Berlin: 171 über Richardplatz

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Beschreibung des Vorschlags

Buslinie 171 soll über Karl-Marx-Platz und Richardplatz zum Hertzbergplatz fahren, statt über S Sonnenallee. N7 und N79 bleiben unverändert.

Dies verbessert die Erschließung von Alt-Rixdorf. Die Haltestelle Karl-Marx-Platz füllt eine Lücke zwischen den relativ weit voneinander entfernten U-Bahnhöfen. Von der Haltestelle Richardplatz wird eines der am dichtesten besiedelten Wohngebiete Berlins über die sternförmig verlaufenden Straßen gut erschlossen. Zudem bedeutet dies eine Verkürzung des Linienweges, und eine Beschleunigung zwischen Harzer Str. und U+S Neukölln.

Auf die Saalestr. zwischen U+S Neukölln und Niemetzstr. soll 246 aus der Lahnstr. verlegt werden.

Zur Realisierung müssen allerdings die Straßen hergerichtet werden: Asphaltierung, Busschleusen, Entfall einiger Parkplätze, möglichst auch Parkraumbewirtschaftung für Alt-Rixdorf.

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27 Kommentare zu “Berlin: 171 über Richardplatz

  1. https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/weitere-staedtebauliche-planungen/artikel.285050.php#VerkehrskonzeptRixdorf

    Für Rixdorf wird ja aktuell ein Verkehrsberuhigungskonzept erarbeitet, was zwar einige deiner Forderungen auch beinhaltet (z.B. Parkraumbewirtschaftung, Sperrungen, Einbahnstraßenregelungen), gleichzeitig aber auch Maßnahmen auch vorgesehen sind, die den Busverkehr eigentlich unmöglich machen (z.B. Umgestaltung Karl-Marx-Platz). Außerdem sind die Straßenverhältnisse bereits derart eng, dass man unmöglich mit den Bussen fahren kann (z.B. hier). Für den Kiez soll ja mittelfristig ein flexibler Kiezshuttle kommen (ist ja eines der Testfelder der BVG für flexible Bedienformen), welcher viel einfacher in das sensible Umfeld einbindbar ist.

  2. Leider wird der Bereich nochmals verkehrsberuhigt. Damit werden die alten Fehler fortgesetzt: Der MIV wird alibimäßig eingeschränkt, der ÖPNV aber völlig unmöglich gemacht. Das Fahrrad allein soll es richten. Die ach so sozialen und feministischen Organisationen verraten hier die Menschen, die sie eigentlich verteten sollten. Für Senioren, Behinderte oder Eltern mit Kindern taugt das Fahrrad nicht. Kopfsteinpflaster und hohe Bordsteine überall. Warum sollte man auch die Straßen asphaltieren, ist doch verkehrsberuhigt. Man wird zum Auto genötigt.

    Der Verweis auf Barcelona ist hirnrissig: Dort ist das Stadtbild regelmäßig quadratisch. Der Kiez Rixdorf ist ein gedehntes Trapez, und die Ost-West-Straßen sind schmal und kurz. Schon heute stehen die Busse auf Erkstr. und Saalestr. im Stau, durch die Blockade müssen jene noch mehr Verkehr und Abbieger aufnehmen.

    1. „Der MIV wird alibimäßig eingeschränkt, der ÖPNV aber völlig unmöglich gemacht.“

      Der Durchgangsverkehr wird draußen gehalten. ÖPNV (also Busverkehr) kann rund um den Richardplatz auf Grund der Platzverhältnisse sowieso nicht verkehren. Ein busgerechter Umbau (insbes. die Schleppkurven, etc.) hätte wohl kaum mehr verkehrsberuhigenden Charakter.

      „Für Senioren, Behinderte oder Eltern mit Kindern taugt das Fahrrad nicht.“

      Gerade mit den Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wird das Radfahren auch wieder für ältere und jüngere Bürger:innen attraktiv, da der MIV deutlich zurückgedrängt wird. Und für den Rest wird ja sicher bald ein Kleinbus durch den Kiez fahren und z.B. Quartierszentren und Schnellbahnstationen ansteuern. Das wäre ein kiezverträglicher ÖPNV. Die vorgeschlagene zentrale Haltestelle auf dem Richardplatz ergibt zwar geografisch Sinn, dennoch ist auch hierüber das Quartierszentrum von Neukölln (Rathaus NK, Karl-Marx-Straße) nur mit Umstieg erreichbar … Insofern hätte der Kiez unter dem Strich kaum einen Mehrwert im ÖPNV, dafür aber viel Potential für eine weitergehende Verkehrsberuhigung durch die Straßenraumgestaltung für den Bus verspielt.

