Bahnstrecke Maintal-West – Niederdorfelden

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Beschreibung des Vorschlags

Ich komme ursprünglich aus Maintal, und etwas für das wir diese Stadt immer gehasst haben ist die sehr bescheidene Nahverkehrsanbindung. Ich kenne sehr viele Leute die in Maintal wohnen und Arbeit/Freunde in Bad Vilbel haben. Eine Neubaustrecke nach Niederdorfelden, sowie der zeigleisige Ausbau zwischen Niederdorfelden und Bad Vilbel würde diesem Problem abhelfen. 

Warum der Bahnhof Maintal-West der Startpunkt ist und nicht der größere Bahnhof Maintal-Ost? Maintal-West hat eine viel bessere geografische Positionen für zukünftige Ausbauprojekte. Außerdem ist dieser Bahnhof am Stadtrand und liegt in einem verlassenen Gewerbegebiet einerseits, und einem Feld andererseits. Der Bahnhof Maintal-West hat sehr großes Ausbaupotential. Ich habe in der Vergangenheit schon öfter über Neubauprojekte von Maintal in das restliche Rhein-Main Gebiet nachgedacht, und bin immer von Maintal-Ost als Ausgangspunkt ausgegangen, an wessen Linienführung ich aufgrund der dichten Bebauung verzweifelt bin.

Ich habe die Linie zuerst etwas Scharf an der Kurve nahe Maintal-West gezeichnet, habe daher nochmal nachgezeichnet. Für das Projekt müssten 5 Straßenüber oder Unterführungen gebaut werden. Es wird aufjedenfall nicht gerade billig, wenn man sich allerdings die hohen Einwohnerzahlen im Vergleich zum Nahverkehrsangebot in dieser Region anguckt, würde man sehr wahrscheinlich auf einen guten Kosten- Nutzen Wer kommen. 

In meinem Kopf schwirren ebenfalls Ideen für eine Strecke zwischen Offenbach und Maintal-West, welche an die Linie Maintal-West – Bad Vilbel drangehängt werden kann. Außerdem denke ich an die Reaktivierung der Strecke Glauburg- Lauterbach, wobei die Strecke ab Gedern reaktiviert werden könne und von da an würde die Strecke nach Büdingen, Bruchköbel, Maintal-West führen und die heutige Buslinie X95 ersetzen. Dies alles würde den Nahverkehr in Frankfurt entlasten und den quasi Nutzlosen Offenbach HBF wieder stärken.

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5 Kommentare zu “Bahnstrecke Maintal-West – Niederdorfelden

  1. Auch wenn du dort viele Leute kennst: Meinst du wirklich, da lohnt sich eine komplette Neubaustrecke? Der überwältigende Teil dürfte sich wohl eher Richtung Frankfurt, Offenbach oder Hanau orientieren.

    1. Hallo Eurozug, ich bin dort aufgewachsen und kann mit voller Sicherheit sagen, dass sich dort aufgrund des nicht vorhandenen ÖPNVs (die Fährverbindung abseits der stadt wird auch mehr gelobt als sie eigentlich verdient hätte), sich niemand nach Offenbach orientiert aus der Gegend. Auch das sich jemand nach Frankfurt aus Maintal orientiert ist eher selten, Frankfurt wird eher als “die Partystadt” oder die Stadt wo man hinmuss wenn man was zu erledigen hat gesehen. Die meisten Menschen orientieren sich richtung Hanau oder Bad Vilbel. Nach unserer Realschulzeit wurden uns Schulen und Ausbildungsplätze ausschließlich in diesen beiden Städten vorgeschlagen. Die meisten Menschen in Maintal orientieren sich tatsächlich eher nach Hanau, aber dahin ist der ÖPNV auch sehr gut ausgebaut, nach Bad Vilbel nicht, da muss man mit dem Bus nach Niederdorfelden und dann umsteigen (was aber dennoch viele in kauf genommen haben). Mit Hassia und Stada befinden sich 2 zudem 2 sehr beliebte Arbeitgeber in der Stadt.

      ich bin mir sehr sicher, dass sich eine solche Verbindung lohnen würde, man sieht ja auch immer wie unglaublich voll der Bus nach ND ist, auch Nachts.

  2. Dein Vorschlag würde nicht nur Über-/Unterwerfungen mit den Straßen erfordern sondern auch Tunnel für die Bahn selbst – ansonsten dürfte dieses Höhenprofil nicht zu schaffen sein.

