        Nett gemeinte Idee, aber einfach nicht umsetzbar.

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