      „Kopfsteinpflaster und hohe Bordsteine überall. Warum sollte man auch die Straßen asphaltieren, ist doch verkehrsberuhigt.“

      Das wird noch alles hergerichtet. Ist aber ein bisschen aufwendiger als eine einfache Durchfahrtssperre, welche bereits erste Effekte zeigt.

      „Dort ist das Stadtbild regelmäßig quadratisch. Der Kiez Rixdorf ist ein gedehntes Trapez, und die Ost-West-Straßen sind schmal und kurz.“

      Durchgangsverkehr aus den Kiezen heraus halten (= Superblock) geht mit trapezförmigen, kreisförmigen und anderen Straßennetztopologien. Und man hat einen halbwegs zentralen Platz, der bislang von Durchgangsverkehr geprägt wird, und zukünftig einen verkehrsberuhigten Charakter haben wird. Ich sehe da genug Analogien zum Superblock bzw. Barcelona.

      „Schon heute stehen die Busse auf Erkstr. und Saalestr. im Stau, durch die Blockade müssen jene noch mehr Verkehr und Abbieger aufnehmen.“

      Ja, ein Bus ist eben Teil des MIV und muss eben im Stau stehen. Da kann eine Belastung von Quartieren mit gebietsfremden Durchgangsverkehr keine Option sein. Vorstellen könnte ich mir, z.B. die 171 von der Saalestraße auf die Braunschweiger Straße zu verlegen mit versenkbaren Pollern an Durchfahrtssperren. Die Erkstraße ist aktuell vor allem durch die Baustelle auf der Karl-Marx-Str. geprägt vor den Bauarbeiten ging es vergleichsweise gut.

      1. Man sollte erst die Straßen fahrradgerecht umbauen, und danach die Autos aussperren. Derlei Versprechungen gab es in Berlin schon oft.
        Die Braunschweiger Str. ist leider auch eng.
        Ein Quartiersbus bedeutet zusätzliche Kosten und Umsteigezwänge. Die Route über Richardplatz wäre effizient, mit nur einem Halt erfasst man ein großes Gebiet. Die Blockaden mit für Busse versenkbaren Pollern auszustatten, wäre eine Lösung.
        Wenn man 171 im Bereich U+S Neukölln spaltet, könnte man den nördlichen Teil auch mit Standardbussen statt Gelenkbussen bedienen.
        Fahrradfahren wird nicht wirklich attraktiver, denn auf den Hauptstraßen trifft man wieder auf die dann noch aggressiveren Autofahrer. Es wird lediglich alternativlos gemacht.

  3. Mit deinen Ausführungen zur unsäglichen Verkehrspolitik der linken Unfugsparteien hast du natürlich vollkommen Recht, Krake.

    Diesbezüglich habe ich da ganz gute Neuigkeiten zu vermelden: https://www.tagesspiegel.de/berlin/senat-stoppt-kiezblocks-in-ganz-berlin-bezirk-mitte-muss-modellprojekt-sofort-beenden-13697962.html

    Hoffen wir mal, dass das den Ausbau des wichtigen ÖPNV-Trägers Autobus beflügelt. Dass kleine Nebenstraßen von Stadtbussen im dichten Takt befahren werden, ist in Städten wie München, London oder Brüssel eine absolute Selbstverständlichkeit.

    Konkret für diese Linienführung des 171 würden sich kurze, wendige Doppeldecker eignen, vgl. DN- oder D-Busse früher.

    1. Jede kleine Nebenstraße braucht eine Buslinie? Eine sehr interessante Forderung. 100m weit zu einer etwas größeren Straße kann wirklich jede Person zurücklegen, die überhaupt in der Lage ist sich fortzubewegen. In der Nähe meines Wohnortes gibt es einen komplett Autofreien Wohnblock, besonders für Kinder und Jugendliche ist das der beliebteste Treffpunkt des Viertels. Man sollte die Welt nicht nur aus einer Sicht anschauen…

      1. Nicht in jeder Nebenstraße, aber in manchen Nebenstraßen können Buslinien zwecks Lokalerschließung oder Netzwirkung durchaus sinnvoll sein – so auch in diesem Vorschlag von Krake.

        Und das ist das, was mich an den Kiezblock-Vorhaben stört: Keiner denkt an potentielle Busverbindungen! Als wäre der ÖPNV überflüssig, genauso unerwünscht wie der MIV. Auch in dem Fall wurde ja nicht einmal untersucht, ob eine Buslinie mittelfristig sinnvoll sein könnte und durch die Kiezblöcke torpediert würde. Wenn man wenigstens untersuchte, dann herausfände, dass eine Buslinie in diesem Wohnblock auf absehbarer Zeit keinen Verkehrswert hätte, wäre ich der Erste, der diese Kiezblock-Maßnahmen befürworten würde – ich leugne nicht die positiven Effekte dieser Projekte. Mangels Interesse der Initiatoren wurde die mögliche Einführung von Buslinien schlichtweg ausgeblendet. Zumal die hier vorgeschlagene Umlegung des 171 nun wirklich auf der Hand liegt.

        Dieses Kiezblock-Projekt in Rixdorf, genau so wie andere, vergleichbare Maßnahmen, die die ÖPNV-Nutzer schikanieren (durch die großen Radwege auf der Kantstr braucht der M49 fahrplanmäßig eine Minute mehr für seine Strecke), zeigt für mich, dass sich die Initiatoren dieser Verkehrsprojekte weder mit der Verkehrswende noch mit sozialen Belangen wirklich befassen.

        1. Soweit ich das sehen kann, gäbe es bei den Veränderungen die bei diesen „Kiezblöcken“ gemacht werden keine großen Probleme damit, nachträglich doch wieder eine Buslinie einzuführen. Meistens wird der Durchgangsverkehr ja durch Poller abgesperrt, die sich recht einfach auch wieder entfernen lassen (und dazu noch Rad- und Fußverkehr eben nicht behindern). Sollte mittelfristig der Bedarf für eine Buslinie entstehen, hätte man kein Problem an ausgewählten Stellen den Bussen eben doch die Durchfahrt zu ermöglichen. Dass man das nicht jetzt schon genaustens untersuchen möchte ist beim dafür notwendigen Aufwand her meiner Meinung nach vertretbar. Gibt es da in Berlin noch andere Aspekte die in diesen Straßen dann umgestaltet werden, die ich nicht mitbekommen habe?

          Das Problem bei der Beurteilung von Radstreifen ist, dass diese einem starken Netzwerkeffekt unterliegen. Hier in Köln zeigt sich das an den Ringen sehr gut, erst vor kurzem waren das erste mal mehr Radfahrer als Autos am Hohenzollernring unterwegs, obwohl die Umgestaltung der Ringe seit 2019 Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der erste Radweg der gebaut wird ist ziemlich sicher an sich gesehen eher negativ, ein gut ausgebautes Netz (Qualität und Quantität) an Radwegen kann aber positive Auswirkungen haben, die sich somit erst später zeigen.

          Was spezifisch bei der Kantstraße los ist möchte ich eigentlich gar nicht wissen, das scheint mir perfektes Behördenversagen nach Berliner Vorbild zu sein was da bis mindestens 2024 passiert ist, bei Google sind sowohl Street View als auch die Luftbilder leider nicht sehr aktuell sodass ich mir die jetzige Situation nicht anschauen kann. Hier sollte man aber definitiv die Gesamtsituation betrachten, wenn der Bus eine Minute länger braucht muss man da zwangsläufig gegen rechnen, wie viel weniger Zeit jetzt die Fahrräder auf dieser Strecke brauchen, und auch wie sich die Unfallzahlen relativ zur Nutzung der Straße verändern. An der Stelle führe ich dann auch gerne eine Diskussion darüber wie man diese verschiedenen Faktoren gewichten sollte, ÖPNV grundsätzlich über den Radverkehr zu stellen halte ich aber für falsch.

          1. Baulich lässt sich ein solcher Kiezblock natürlich relativ leicht rückgängig machen, da hast du Recht. Ich befürchte eher, dass sich ein Kiezblock vor Ort etabliert haben könnte und die Nachbarschaft beim Vorhaben, eine Buslinie einzuführen, auf die Barrikaden geht. Aber gut, da die 171-Umlegung gut für den ÖPNV wäre, dann müsste diese durchgezogen werden – Gemeinwohl vor Eigenwohl.

            Die Buslinien entlang der Kantstr sind spürbar langsamer und unzuverlässiger geworden. Dass man stellenweise Abstriche in Kauf nehmen kann, wenn der Umweltverbund insgesamt profitiert, sehe ich genauso wie du. Im Falle der Kantstr wird es aber wie gesagt, aus ÖPNV-Nutzersicht, stark grenzwertig. 

            Es werden daher auf vielen Straßen verstärkt eines der beiden Dinge erforderlich sein:

            1. Der MIV muss verbannt werden.

            2. Der ÖPNV muss in den Tunnel.

            Und man wird sich überlegen müssen, ob Straßenbahnen in der Schloßstr oder Kantstr überhaupt sinnvoll untergebracht werden können.

            Denn ein flächendeckendes Fahrradnetz, welches Stück für Stück eine gewisse Netzwirkung entwickelt, fände ich, genauso wie du, ebenfalls sinnvoll und wünschenswert. Darunter darf der ÖPNV jedoch nicht leiden. Stellenweise werden Kompromisse mit dem ÖPNV vonnöten sein (und eine um eine Minute längere Fahrtzeit kann man hier und da sicherlich hinnehmen), stellenweise müssen die Autos raus und stellenweise müssen U-Bahnen gebaut werden. Aber der ÖPNV hat bei vielen Fahrrad-/Verkehrsberuhigungs-Aktivisten eine niedrige Lobby, das kritisiere ich. 

            1. Jetzt sind wir an einen Punkt gelangt wo ich dir deutlich besser zustimmen kann. Allerdings würde ich hier nochmal klar sagen, dass besonders in der Kommunalpolitik Parteizugehörigkeiten häufig weniger wert sind als individuelle Meinungen. Hier in Köln hat meiner Meinung nach die SPD (und eventuell auch Volt) die besten verkehrspolitischen Ansichten (die CDU/FDP wollen mehr U-Bahntunnel damit der MIV weiter rollt, die Grünen/Linken sind grundsätzlich gegen Tunnel), zwischen Hamburg und Hannover ist die SPD hingegen größter Gegner der SFS.

              Gleichzeitig sind, zumindest bei oberirdischen Strecken, die Grünen auch hier in Köln stark für den ÖPNV, statt diesen dem Radverkehr unterzuordnen. Treibende Kraft sind bei vielen solchen Angelegenheiten zumindest hier in Köln aber immer eher Bürgerinitiativen. Jetzt gerade geht es einer bspw. darum die Luxemburger Straße zu Tempo 30 (aber nur für Autos, Bahnen weiter 50) und mit nur noch einer Spur für Autos und einer für Radfahrer umzugestalten, wo selbst ich kritisch bin ob das wirklich so gut geht. Aber auch hier wird dadurch nicht der ÖPNV beeinträchtigt, der auf der gesamten Strecke für die eine Umgestaltung gefordert wird eigene Gleise hat. Da bin ich ehrlich gespannt, ob dieser Vorschlag durch den Stadtrat kommt, und ob das ganze nicht am Ende scheitert weil das eine Bundesstraße ist, für die die Stadt nur eingeschränkte Entscheidungsgewalt hat.

              Fazit: Kommunalpolitik passt meistens nicht sehr gut zu Aussagen wie „linke Unfugsparteien“, das sind häufig spezifische Unfugspolitiker an spezifischen Orten, die zufälligerweise einer Partei angehören, und eher grobe politische Leitlinien der Partei einhalten.

              1. Inhaltliche Unterschiede innerhalb der Parteien gibt es natürlich auch in Sachen Verkehrspolitik, das ist richtig. Meine Aussage war zugegebenermaßen provokant und überspitzt. In der Tat sind Besitzstandswahrung, Klientelpolitik und Provinzmentalität parteiübergreifende Probleme in Berlin. Es wird interessant zu sehen sein, wie es in Berlin in Sachen Verkehrspolitik weitergeht. Hauptsache das U-Bahnnetz wächst auf 200 Kilometern an *träum

                Die große Koalition mag in Berlin aktuell stark unter Beschuss stehen („Auto-Senat“), allerdings haben viele Berliner keine Lust mehr auf ignorante Klientelpolitik. Da wird die rückwärtsgewante Autopolitik als kleineres Übel wahrgenommen. Anstatt zu meckern, soll die Opposition es selbst erstmal besser machen. Den ganzen Mist haben sich Grüne und Linke nun mal selbst eingebrockt.

