Berlin: neu U12 Schöneberg – Pankow

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Beschreibung des Vorschlags

Allgemeines

Ich denke nicht dass durch den Bau dieser neuen U-Bahn ein akutes Problem gelöst wird, aber ich finde dass diese Linie eine massive Angebotsvernesserung darstellt. Sie stellt neben der U4 eine Hauptachse durch Schönefeld dar, und verbindet Schönefeld mit Wedding. Die Verlängerung nach Pankow stellt eine neue Verbindung von Pankow in den Berliner Westen dar. Die Verlängerungen nach Südkreuz und ins Kissingenviertel sind Extras, aber nicht zwingend nötig. In dieser Strecke sind unterirdische Bauwerke, Betriebsanlagen sowie mögliche Verbindungsgleise nicht eingezeichnet. 

Verlauf/Infrastruktur

Die U-Bahn ist vollständig unterirdisch. Sie startet südlich der Bahnsteigen im Sachsendamm und biegt nach der Station Schönefeld unter die Hauptstraße. In Schönefeld besteht Umstieg zur Ringbahn sowie zur S1. Weiter führt die Strecke unter der kleinen Akazienstraße ins Herz des Akazienkiezes. An der Station Eisenacher Straße besteht Umstieg zur U7. Nach 1,3 Kilometern wird der Knotenpunkt Nollendorfplatz erreicht. Hier besteht Umstieg zu den Linien U1, U2, U3 und U4. Eine Station weiter könnte Umstieg zur neuen Großprofillinie U3 bestehen. 

Weiter unterqueren die Röhren den Tiergarten in Nord-Süd-Richtung. An der Station Bellevue kann man in die Stadtbahnlinien S3, S5, S7 und S9 umsteigen. Nach Unterquerung der Spree erreichen wir die JVA Moabit. Nach c.a. 600 Metern biegen die Röhren in die Stendaler Straße. Weiter werden ein Kanal sowie die Bahngleise aus Hauptbahnhof unterquert. Direkt unter der Station der S41/42 entsteht der Halt Wedding. Hier besteht Umstieg zur U6 und zur Ringbahn.

Nach 1000 Metern treffen die Gleise auf jene der U9 am Nauener Platz. Die Station Osloer Straße soll ausgebaut werden. Die Strecke biegen unter die Soldiner Straße. Hier ist die Straße für getrennte Röhren zu eng. Die Gleise biegen in die Prinzenallee. An der Wollankstraße kann zu den Linien S1, S25 und S85 umgestiegen werden. Nach weiteren 1,3 Kilometern erreichen wir den Kern des Bezirks Pankow. Zwischen dem Rathaus und der Kirche entsteht eine vereinheitlichte Haltestelle Bleichroderpark. 

Etwa 50 Meter östlich der U2 entstehen neue Bahnsteige in Pankow. Umstieg besteht zur S2, S8(5) und Werktags zur S26. Als kleines Extra, nicht unbedingt nötig aber nett, denke ich dass eine 900 Meter lange Verlängerung in das Kissingenviertel, den südliche Teil des Bezirks Pankow für sinnvoll.

Betrieb

Ich möchte die Linie als Großprofil anlegen. Der Grundtakt sollte ein T5 sein, ich denke aber das zu Schwachlastzeiten (Sonntagvormittags, Abends, Tagesrandzeiten) der T5 auf den Abschnitt Akazienkiez – Osloer Straße begrenzt werden sollte.

Linie U12

Südkreuz¹ – Schöneberg – Akazienkiez² – Nollendorfplatz – Bellevue – Wedding – Osloer Straße³ – Soldiner Kiez – Pankow – Kissingenviertel⁴

täglich T5, SVZ T10, So 8-12;18-23 ¹-², ³-⁴ T10

Metadaten zu diesem Vorschlag

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8 Kommentare zu “Berlin: neu U12 Schöneberg – Pankow

  1. Schöneberg ist der mit Abstand am besten mit dem SPNV erschlossene Ortsteil der Stadt. Da jetzt noch eine Nord-Süd-Linie zu bauen ist völlige Verschwendung. Über den Nordteil jenseits des Nollendorfplatzes könnte man allerhöchstens als Verlängerung der U4 nachdenken. Der Nutzen der Relation Schöneberg-Moabit hält sich allerdings in Grenzen. Das merkt man auch daran, dass die Verbindung Schöneberg-Moabit, der 187, zwar gut ausgelastet ist, aber weiterhin als Normalbus im T10 verkehrt. Nicht gerade U-Bahnpotential. Aus Moabit gehen die Verkehrsströme zur City West und zur City Ost. Das eine läuft über die U9, die das Moabiter Zentrum eher erreicht als deine U12, das andere über die Straßenbahn, die du hier auch nicht entlastest. Dazwischen fährst du 2 Kilometer durch nen Park und unter der Spree durch. Außerdem herscht spätestens ab Bellevue haltloser Parallelverkehr zur U9. Für einen reibungslosen Verkehr im jeweiligen T5 (wobei ja auf der U9 auch eine Verdichtung im Raum steht) müsste man die Strecke Nauener Platz-Osloer Straße als Doppelstocktunnel neubauen. Alles jenseits dessen ließe sich genausogut (und für die Anwohner wegen der Direktverbindung zur City West attraktiver) als Verlängerung der U9 realsieren.

