Berlin: 29 Lichtenberg – Alt-Hohenschönhausen

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Beschreibung des Vorschlags

In der Siegfriedstr. fällt der Parallelverkehr von Bus und Straßenbahn auf. 12 Fahrzeuge, mit 240 sogar 18, sind über Bedarf.

Mein erster Vorschlag war, 240 in die Ruschestr. zu verlegen. Alternativ zu diesem könnte man auch die Straßenbahn nordwärts verlängern, und den 256 durch eine neue Straßenbahnlinie 29 (Bhf Lichtenberg – Gehrenseestr.) ersetzen. Die Trasse muss aus Platzmangel straßenbündig gebaut werden. Ein Schlenker über Landsberger Allee ermöglicht eine gemeinsame Haltestelle mit M6 und 16. Über Liebenwalder und Werneuchener Str. erreicht man die Bestandsstrecke in der K.-Wolf-Str. In Werneuchener und Genslerstr., sowie am neuen Umsteigehalt müssen Parkplätze weichen, für die es aber ausreichend Ersatzfläche gibt.

29 fährt mit 30m-Zügen im 20′-Takt bis Alt-Hohenschönhausen. 37 soll dafür eingestellt werden, 27 häufiger fahren. 29 wird an 21 ausgerichtet, so dass ein 10′-Takt zwischen Bhf Lichtenberg und Herzbergstr. entsteht, und man gut zu M8 (ebenfalls 10′-Takt) umsteigen kann. 256 fährt nur noch Wartenberg – Alt-Hohenschönhausen.

Vorteile: Betriebskosteneinsparung durch Abbau von Parallelverkehr. Von M6 und 16 kommen die Züge schneller zum Betriebshof Lichtenberg. Bequemer Umstieg zu M6/16 an der gemeinsamen Haltestelle Genslerstr. (zu 256 muss man 150m laufen).

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10 Kommentare zu “Berlin: 29 Lichtenberg – Alt-Hohenschönhausen

  1. „37 wird eingestellt“

    Ich hatte ja mal ein neues Konzept für die sehr umwegigen Führungen von der Linie 21/37 versucht auszuarbeiten, aber es wurde unter anderem dagegen argumentiert, dass die 37 eine wichtige Verbindung von Schöneweide zum Ev. Krankenhaus darstellt.

  2. Ich bin kein Fan deiner Idee. Das liegt gar nicht so sehr daran, dass ich sage die Route ist schlecht. Sondern eher was du darauf planst und wie:

    1. Die 37 einzustellen halte ich für völlig falsch. So würde Schöneweide schlechter angebunden werden, weil die 27 ja vorher in Richtung Köpenick abdreht. Man müsste also die Verdichtung der 27 anders bezeichnen und weiterhin bis Schöneweide führen. Da die nächste Endstelle aber Gehrenseestraße ist, kannst du die 37 auch einfach auf dem jetzigen Weg führen und so lassen wie sie ist. Aus meiner Sicht hat die auch mit deiner Idee nichts zu tun.

    2. Verschlechterst du mit deinen 20 min Takt den Verkehr entlang der Strecke. Der 256er fährt von Hohenschönhausen bis Lichtenberg unter der Woche im 10 min Takt (außer in den Ferien). Warum willst du das reduzieren und somit das Angebot schwächen?

    3. Warum weichst du von der Führung durch die Große-Leege-Straße ab? Damit verschlechterst du die Erschließung massiv, da die Menschen jetzt über 300 m laufen müssen (Kreuzung Freienwalder Straße). In Alt-Hohenschönhausen triffst du doch auch auf die M5 und somit brauchst du diesen Schlenker gar nicht. Die Strecke müsste sich auch mit diesen Baukosten rechnen, weil es hier ja nur um gut 600 m mehr Strecke gehen würde.

    4. Finde ich den Endpunkt äußerst unglücklich. So brichst du den jetzigen 10 min Takt einfach in der Mitte und zwingst die Menschen zum umsteigen. Warum das Ganze? Dann lieber die Linie bis Hohenschönhausen, bzw. Falkenberg durchziehen.

    5. Ich finde auch den Schlenker zur M6 problematisch, da die Haltestelle dort neu gebaut werden muss und du durch eine enge Straße führen willst. Zudem ist das eine Spitze Kreuzung, weshalb die Lärmentwicklung, die dir ja wichtig ist, besonders hoch wäre. Auch hier wäre die derzeitige Führung zu bevorzugen.

  3. 1. Es heißt immer, die 37 müsse bleiben, weil sie das Krankenhaus nach Südosten verbindet. Aber 37 fährt nur Mo-Fr, und Krankenhäuser werden auch wochenends bewirtschaftet. Wenn die Krankenschwester sonntags in die M8 umsteigen kann, warum nicht auch montags? Aber grundsätzlich man kann 37 und 29 auch beide fahren lassen.

    2. Man kann auf 29 auch einen 10′-Takt im Berufsverkehr anbieten. Oder 16 auf die Neubautrasse verlegen.

    3. Um Baukosten zu sparen. Auch der 256 lässt übrigens Teile aus, z.B. im nördlichen Arendsweg. Daher muss man so oder so eine Buslinie einrichten.