          2. Soweit ich das sehen kann, gäbe es bei den Veränderungen die bei diesen „Kiezblöcken“ gemacht werden keine großen Probleme damit, nachträglich doch wieder eine Buslinie einzuführen. Meistens wird der Durchgangsverkehr ja durch Poller abgesperrt, die sich recht einfach auch wieder entfernen lassen (und dazu noch Rad- und Fußverkehr eben nicht behindern). Sollte mittelfristig der Bedarf für eine Buslinie entstehen, hätte man kein Problem an ausgewählten Stellen den Bussen eben doch die Durchfahrt zu ermöglichen. 

            Und warum wird das dann hier nicht gemacht? Der Bedarf für eine Bushaltestelle in Alt-Rixdorf ist ja unbestritten. Die Linken haben das Interesse an ÖPNV offensichtlich verloren. Es gibt eigentlich gar keine Verkehrspolitik mehr, nur noch Autolobby und Fahrradlobby. Da muss man flexibel schauen, wer den ÖPNV stärker behindert.

            1. Ich kenne mich in Berlin mit wenigen Ausnahmen absolut nicht aus, mit der dortigen Kommunalpolitik bin ich noch weniger vertraut.

              Aber wieso bedeutet der Bedarf für eine Bushaltestelle in Alt-Rixdorf automatisch, dass hierfür der Bus durch den Kiezblock fahren muss? Ein Halt am Rand dieses Kiezblocks würde doch absolut ausreichen, innerhalb des Blocks kann man sich ja ohne Probleme zu Fuß fortbewegen. Je nach Takt der Buslinie könnte man auch versenkbare Pöller benutzen um nur den Busverkehr durchzulassen, wenn diese kurz hinter einer Haltestelle liegen verliert man dabei auch keine Fahrzeit. Man kann all diese Probleme lösen, wenn man denn will. Anscheinend wollen aber weder du noch Bueffel, und eventuell wollen das auch nicht die Linken dort in Berlin.

            2. „Der Bedarf für eine Bushaltestelle in Alt-Rixdorf ist ja unbestritten.“

              Wie kommst du darauf? Als Anwohner würde ich das mal ganz massiv bestreiten! Rixdorf ist mit der U7 und dem Ring eigentlich gut bedient, die Busse auf der Sonne hinsichtlich ihrer Auslastung und Pünktlichkeit problematisch, aber ganz sicher nicht wegen der Route! Die geplante Tram vom Hermannplatz nach Schöneweide wäre ein echter Gewinn! Der 171er Bus dient ja auch nicht der Erschließung Rixdorfs, sondern der des Kunger-Kiezes. Eine Öffnung des Richardplatzes für einen Durchgangsverkehr, wäre nicht nur vollkommen überflüssig, sondern auch eine massive Beeinträchtigung des Viertels!

              1. Ich will ja eine Busschleuse für den 171, der Durchgangs-MIV soll ausgesperrt bleiben. Dass der 171 Alt-Rixdorf randseitig auf der Saalestr. umfährt, und dort auch noch hinter dem verdrängten MIV im Stau steht, ist ÖPNV-feindliche Planung, egal ob von links oder rechts.

                1. Ich halte weder den Richard- noch den Karl-Marx-Platz für geeignet einen regulären Busverkehr aufzunehmen.

                  Zum einen wegen der äußerst engen Platzverhältnisse, das ließe sich lösen, sicher, aber ein Problem bleibt es dennoch.

                  Desweiteren wären die vielen, auch regelmäßigen Veranstaltungen zu nennen. Allein die Wochenmärkte auf dem Karl-Marx-Platz, soll Mittwochs und Samstags die Buslinie eingestellt werden? Oder die Märkte abgeschafft bzw radikal verkleinert werden? Von den vielen unregelmäßien Veranstaltungen, Festen etc. auf dem Richardplatz gar nicht zu reden.

                  Das macht doch alles keinen Sinn! So eine Planung ist nicht ÖPNV-freundlich, sie ist anwohnerfeindlich!

