6 Kommentare zu “Berlin: Straßenbahnstrecke Allee der Kosmonauten – Mahlsdorf

  1. Interessant, wenngleich nicht unproblematisch. Als Linienführung drängt sich eine Verlängerung von 62 und 63 zum S Springpfuhl auf. Allerdings endet hier schon die 18, und es gibt nur ein Kehrgleis. Der Wegfall der Direktverbindung von S Marzahn plus AdK/Poelchaustr. (Gymnasium) nach Kaulsdorf 191/291 bereitet mir Sorgen. Der Weg vom Betriebshof Marzahn nach Köpenick wäre etwas länger, als über Hönower Str. bzw. Ridbacher Str.

    1. Ja, wie gesagt, bzgl. der Linienführungen gibt es verschiedenste Optionen über die ich hier keine Entscheidungen treffen will und kann. Ich denke, da kann man auch sich ein komplett neues Konzept überlegen ohne zu sehr auf bestehenden Linien aufzubauen. Interessant fände ich z.B. eine Verlängerung der 62/63 bis Kaulsdorf Nord und eine weitere neue Linie von Mahlsdorf bis Landsberger Allee/Petersburger Str und dann weiter entlang der M10 bis zum Hbf. Gibt aber auch verschiedene andere Varianten, so könnte ich mir ebenso einen Endpunkt an der Landsberger Str entweder für die 62/63 oder die 18 vorstellen, auch eine Führung nach Weißensee wäre möglich. Aber dazu kenne ich mich zu wenig aus.

      Für den 191/291 könnte man eine Alternative Linienführung überlegen, wie z.B. weiter über Blumberger Damm zum S+U Wuhletal. Oder man verknüpft und ersetzt eine der beiden Linien mit der 192. Aber auch da kenne ich mich zu wenig aus, um da abschätzen zu können, was da genau am besten wäre.

  2. Eine interessante Linienführung. Das Problem ist aber, dass diese Linie zwar kürzer, aber damit vermutlich auch weniger zweckmäßig wäre, weil sie sich einesteils weniger von der S-Bahn distanziert, die ja ebenfalls eine Ost-West-Verbindung in diesem Bereich darstellt, und weil sie andererseits die Zentren von Hellersdorf und Marzahn nicht erreicht, wie es z. B. in diesem Vorschlag oder diesem Vorschlag der Fall wäre. Mahlsdorf und Kaulsdorf gehörten einst zum Bezirk Hellersdorf, jetzt zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf und deren Einwohner orientieren sich zu den dortigen Zentren oder nach Köpenick. Eine Straßenbahnlinie, die deine Strecke nutzt und über die M8 weiter in die City führt, würde erst am Alexanderplatz ein entsprechendes zentrum erreichen. Dieses wäre aber mit der S-Bahn deutlich schneller erreichbar.

    Da jede der oben verlinkten Verbindungen zudem kürzer und daher vermutlich auch billiger sein dürfte, würde ich eher für einen dieser Vorschlage plädieren.

    1. Ich will dir da nicht widersprechen, dass das Nachteile meines Vorschlags sind. Wichtigster Vorteil meines Vorschlags wäre hingegen die Erschließung von mehr neuem Potential. Über die Linienführung müsste man nochmal nachdenken, ich könnte mir auch einen nördlicheren Endpunkt vorstellen, gerade bei einer Verlängerung der 62/63 wäre eine Führung bis zum Alex wohl zu weit. Neben den Ideen, die ich unter Krakes Kommentar dargestellt habe, sehe ich noch eine alternative Streckenführung im Westen als eventuell sinnvoll an und zwar könnte man von der Cecilienstraße auch weiter nach Nordwesten über Blumberger Damm und Elisabethstraße zur AdK und dann z.B. mit einer Linie gen nach Marzahn und mit einer anderen gen Westen (Alt-Hohenschönhausen oder Friedrichsdorf/Ostbahnhof).

  3. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was diese Idee mit meiner zu tun hat. Du gehst hier auf eine Verbindung in Richtung Innenstadt ein und meine ist eine Tangentialverbindung. Das sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe. Zudem haben meine Vorredner durchaus recht, dass eine Führung entlang der S5 Strecke schon ein wenig seltsam ist, weil so kaum Potentiale gehoben werden.

    Zudem ist das auch baulich nicht besonders gut gelöst. Die Eitelstraße und der Kommandelweg sind nicht sonderlich breit. Da eine Straßenbahn durch zu schicken ist sehr sportlich. Auch die Führung zwischen Mahlsdorf und U5 wird nicht ohne Protest zu machen sein. Die Menschen haben dort dann eine Straßenbahn vor der Haustür und da werden die Proteste noch lauter als in der Sonntagsstraße. Dafür dann einen 10 min Takt einrichten, für eine Verbindung die es nicht mal mit dem Bus gibt, halte ich für übertrieben. Dann lieber über Martin T. Vorschlag oder meinen mit der direkten Verbindung zu Straßenbahn nochmal genauer nachdenken.

    1. Ich sage ja auch nicht, dass er zu 100% die gleiche Funktion erfüllt wie dein Vorschlag. Aber es ließe sich auch etwa gleichwertig die Verbindung S Mahlsdorf – Marzahn herstellen.

      Also die U5-Strecke wird recht senkrecht gekreuzt und dieser Vorschlag verläuft sonst in recht großem Abstand, eine Parallelität findet sich nur sehr großräumig wieder.

      Ich denke mit einer straßenbündigen Führung sollte das in der eher schwach befahrenen Eitelstraße und Kommandelweg kein Problem sein. Proteste sehe ich dort auch nicht mehr oder weniger als anderswo.

      Größter Vorteil ist halt die Erschließung von mehr dicht besiedelten Bereichen, gerade im Bereich Blumberger Damm oder Best-Sabel-Schule. Hinzu kommt, dass die Ausrichtung aufs Zentrum eben doch auch für einige attraktiver ist als eine komplett tangential verlaufende Linie. Obwohl ich die auch in den anderen Kommentaren schon genannten Nachteile auch anerkenne. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

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