    1. Schöneberg ist der mit Abstand am besten mit dem SPNV erschlossene Ortsteil der Stadt. Da jetzt noch eine Nord-Süd-Linie zu bauen ist völlige Verschwendung.

      Lieber sollte man die U10-alt bauen. Die U10 wäre keine Park- und Wiesen-U-Bahn, sondern würde dort fahren, wo die Fahrgäste auch hin wollen!

      Ansonsten werden auch neue Siedlungsentwicklungen in Mitte und Pankow in dem Vorschlag völlig ignoriert. Wenn wir schon bei der U10 sind, diese könnte ab Weißensee über Malchow und Blankenburg S nach Französisch Buchholz Kirche fahren. Und dann entweder dort enden, oder, bei entsprechendem Bedarf, über Karower Kreuz und Karow nach Klinikum und Campus Buch verlängert werden. Die U9 könnte über Schönholz, Niederschönhausen (Pastor-Niemöller-Platz, dann als Endpunkt U2), Pankow-Heinersdorf Bahnhof und (Stadtrandsiedlung) Malchow nach Falkenberg fahren. In Malchow entstünde ein Umsteigebahnhof U9/U10, an der Darßer Straße eine Betriebswerkstatt. So wären Pankow und angrenzende Ortsteile gut versorgt.

      Zwischen Moabit, Schöneberg Hauptstraße und Südkreuz reicht der Bus in der Tat vollkommen aus.

      1. Lieber sollte man die U10-alt bauen

        Für die ja auch in relevantem Maße schon Vorleistungen bestehen!
        Für etwaige Weiterplanungen der U10 hatte ich immer eher an Hohenschönhausen und Ahrensfelde gedacht, aber die neuen Siedlungsgebiete im Norden sind sicherlich auch eine Überlegung wert.

        1. Für etwaige Weiterplanungen der U10 hatte ich immer eher an Hohenschönhausen und Ahrensfelde gedacht, aber die neuen Siedlungsgebiete im Norden sind sicherlich auch eine Überlegung wert.

          Da ging meine Überlegung ja dahin, dass Hohenschönhausen und Ahrensfelde der U9 zugeschlagen werden, während die U10 Blankenburg und Buchholz erschließt, denn so wären beide Linien, und deren Einzugsgebiet, optimal miteinander vernetzt. Der Umsteigebahnhof Malchow Süd wäre hochattraktiv. Vielleicht erstelle ich mal einen Vorschlag dazu.

      2. Ja sehe ich! Danke, ich halte eine Verlängerung der Linie U9 Richtung Pankow sowie möglicherweise eine der U4 Richtung Wedding und weiter für günstiger. Ich finde diese neuen Verbindungen sehr sinnvoll, vielleicht braucht es doch keine durchgängige neue Linie.

        1. U9 Richtung Pankow

          Damit bist du aber bei weitem nicht der erste, das steht schon im 200 Kilometer Plan aus den 50ern. U4 Planungen gibt es auch zum totschlagen. Die Gleise der U4 gehen übrigens auch zum Magdeburger Platz, die Führung über den Lützowplatz halte ich da für abwegig. Wenn du da noch was vorschlagen willst, müsstest du schon detailliert darlegen, was du anders machst und warum das besser ist.

  2. Die Beschreibung geht leider kaum über eine Erläuterung des Streckenverlaufs hinaus. Über die Gründe für die Strecke insgesamt aber auch für den konkreten Verlauf, schweigt sich die Autor leider aus. Vielleicht liegt es auch daran, dass es wenig gute Gründe für diese Strecke gibt? Für mich erscheint das Ganze jedoch wenig schlüssig, es werden kaum neue Einzugsgebiete erschlossen oder neue Verbindungen hergestellt, stattdessen gibt es auf weiten Strecken Parallelverkehr zur U4 und U9, sowie als Nord-Süd-Achse (Schöneberg – Wedding) auch zur zukünftigen S21.

    1. Danke, ich halte eine Verlängerung der Linie U9 Richtung Pankow sowie möglicherweise eine der U4 Richtung Wedding und weiter für günstiger. Ich finde diese neuen Verbindungen sehr sinnvoll, vielleicht braucht es doch keine durchgängige neue Linie.

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