Berlin: S Oberspree verlegen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Den S-Bahnhof Oberspree sollte man nach Westen hin zur Oberspreestr. verlegen. Die Abgänge lägen jeweils am Bahnsteigende. So verkürzten sich die Wege zur Oberspreestr., zum bisher schlecht erschlossenen Wohngebiet Moosstr./Hartriegelstr., sowie zu zwei Schulen. Die Bushaltestellen der Linie 165 sollten östlich des B.-Bürgel-Weges verschoben werden. Nach Osten zum Wohngebiet J.-Tesch-Str. verlängerten sich die Wege nur um etwa 50 Meter.

Diese Baumaßnahme soll zeitgleich mit dem offiziell geplanten zweigleisigen Ausbau erfolgen. Dabei müssen sowieso einige Kleingärten weichen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

8 Kommentare zu “Berlin: S Oberspree verlegen

    1. Da fährt doch schon die S47 also musst du dir die Frage überhaupt nicht stellen.

      Zum Vorschlag: eine Verlegung fände ich sinnvoll mit einer Zweigleisigkeit, andernfalls würde ein Weg an den Gleisen entlang, wohl um einiges billiger sein und die Bedürfnisse erstmal stillen.

  1. Die Strecke nach Spindlersfeld finde ich schon S-Bahn-würdig, das Problem ist, dass sie im jetzigen Betrieb durch den 20-Minuten-Takt und die nur mäßige Anbindung des S Bhf. Spindlersfeld unattraktiv ist. Eine Verlängerung bis in die Altstadt Köpenick kommt eher nicht in Frage, das könnte man aufgrund der dichten Bebauung nur mit einem Tunnel realisieren, mit diesem Tunnel müsste die Dahme unterqueren, was ziemlich teuer werden würde.
    Um einen sicheren 10-Minuten-Takt zu schaffen, müsste die Strecke zweigleisig ausgebaut werden. Zudem müsste die Anbindung aus Köpenick, vor allem aus dem Kietzer Feld und dem Allende-Viertel zum S Spindlersfeld verbessert werden. Dazu wäre für die Straßenbahn zwischen Kietzer Str. und Alt Köpenick/Schloßplatz ein zweites Gleis für die Tram notwendig, damit man Straßenbahnen direkt von Wendenschloß oder einer anderen neu zu bauenden Endstelle im Kietzer Feld oder Krankenhaus Köpenick (vielleicht auch mit weiterer Verlängerung ins Allende-Viertel) bis zum S Bhf. Spindlersfeld fahren lassen kann. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Buslinie aus dem Kietzer Feld, wie hier vorgeschlagen, allerdings ist die Straßenbahn unabhängig vom Verkehr und damit zuverlässiger.
    Eine komplette Stilllegung der Strecke nach Spindlersfeld als S-Bahn und Umwandlung der Trasse für eine Straßenbahn nach Schöneweide finde ich nicht empfehlenswert. Dadurch würden sich die Fahrzeiten verlängern, direkt nahe des S Bhf. Spindlersfelds entsteht mit der Wasserstadt Spindlersfeld ein großes Neubaugebiet, die Zahl der Fahrgäste wird da also eher steigen. Die S47 müsste neben dem 10-Minuten-Takt auch weiter als nur bis Hermannstr. fahren, mindestens bis Südkreuz oder ab Baumschulenweg über den Ostring über Ostkreuz weiter Richtung Pankow, gab es früher mit der S10 auch schon.
    Generell ist es schon sinnvoll, wenn sich die Fahrgstströme aus Köpenick nicht nur auf den S Bhf. Köpenick an der S3, sondern auch auf den S Bhf. Spindlersfeld verteilen würden. Gerade aus der Altstadt, dem Kietzer Feld und auch dem Allende-Viertel ist der S Bhf. Spindlersfeld kaum weiter als der S Bhf. Köpenick.

    Ich finde die Verlegung von Oberspree an die Schnellerstr./Oberspreestr. sinnvoll sowohl für die Wohngebiete südlich der Oberspreestr. als auch für den Umstieg zwischen S-Bahn und Buslinie 165. Da der Ostausgang bleibt, wird die Situation für das Wohngebiet dort auch nicht stark verschlechtert.

    Die Frage ist, ob man mit einem 10-Minuten-Takt auf der Strecke den Bahnübergang für den Verkehr und die Busse auf der Oberspree-/Schnellerstr. noch so zumuten kann ober man die Strecke dort höher- oder tieferlegen müsste, um eine bahnübergangsfreie Lösung zu erreichen.

  2. Müsste nicht im Falle eines zweigleisigen Ausbaus der BÜ ohnehin verschwinden? Der Bestandsschutz wird dann jedenfalls kaum noch greifen können, denn zumindest das zweite Gleis besteht ja nicht. Die Neuanlage eines Gleises mit Stromschiene über einen Bahnübergang sehe ich jedoch nicht. Im Falle eines zweigleisigen Ausbaus müsste dann wohl entweder die Straße tiefer gelegt werden, was auf Grund der sehr nahen Einmündungen von Moosstraße und Bruno-Bürgel-Weg sehr schwierig werden dürfte, oder die S-Bahn müsste höher oder tiefer gelegt werden, was in jedem Fall sehr teuer wäre. Eine alternative Möglichkeit wäre die dauerhafte Sperrung des BÜs an der Oberspreestraße und Verweis des Verkehrs auf die Rudower und Hartriegelstraße, was zu mehr Verkehr in kleinen Wohnstraßen führen würde.

    1. Und das ist einer von vielen Gründen, warum ich eher da für bin den Abschnitt bis Schöneweide nach BOStrab umzubauen und dort die Tram (z.B. M9 Krankenhaus Köpenick – Schöneweide – Hermannplatz – Potsdamer Platz – Zoo) langzuführen.

      1. Angesichts der viel zu wenigen neuen Straßenbahnstrecken in Berlin, halte ich es für viel wichtiger dort neue Straßenbahnstrecken zu errichten, wo noch kein Schienenverkehr ist. Eine S-Bahn durch eine Straßenbahn zu ersetzen, wäre meiner Ansicht nach absurd, da S-Bahnen ein höherwertiges Verkehrsmittel sind, leistungsfähiger und schneller. Natürlich könnte man sich gerne mal überlegen, ob man für die S47 ein besseres Ziel finden könnte, z. B. auf der Stadtbahn.

        Auch sollte man mal überlegen, ob man nicht auch in Berlin S-Bahnlinien flügeln kann.

    2. Also grundsätzlich müssen bei einem zweigleisigen Ausbau nicht zwingend alle Bahnübergänge beseitigt werden. Wie es in dem speziellen Fall der Berliner S-Bahn aussieht, kann ich allerdings nicht sagen.

      Bei der Beseitigung des BÜs wäre es wohl baulich am einfachsten, wenn man sowohl die Bahn ein paar Meter anhebt, als auch die Straße absenkt. Dann entsteht für keinen der beiden Verkehrsträger zu lange Rampen.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen