Beschreibung des Vorschlags
Der 187 ist schwer überlastet. (S.a. S. 192 NVP 2019-2023) Im Süden ist er vor allem Zubringer zur Ringbahn, nörderlich davon verbindet er Schöneberg mit Moabit und verstärkt dabei die Linien der B1.
Zwischen Auguste-Victoria-Klinikum und Innsbrucker Platz werden regelmäßig keine Fahrgäste mehr in den Bus gelassen, dafür steigt am Innsbrucker Platz fast der gesamte Bus aus. Auch dem Fahrplan ist eine gewisse Zusammenhangslosigkeit von Nord- und Südast zu entnehmen: Lankwitz-Innsbrucker Platz wird ganztägig im T10 bedient, Innsbrucker Platz-Turmastraße nur zu Stoßzeiten. Dabei ist der 187 eine der verspätungsreicheren Linien der Stadt, auch aufgrund des Mangels an Buspuren, etwa auf der Siemens-, Halske- und Rubenstraße.
All das indiziert für mich, dass der 187 in zwei Hälften gehört. Dies erlaubt einen stabilien Betrieb auf dem Südast und ein bedarfsgerechtes Angebot im Norden, dass durch Verspätungen aus dem Süden nicht beeinträchtigt wird. Eine Durchbindung gibt es weiterhin in der Form des 143 in vergleichbarer Linienführung vom Planetarium am Insulaner zum Brixplatz in Westend, ebenfalls durch Schöneberg.
Mein Vorschlag also wiefolgt:
Der 187 Nord, nun 141, biegt hinter dem Innsbrucker Platz rechts ab und fährt die Friedenauer Höhe an. Dort enstehen gerade 1200 Wohnungen, die zwar zwischen Bundesplatz und Innsbrucker Platz nicht schlecht angebunden sind, allerdings lässt sich aufgrund der schieren Bevölkerungsmasse und -dichte an wenigen Orten mit einer zusätzlichen Haltestelle ein derarter Qualitätsgewinn erreichen. Aufgrund des noch nicht restlos klaren Straßenverlaufs ist die eingezeichnete Haltestelle symbolisch zu verstehen.
Er verkehrt wie gehabt in der HVZ im T10, ansonsten im T20.
Aufgrund des weitlgehenden Parallelverkehrs, erst zu M48/M85 auf der B1, später M19, M29, insgesamt zwischen Innsbrucker Platz und Lützowplatz scheint eine Verstraßenbahnung im Zusammenhang mit der M4-Verlängerung auf der B1 jedenfalls realistisch (Ja, die CDU Absage an die Tram ignoriere ich aufgrund von Realitätsfremdheit völlig). Die Strecke zwischen Tiergarten und Moabit dürfte auch betrieblich hilfreich sein.
Der 187 Süd, der seinen Namen behält, fährt noch bis zur Dominikusstraße und erreicht dort M43 und M46 und endet, in Ermangelung besserer Wendestellen, hinter dem S Schöneberg. Je nach Bedarf nach Quartiersfertigstellung ist eine Verlängerung durch die Schöneberger Linse über die Ella-Barowski-Straße zum Südkreuz denkbar.
Er wird, ebenfalls wie bisher, im T10 bedient und wird künftig hoffentlich etwas zuverlässiger. Zur Kapazitätserhöhung erfolgt die Bedienung wenigstens in der HVZ künftig mit Doppeldeckern oder Gelenkbussen.

Grundsätzlich Zustimmung, der 187 gehört dringend geteilt. Neben den genannten Vorteilen, könnte der 141 dann mit Gelenkbussen bestückt werden. Die momentan eingesetzten Standardbusse sind auf der B1 fehl am Platze.
Dieses Wohngebiet ist verkehrsberuhigt konzipiert, für einen Bus fehlt die Infrastruktur. An alternativen Endstellen (S Schöneberg oder Innsbrucker Platz) mangelt es aber nicht. Der Südteil könnte auch zum U Berliner Str. verlegt werden, das erzeugte Einsparmöglichkeiten auf 143 und M43.
Auf der B1 fand ich die Auslastung eigentlich immer recht vertretbar. Vielleicht war ich zu den falschen Zeiten da.
Da hast du wohl recht. Je nach Aufwand würde ich das allerdings für ändernswert halten. Schlicht aufgrund der Bevölkerungsmenge wäre das sinvoll. Hilfsweise passt es unmittelbar südlich des Innsbrucker Platzes auch gut.
Den Mangel an Endstellen meinte ich bez. des Südastes. Dieser sollte wenigstens M43 und M46 erreichen. Auf der B1 sehe ich dahinter aber keine allzu sinvollen Wendemöglichkeiten. Daher die Führung zum S Schöneberg. Eine lange Führung durch Schöneberg wollte ich gerade vermeiden, da dort (in meiner Erfahrung), die Auslastung nicht im selben Maße gegeben ist.
willst du den 143 südlich der U7 einstampfen? In dem Falle könnte das sinvoll sein.
Der 83er hat in den 80ern am Innsbrucker Platz geendet und fuhr seine Wendeschleife über die Ruben-, Traeger- und Hauptstraße. Das wäre auch für den Nord-187er immer noch möglich und ist wahrscheinlich völlig ausreichend.
Den Süd-187er würde ich eher bis zur Kurfürstenstraße führen, wo auch schon eine Wendemöglichkeit besteht. Dann kann man aus Lankwitz und Friedenau auch ohne Umstieg die U7, U2 und U1 erreichen. Die Potsdamer Straße und Hauptstraße würde dann zwar doppelt frequentiert werden, was angesichts der großen Nachfrage auf diesem Abschnitt sicherlich vertretbar ist.
Geschmachssache, aber ich fände 187er und 287er irgendwie passender.
Absolut. Ich halte es bloß für Sinvoll, ein so dicht besiedeltes Wohngebiet wie die Friedenauer Höhe auch zentral gut anzubinden.
Ein Ziel des Vorschlags ist es gerade, auf die asymetrische Nachfrage nördlich und südlich der Ringbahn einzugehen. Am Innsbrucker Platz steigt fast der ges. Bus aus, daher halte ich die weiterführung bis zur Kurfürstenstraße für unzweckmäßig.
Nach Berliner Nomenklatur fahren die 80er Nummern durch Steglitz. Die 40er fahren durch Charlottenburg, Schöneberg, Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Das halte ich für passender.