    Mich würde aber grundsätzlich interessieren, warum eine Kurve in Maintal angelegt werden soll? Was spricht gegen die bereits diskutierte Verbindung von Mainkur nach Gronau? Die wäre aus meiner Sicht gleich mehrfach vorteilhaft:

    viel weniger scharfe Kurve um nach Norden zu schwenken
    Auf dem Weg wird mit Bergen ein bisher (ÖPNV-technisch) eher abgelegener Stadtteil erschlossen, Deine Strecke führt durchs freie Feld
    Die Niddertalbahn könnte Richtung Ost und West angebunden werden. Mit einer Verbindungskurve in Mainkur Richtung Maintal wäre Deine Verbindung praktisch auch hergestellt, gleichzeitig aber auch eine Verbindung Schöneck, Nidderau, etc – Frankfurt, was sehr wichtig für Pendler wäre. Zudem ergäbe sich eine Alternativstrecke bei Problemen auf der Main-Weser-Bahn
    je nach Trassierung könnte die Strecke im oberirdischen Teil mit der B521 gebündelt werden, was weniger Land zerschneiden würde

     

    1. Das ist tatsächlich eine sehr gute Idee. Ich werde mal nach dem Vorschlag suchen und ihn mir anschauen.
      was ich allerdings aus Erfahrung sagen kann, ist das der Bahnhof Mainkur ein sehr heruntergekommener Bahnhof ist. Außerdem befindet er sich zu beiden Seiten auf viel befahrenen Straßen inmitten der Stadt. Ich sehe da kaum Platz für einen Ausbau. Zudem ist der Bahnhof Mainkur auch sehr schwer für fußgänger zu erreichen. Man muss durch einen sehr langen Tunnel gehen, mit Bergauf auf beiden Seiten, dann aus dem Tunnel raus, um ein Haus rum, nochmal um eine Ecke laufen und dann in eine weitere unterführung rein wo es dann zu den gleisen nach oben geht. Dazu kommt, das man die Gleise nur von der Fechenheimer Seite aus erreichen kann, nicht von der Seite aus wo der Heinrich-Kraft Park ist.

      die Probleme hat man bei Maintal-West nicht: der Bahnhof liegt am Stadtrand und auf beiden Seiten gibt es viel Ausbaupotential, da das Gewerbegebiet quasi verlassen ist. Der Bahnhof ist von beiden Seiten aus sehr leicht erreichbar. Der Bahnhof ist in einem deutlich besseren Zustand als der Bahnhof Mainkur, und man müsste nicht so viel Geld reinstecken um Bahnhofsgebäude, Unterführung und Wartebereiche wieder schick zu machen. wenn man zu dem Bahnhof Maintal-West 2 weitere Gleise hinzufügen würde, wäre er immer noch deutlich übersichtlicher als Frankfurt-Mainkur. Die Gegend um Maintal-West hat mehr Zukunftspotential als Mainkur, bei der Mainkur ist bereits schon alles erbaut, wenn Maintal-West ein Umsteigebahnhof werden würde, steigt das Potential der Gegend enorm, Firmen oder kleingewerbe hätten so mehr Sinn darin sich in der Gegend anzusiedeln.

      Das Die Stadtteile Bergen und Seckbach so schlecht angeschlossen sind an das System ist eine Peinlichkeit sondergleichen, schon seit Jahrzehnten wird eine Ubahn Verbindung versprochen. Ich habe diesbezüglich auch schon bereits einen Vorschlag zu einem Abzweig der U4 nach Seckbach bzw zur erweiterung der U7 über die Leuchte nach Bergen eingeteicht. Die Stadtteile über die Ubahn anzubinden macht mehr Sinn wie über die Regionalzüge.

      das meine Linie über das offene Feld führt ist beabsichtigt. So ist die Linie schnell und zuverlässig und es müssen keine Haltestellen gebaut werden, was Kosten ersparrt. Außerdem ist dies keine einzelheit, die Strecke Gründau-Büdingen verläuft auch über das offene Feld, genauso wie  einige Nebenbahnen in Norddeutschland.

      1. Die etwas niedrigeren Kosten durch den Entfall von Haltestellen werden aber aus meiner Sicht mehr als aufgewogen durch den entfallenden Nutzen der Anbindung. Ein zusätzlicher Halt (Bergen, ggf. Noch ein zweiter für Enkheim) wäre jetzt auch keine dramatische Verlängerung. Ansonsten macht die Bündelung mit der Straße es nicht unzuverlässig äer.

        Interessant finde ich den Vergleich mit Nebenbahnen: wenn sich das Ganze lohnen soll, dann ist es für mich sehr sinnvoll es auch gleich als potenzielle Ausweichstrecke zur Main-Weser-Bahn vorzuhalten. Das wäre aber keine Nebenbahn mehr.

        Hinsichtlich Mainkur volle Zustimmung. Allerdings soll dieser Bahnhof ja ohnehin nach Westen verlegt werden. Und zwar wenn irgendwann die nordmainische S-Bahn gebaut ist. Und falls bis dahin auch die Technik ertüchtigt ist wäre ich sehr dafür eine Sbahn über diese Verbindung und die Niddertalbahn zu schicken, die tatsächlich besser passt als eine RB.

        Die Kosten für die neue Strecke inkl. Relevanter Tunnelanteile würden sich so verteilen auf eine bessere Erschließung Richtung Nidderau, bessere Erschließung Bergen/Enkheim, Erhöhung der Flexibilität und Stabilität im HBF Zulauf. Im Gegensatz zur Stadtbahn, die nur Bergen/Enkheim erschließen würde.

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