Beschreibung des Vorschlags
Einleitung:
Die S Bahn Berlin ist heutzutage mit den S Bahnlinien S1 und S7 bis nach Berlin-Wannsee unterwegs, wobei die S7 weiter bis Potsdam Hbf fährt. Die S7 ist auf diesem Abschnitt bis Potsdam durch das eine Gleis sowieso sehr störungsanfällig.
Ich weiß, dass es hierzu schon Vorschläge gibt. Bei diesem Vorschlag https://linieplus.de/proposal/b-s7-nach-werder-havel/ und noch weiteren ähnlichen Vorschlägen ist entweder die Streckenführung ungenau oder die User wollen noch Zweisysthembahnen auf die ohnehin schon volle Strecke schicken. Der Vorschlag von Daniel Nieveling https://linieplus.de/proposal/b-verbesster-s-bahn-verbindung-nach-potsdam/ ist auf der ganzen Strecke zweigleisig, was nicht möglich ist und die Streckenführung ist anders.
Grund:
Die Strecke nach Potsdam ist sehr störungsanfällig, wobei Potsdam und die Umgebung, also P.-Golm, Michendorf und auch Werder nich unbedingt ausreichend nach Berlin und die Umgebung auch nicht ausreichend an Potsdam angebunden ist. Der Regionalverkehr kann auch nicht unendlich ausgeweitet werden und diese Strecken sind ohnehin schon stark ausgelastet. Hier ist die S-Bahn eindeutig die bessere, effizientere und attraktievere Anbindung.
Streckenführung:
In Berlin-Wannsee ist genug Platz für eine zweigleisige Strecke, wobei dem Betriebswerk ein Gleis genommen werden müsste, was möglich sein sollte.
Kurz vor dem Bahnhof Griebnitzsee ist eine Ausfädelung der Strecke nach Michendorf. Dort sollte auch genug Platz sein, sonst müssten nur ein Paar Schrebergärten, wie z.B. bei der Dresdener Bahn, weichen.
Auch in Potsdam bis zum Hbf ist genug Platz für ein zweites Gleis, da es früher hier auch schon zwei Gleise gab. Vielleich muss an einigen Stellen der Bahndamm wegen den neuen Gleisabständen verbreitert werden, was machbar ist.
Vor dem Hauptbahnhof ist abschnittsweise ein drittes Gleis, was als Abstellgleis genutzt werden kann. Auch hinter dem Hauptbahnhof ist ein Abstellgleis, was auch zum Wenden für Zwischentakte verwendet werden kann. Bis zur Brücke, die erweitert werden müsste, sollte der Platz da sein.
Kurz vor der „Insel Untere Planitz“ wird die Strecke eingleisig, da auf der Insel einfach der nötige Platz nicht vorhanden ist und die Havel überquert wird.
Danach wird die Strecke wieder zweigleisig und wir erreichen den Bahnhof P.- Charottenhof. Hier entsteht ein neuer Mittelbahnsteig. Dafür werden die Bahnsteige des Regionalverkehrs abgebrochen, da die S-Bahn die Halte innerhalb Potsdam übernimmt und der Regionalverkehr inn Potsdam schneller wird. Danach wird die Strecke aus Platzgründen wieder eingleisig. Kurz nach dem Abzweig der RB23 ist wieder eine zweigleisige Streckenführung möglich. Dafür müssten ein paar Kleingärten verschwinden.
Um eine bessere Streckenführug zu erziehlen, wird kurz vor P.-Schloss Sanssouci ein Überwerfungsbauwerk genutzt, um in Sanssouci im südlichen Teil des Bahnfes anzukommen.
Am Bahnhof Sanssouci wird in Richtung westen der bisherige Mittelbahnsteig des Regioalverehrs genutzt, der etwas verschmälert und somit vom Regionalverkehrsgleis richtung Osten etwas abstand gewinnt, da auch hier in Sanssouci der Regionalverkehr nicht mehr hält, da dies die S-Bahn tut. Somit wird dieser Mittelbahnsteig zu einem Außenbahnsteig. Ein solcher Außenbahnsteig ist auch zum anderen Gleis zu errichten. Hier ist genug Platz vorhanden.
Hinter dem Bahnhof Sanssouci sollte genug Platz für eine zweigleisige Strecke sein, da man das eine Gleis der RB20-22 nutzen kann und daneben das zweite Gleis platz hat. Kurz vor dem Abzweig der Kurve nach Golm trennt sich nun auch die S-Bahn, da diese den Regionalverkehr auf dieser Strecke ersetzt und diese Kurve nutzt. Hier für trennt sich das S-Bahngleis richtung Golm, gewinnt an Höhe und führt in einem Überwerfungsbauwerk über die zweigleisige S-Bahnstrecke nach Werder. Das Gleis von Golm fährt nur um eine Kurve und kann ohne jegliche Gleise zu kreuzen in die Strecke nach Potsdam einzweigen.
Bis Werder folgt die S-Bahnstrecke der jetzigen Regionalverkehrstrecke, wobei die inzweigenden Verbindungskurven aus Süden unterquert wird. https://linieplus.de/proposal/berlin-aenderungen-regionalverkehr-bei-s-bahn-bis-michendorf/
Am Endbahnhof Werder (Havel) wird zum einen das Stumpfgleis mit Mittelbahnsteig und ein neues zweites Stumpfgleis auf der anderen Seite des Mittelbahnsteigs genutzt. Um dem Regionalverkehr kein Gleis zu klauen, wird der Mittelbahnsteig ein wenig nach Süden versetzt.
Die Linie, welche diese Strecke bedient, wird warscheinlich die S1, da ich die S7 nach Golm verlängern würde.
Zurück zur Abzweigstelle. Nach Golm bleibt die Strecke zweigleisig und endet etwas südlich der Regionalverkehrsbahnsteige an einem dreigleisigem Bahnhof, mit einem Mittelbahnsteig und einem Außenbahnsteig. Hierher würde ich die S7 verkehren lassen.
Fahrplan:
Ich würde die S1 alle 10min Bis Potsdam Hbf und alle 20min weiter bis Werder (Havel) führen.
Die S7 würde ich alle 10min bis Golm führen, da dies eine wichtige innerstädtische Verbindung auch für Potsdam ist.
Dieser Takt mit 9 Zügen hinter Potsdam Hbf ist trotz kurzer eingleisiger Streckenabschnitte möglich. Der erste Abschnitt hat vllt 1min Fahrzeit, da er nur über die Insel und die Havel ist. In Charlottenhof können sich die S Bahnen wieder begegnen. Der eingeisige Abschnitt von Charlottenhof bis Sanssouci ist mit vllt 1min Fahrzeit auch möglich, (geht ja zwischen Lankwitz und Lichterfelde Ost auch), auch wenn es ein Nadelöhr werden kann.
Fertig