    4. Kann man machen. Noch besser fände ich eine Neubautrasse durch das Uckermärkische Viertel.

    5. Ohne gemeinsame Haltestelle müsste man 250m zum Umsteigen laufen. Unter 3. hattest Du noch kurze Laufwege gefordert…

    1. 1. Warum ein Umstiegszwang einrichten, wo es derzeit keinen gibt? ist das fahrgastfreundlich?

      2. Nein die 16 hat eine andere Aufgabe und wird bald verlängert. Außerdem ist es dann in der NVZ immer noch eine Reduzierung. Wenn dann müsste sie Montag bis freitag in der HVZ und NVZ im 10 min Takt fahren. Dann wird ein Schuh draus 😉

      3. Nein muss man nicht. Nicht alle Straßen sind zudem geeignet für einen Busverkehr. Es spricht für mich nichts dagegen der Linie genau so zu folgen.

      4. Nein das ändert nichts an der Tatsache, dass du den Takt dort brichst und die Menschen umsteigen müssen. Entweder du folgst der Buslinie weiter oder eben gar nicht.

      5. Aber dann wäre eine Verlegung der Haltestelle immer noch die bessere Option. Und günstiger wäre deine Variante auch nicht wirklich, wegen dem Wartungsaufwand 😉

  4. 1. Das sag ich doch, der Umsteigezwang besteht bereits am Wochenende. Dann müsste 37 doch wochenends auch fahren. Also ist das doch nicht so schlimm.

    5. Das stimmt nicht, denn bei meinem Vorschlag hätte man drei Bögen, bei Trassierung entlang des 256 hätte man eine Gleiskreuzung plus zwei Bögen. Gleiskreuzungen sind wartungsintensiver.

    1. Ist die Frage, wo trifft es mehr Menschen? Unter der Woche oder am Wochenende? Dafür das du keine wirklichen Vorteile durch die neue Führung erzielst, brauch man nichts ändern.

      Du hast eine sehr spitze Kurve. Die ist im Verschleiß richtig hoch. Zudem hast du 2 Weichen die eine hohe Nutzungsdichte haben, somit auch wartungsintensiv sind. Das hast du bei der Linienführung entlang des 256ers nicht. Kleine Bögen gehen immer ohne wirklich großen Verschleiß. Enge hingegen viel viel stärker. Zudem könnte man die Liebenwalder Straße noch begradigen, sodass da noch weniger Bogen drin ist und du so gesehen (Sicht aus der Siegfriedstraße) ganz leicht nach rechts abbiegst und dann in einen weiten Bogen nach links fährst um in die Werneuchener Straße zu fahren. Deine Idee hat eine 90° Kurve nach links, eine unter 90° Kurve nach rechts und eine 100-110° nach links inklusive. Also eine Kurve mehr und dabei eine sehr enge spitze.

       

      1. Nein. Würde man entlang des 256 trassieren, würde man ebenfalls zwei Bögen einbauen. Von Süd nach West und von Süd nach Ost, um vom Hof Lichtenberg schneller ein-/ausrücken zu können. Man hätte aber zusätzlich die vier Gleiskreuzungen. Und die sind besonders laut und verschleissanfällig. Dazu käme der Nachteil des längeren Umsteigeweges. Daher bleibe ich bei meiner Lösung.

        Für Verschleiß und Lärmentwicklung spielt der Winkel keine Rolle. Der Radius ist entscheidend. 90° oder 100° ist völlig egal.

        1. Stimmt beides so nicht. Die M6 und 16 haben den Betriebshof Marzahn. Da brauchst du keine verbindung nach Lichtenberg, da diese Rhinstraße existiert. Warum doppelt bauen? Außerdem ist eine Gleiskreuzung nicht so wirklich laut, wenn das auf einer Kreuzung ist. Da sind Busse und LKWs viel lauter beim anfahren. Das stört da nicht. Zudem habe ich ja gesagt, dass man dann lieber nur die Haltestelle verlegen sollte.

          Doch es spielt eine Rolle in einer engen Stadt. Je spitzer der Winkel, desto enger müssen die Radien sein. Wenn du auf einem freien Feld bist, kannst du auch einen 360° Ring bauen, der sehr weite Radien hat. Das geht in einer Stadt nicht. Daher sollte man das vermeiden. Du hast an anderer Stelle mal deutlich mit dem Lärm argumentiert. Daher musst du das hier für dich auch ansetzen. Deine Routenführung führt vor allem an der Landsberger Allee und der Werneuchener Straße zu bedeutend mehr Lärm als heute.

          1. Doppelt hält besser. Schließlich ist es von Lichtenberg zu den westlichen Starts S Hackescher Markt bzw. US Frankfurter Allee kürzer. Und da ich das Netz im Nordosten auch noch erweitern will, macht diese Infrastrukturmaßnahme Sinn.

            Eben, der Winkel spielt gar keine Rolle. Anders als Du vorher behauptest hattest. Nur der Radius zählt.

            Da die Umsteiger bei mir nicht 200-250m laufen sollen, behalte ich die gemeinsame Haltestelle von 29 und M6/16 bei. Diskussion Ende.

            1. Über den Roederplatz hast du schon eine 2. Verbindung. Das ist dann also Nummer 3.

              Der Radius wird aber durch den Winkel in der Stadt maßgeblich mitbestimmt. Das darfst du nicht vergessen.

              Wie du meinst. Ich finde es halt schade, dass du einmal mit Lärm argumentierst und jetzt Lärm keine Rolle spielt. Wirkt nicht gerade glaubhaft.

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