Berlin: Ringlinien in Karow

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Beschreibung des Vorschlags

Im Südosten Karows werden neue Häuser und Straßen gebaut. Zu deren Erschließung, sowie zum effizienteren Betrieb, soll Buslinie 350 zu Ringlinien entwickelt werden. Dazu wird die Linie von der bisherigen Endstelle Hofzeichendamm über die Neubaustraßen mit ihrem anderen Ende Alt-Karow/Bahnhofstr. verknüpft. 357 fährt im, 358 gegen den Uhrzeigersinn. Ein Umlauf dauert etwa 16 Minuten. Die Wartezeit wird am S Karow abgestanden. Beide Linien verkehren im 20′-Takt, und starten am S Karow versetzt, so dass je S-Bahn-Zug ein Bus auf einer der Linien fährt. Deren Fahrpläne werden auf die S2 morgens nach Süden und abends aus Süden abgestimmt. Somit genügen in HVZ und NVZ 2 Busse (heute 3) für einen fahrgastfreundlichen Betrieb. Wenn die S2 nur im 20′-Takt verkehrt, fährt nur 357, und es braucht nur 1 statt heute 2 Busse.

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10 Kommentare zu “Berlin: Ringlinien in Karow

  1. Und wie soll das Fahrpersonal bei deiner Fahrzeugbedarfsplanung Pause machen?

    Schon lange sollen in Karow neue  Straßen gebaut werden, bestes Beispiel „Am Luchgraben.“ Lange nichts mehr davon gehört, geschweige denn gesehen!

        1. Es wird wahrscheinlich noch eine zweite Ringlinie geben, zur Erschließung der Neubaugebiete in Karow-Süd. Oder man verknüpft 357/358 mit den Bucher Linien, wären nur kurze Betriebsfahrten nötig.

  2. Da kommen noch ganz andere Faktoren in Rudow dazu. Ist offizielle BVG Ablösepunkt, Pausenraum vorhanden etc., das alles ist in Karow nicht gegeben. Sprich mit deiner Rechnung würde man zwar augenscheinlich Fahrzeuge sparen, tut man aber nicht. Wenn ein Fahrzeug wegen Pause aussetzt, muss logischerweise das nächste schon da sein. Personalbedarf ist somit auch höher!

  3. Der südliche Abschnitt der Straße „Am Hohen Feld“ ist nicht Bustauglich, kann aber auch schlecht weiter ausgebaut werden. Wie willst du dafür sorgen, dass der Bus dort fahren kann?

    1. Inwiefern soll ein Ausbau unmöglich sein? Wenn man ein Halteverbot ausspricht, ist die Straße breit genug, dass sich zwei Busse begegnen können. Und falls die Gewichtsbelastung zu hoch ist, kann man bei einer Neukonstruktion den Unterbau verstärken.
      Sollte der Bus tatsächlich nicht über Am Hohen Feld fahren können, gäbe es theoretisch noch die Option, die Achillesstr. Richtung Osten auszubauen, und über eine neue Straße am Stadtrand das Neubaugebiet „Am Teichberg“ zu erreichen. Allerdings reichten dann keine 2 Busse im Betrieb.

      1. Das mit dem Halteverbot erkläre mal den Anwohnern. Dann müsstest du neue attraktive Parkmöglichkeiten schaffen. Einfach wegnehmen geht nicht! Den Ausbau der Achillesstraße braucht es auch nicht, vor allem wenn es um den Kosten-Nutzen-Faktor geht. Zudem umfährst du Teile des Neubaugebietes ohne sie attraktiv anzubinden. Der Halt am Hohen Feld würde entfallen. Oder die Strecke wird noch länger und die Fahrzeiten wenig attraktiv. Ich glaube hier sollte man nach Alternativen Ausschau halten, wie möglicherweise eine Straßenbahn – aber das ist eine andere Geschichte.

        1. Es gibt kein Menschenrecht auf einen Parkplatz vor der Haustüre. Sollten durch das Halteverbot Parkplätze fehlen, kann man am Rande der Neubausiedlung Ausgleichsflächen schaffen. Die gegenwärtige Linienführung ist ineffizient und unattraktiv, ein Ringschluss alternativlos.

          1. Alternativlos ist meiner Ansicht nach generell nichts. Mit anderen Worten – alles hat eine Alternative. So auch die Linie 350. Es mag zwar kein Menschenrecht auf einen Parkplatz geben, aber es gehört sich nicht, solche wegzunehmen, ohne attraktive Alternativen anzubieten. Somit käme es nur zu (berechtigtem) Unmut in der Bevölkerung.
            Ich kenne mich nicht mit Stadtplanung aus und bin nicht in Kenntnis über gesetzliche Regelungen, aber mein logischer Menschenverstand sagt mir, dass die Straße für den Busverkehr ungeeignet ist – selbst wenn ein Parkverbot erzwungen wird. Es ist eine kleine Seitenstraße, mehr nicht. Selbst zwischen Gehweg und Straße gibt es keinerlei Begrenzungen. Es kann dort kein Bus langfahren. Dort sind Kinder unterwegs und Sicherheitsabstand ist unmöglich.
            Ich werde bald eine Alternative vorschlagen. Ich tendiere für eine Straßenbahn.
            Noch ein Wort zum Schluss. Es geht nicht, dass man ein Projekt mit aller Kraft durchsetzt um Leuten zu helfen, ihnen gleichermaßen schadest. Diese Regel ist universell. Damit herzliche Grüße.

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