2 Kommentare zu “Berlin: Südkreuz Straßenbahn Infrastruktur

  1. Also grundsätzlich sind Straßenbahnhofsplanungen für Südkuz durchaus angebracht. Zu klein sollte da auch nicht geplant werden. Aber drei Haltestellen für drei Linien? Die auf der Ostseite ist ja gerechtfertigt, aber warum nicht die beiden Westlichen zusammenlegen? Auf dem Hildegard-Knef-Platz ist extrem viel Platz, eine Straßenbahnhaltestelle mit vier Bahnsteigen ließe sich problemfrei umsetzen. Außerdem ist es allgemein enorm zweckmäßig, an großen Knoten auf Flexibilität und Redundanzen zu achten: Das Ermöglichen einer Fahrt von Westen nach Norden (und andersherum), wäre mit wenig Aufwand verbunden und in der Zukunft möglicherweise praktisch.

    Ungeachtet der Haltestellensituation: Ich verstehe, dass die Ella-Barowski-Straße als Hauptstraße der Schöneberger Linse attraktiv wirkt, allerdings ist sie für eine Straßenbahn meiner Auffassung nach zu klein. Stellenweise ist sie einspurig (für beide Richtungen) und für einen Fahrradweg reicht es auch nicht. Auf dem Sachsendamm ließe sich ein besonderer Gleiskörper errichten, was für den Betrieb besser wäre.

    1. wenn die M46 Linie über den Sachsenweg geführt wird müsste sie eine schleife oder Kehrtwende am Hildegard Knef-Platz machen das braucht platz und kostet zeit. eine andere Idee die es auch schon auf Linieplus gibt wäre die Strecke über die Torgauer Straße zu leiten. Was hältst du davon?

      1. Bei einer Trassierung über den Sachsendamm würde der Hildegard-Knef-Platz über die Hedwig-Dohm-Straße erreicht und dann auf der Westseite des Südkreuzes wieder auf den Sachsendamm geführt. Das ist zwar etwas länger, aber aufgrund des fußgängerfeindlichen Aufbaus des Sachsendammes nicht wesentlich langsamer und vermutlich Störungsärmer, als eine Trassierung durch eine Tempo 30 Straßeit vielen Fußgängerüberwegen.
        Die Torgauer Straße ist in der Tat eine Überlegung wert. Das wäre zwar schneller, allerdings würde die Schöneberger Linse nicht besser angeschlossen, als über den Sachsendamm, die Rote Insel nur am Rande besser angeschlossen, als bisher und dafür das Sportzentrum Schöneberg, das immerhin eines der größten der Stadt ist, völlig abgeschnitten.

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