                  Außerdem ist deine Planung unnötig. Es braucht keinen Zubringer zum S Neukölln, der ist nah genug dran, und um zum Hermannplatz zu kommen nimmt man die U7 oder die M41, der 171er fährt ja nicht direkt! Die Verbindung von Rixdorf zum Kunger-Kiez rechtfertigt nun wirklich keinen derart eingriffsträchtigen ÖPNV!

                  1. Zum einen wegen der äußerst engen Platzverhältnisse, das ließe sich lösen, sicher, aber ein Problem bleibt es dennoch. 

                    Die Verbindung von Rixdorf zum Kunger-Kiez rechtfertigt nun wirklich keinen derart eingriffsträchtigen ÖPNV!

                    Der knappe Raum soll also für den MIV reserviert bleiben? Das war es dann wohl mit der Verkehrswende.

                    Oder die Märkte abgeschafft bzw radikal verkleinert werden? Von den vielen unregelmäßien Veranstaltungen, Festen etc. auf dem Richardplatz gar nicht zu reden.

                    Man sperrt also den Durchgangsverkehr (inkl. Omnibus) aus, und holt sich Lärm und Dreck mit Markt und Festen wieder zurück. Ist das sinnvoll?

                  2. Man sperrt also den Durchgangsverkehr (inkl. Omnibus) aus, und holt sich Lärm und Dreck mit Markt und Festen wieder zurück. Ist das sinnvoll?

                    Offensichtlich ja.

                    Sie sind sehr beliebt und immer gut besucht. Kannst ja mal vorbeikommen….

                  3. Der knappe Raum soll also für den MIV reserviert bleiben? Das war es dann wohl mit der Verkehrswende.

                    Dieser knappe Raum ist derzeit für Menschen reserviert. Nicht für Autos und nicht für Busse, sondern für die einzige Fortbewegungsart die wirklich jeder einzelne Mensch nutzt: zu Fuß gehen (bzw. im Rollstuhl fahren was hier das gleiche ist).

                    Man sperrt also den Durchgangsverkehr (inkl. Omnibus) aus, und holt sich Lärm und Dreck mit Markt und Festen wieder zurück. Ist das sinnvoll?

                    Wann warst du bitte das letzte Mal auf einem Markt? Diese sind weder dreckig noch laut? Und Feste sind zwar laut und dreckig, dafür aber relativ selten und ein gutes Event.

                  4. Man sperrt also den Durchgangsverkehr (inkl. Omnibus) aus, und holt sich Lärm und Dreck mit Markt und Festen wieder zurück. Ist das sinnvoll?

                    Hey Krake, Dein oben zitierter Satz macht es nochmal deutlich: Deine Vorschläge haben oft den Charakter, dass sie keinerlei Rücksicht auf die umgebende Stadtlandschaft und ihre Bewohner nehmen. Mal willst Du eine Tram quer über einen Friedhof legen, mal für eine neue S-Bahn einen Kanal trockenlegen oder einfach denkmalgeschützte Brücken abreissen.

                    Das ist quasi eine autistische Verkehrsplanung, sie ist technisch durchführbar aber interessiert sich null für die Menschen die in diesem Stadtraum leben müssen und möchten!
                    In Deiner Welt fließt der ÖPNV-Verkehr, aber die Stadt drumherum wird häßlicher und deutlich weniger lebenswert!

                    Zum Glück lebe ich nicht in so einer Stadt!
                    Ich will Dich hier nicht persönlich angreifen, aber vielleicht solltest Du mal anfangen die Belange der Anwohner und der Menschen allgemein mitzudenken, wenn Du neue Verkehrsinfrastruktur planst!

    2. Ausführungen zur unsäglichen Verkehrspolitik der linken Unfugsparteien

      Ach je, hat sich der frustrationsgetriggerte Schrei-Duktus jetzt auch hier durchgesetzt? Na Mahlzeit! Schade um L+!

      1. der frustrationsgetriggerte Schrei-Duktus

        Das ist eine sehr schöne Beschreibung für diese Art Aussagen, das gucke ich mir vielleicht ab.

        Bei sowas schauen wir immer genau ob wir die Kommentare freigeben, und wenn dann gibt’s (wie hier) eigentlich auch immer direkt ne Antwort dazu. Wenn man die sachlich hält, kann man viele Leute dann doch zu einer normalen Diskussion bringen.

        Durchgesetzt hat sich diese Formulierungsweise bisher nur bei Bueffel59, und da wollen wir auch drauf achten. Sollte das drohen überhand zu nehmen können wir da auch durchaus stärker moderieren. Deshalb hier auch nochmal explizit der Hinweis an Bueffel59: diese Formulierungen sind bisher stark grenzwertig. Wenn du so weiter machst kann es sehr gut passieren, dass wir weitere Kommentare von dir nicht oder nur gekürzt veröffentlichen, oder im Extremfall auch deinen Account sperren.

  4. Prinzipiell würde ich sagen, dass es hier keine zusätzliche Erschließung braucht, allerdings finde ich die bisherige Führung der 171 auch nicht gerade optimal.

    Und da Berlin ja den Einzugsbereich des ÖPNV auf lediglich 400 m definiert hat, liegt gemäß NVP objektiv gesehen eine fehlende ÖPNV-Anbindung exakt dort vor, wo die neue Haltestelle hier liegt.

  5. Und Feste sind zwar laut und dreckig, dafür aber relativ selten und ein gutes Event.

    Aber lohnt es sich, für seltene Feste und wochentägliche Märkte eine Fläche versiegelt vorzuhalten und Buserschließung zu verhindern? Für Straßenfeste gibt es viele andere potentielle Lokationen. Bei den diversen Wochenmärkten weiss ich nie aus dem Kopf, wann welcher stattfindet. Ein täglicher Markt am selben Ort (wie in Südeuropa üblich), und die freiwerdenden Plätze zu entsiegeln und begrünen (Stichwort Schwammstadt), fände ich besser. Der kleine Wochenmarkt am K.-Marx-Platz ist ja nur 14 von 168 Stunden pro Woche aktiv. Eine Zusammenlegung mit dem am Kranoldplatz bei dann täglichem Betrieb bietet sich an.

     

    @Triops: Du möchtest bitte mal verbal abrüsten, zumal Du einem anderen User hier Frustration vorgeworfen hast. Statt Autisten solltest Du eher Psychopathen kritisieren, die uns manipulativ in Krisen und Kriege verwickeln.

    1. „Der kleine Wochenmarkt am K.-Marx-Platz ist ja nur 14 von 168 Stunden pro Woche aktiv. Eine Zusammenlegung mit dem am Kranoldplatz bei dann täglichem Betrieb bietet sich an.“

      Ja, schonmal darüber nachgedacht dass Fußballspiele nur 90 Minuten dauern? D.h. 22,5 Std täglich steht son Stadion nur sinnlos in der Gegend rum! Ich wäre dafür das nutzlose Berliner Olympiastadion abzureissen und alle Fußballspiele nach München zu verlegen! Die können da täglich durchgetaktet in 90 Minuten-Slots rund um die Uhr stattfinden! Und über das Areal des Olympiastadions legen wir dann eine Buslinie, die keiner braucht. Perfekte Lösung, warum ist da noch nie jmd drauf gekommen?

      Ernsthaft, was möchtest Du erreichen?
      Jetzt willst Du noch das Neuköllner Wochenmarktwesen umstrukturieren nur um den 171er Bus durch den K-M-Platz zu pressen. Möchtest Du vielleicht auch noch eine Gestaltungssatzung für Vorgärten am Richardplatz in zwei, drei Sätzen skizzieren?
      Was ist denn nun Dein Anliegen? Eine neue Buslinie oder Flächenentsiegelung? Straßenfeste planen (wo du ja schon angedeutet hast viele tolle Locations für zu haben, die du uns aber leider vorenthälst) oder von irgendwelchen Psychopathen raunen die uns in Kriege hineinmanipulieren? Darf es vielleicht noch etwas mehr sein?

      Ds ist ein ÖPNV-Forum. Hier werden Vorschläge zu Verkehrsthemen diskutiert.
      Und Dein Vorschlag sieht vielleicht auf den ersten Blick sinnig aus, da er eine Linie zentraler führt, aber wenn man die Sache mal durchdenkt, macht es halt Sinn, dass das Zentrum Rixdorfs nicht mittig durchfahren wird!

    2. Ich habe mich für meinen provokanten Seitenhieb gegen die linke Verkehrspolitik ja auch noch entschuldigt. Dann brauchen wir uns aber erst Recht nicht mit so einem rechthaberischen und manipulativen Tonfall abfinden. Von Einsicht keine Spur. Von meiner Seite aus war es das mit der Diskussion, Sinn macht das Ganze nämlich nicht mehr.

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