Beschreibung des Vorschlags
Derzeit benötigt man zwischen Ketzin (rund 7000 Einwohner) und Bln-Spandau mindestens eine Stunde. Das macht den ÖPNV für Pendler unattraktiv, dazu kommt der zusätzliche Umstieg in Wustermark bzw. Nauen. Mit der hier vorgeschlagenen Linie könnte man die Fahrzeit auf 40 – 45 min (je nach Einstiegshaltestelle) reduzieren und so eine attraktive Pendlerverbindung schaffen. Auch die Orte Paretz und Uetz (zusammen etwa 600 EW) profitieren von dieser Verbindung.
Für einen Stundentakt, welcher mEn angebracht wäre, benötigt man zwei Umläufe inkl. Fahrpersonal. Die 642 und 658 kann man zu einer Linie Ketzin – Wustermark – Nauen zusammenfassen, vertaktet man diese günstig mit der hier vorgeschlagenen erhält man einen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Ketzin.
Mögliche Ergänzugen wären eine Anbindung vom Havelpark und/oder Elstal, dies würde aber bedeuten, dass die Linie nicht mehr genug Pausenzeit hätte und dadurch zusätzliche Personalkosten verursachen würde, weshalb ich mich erstmal dagegen entschieden habe.
LG Tschaki

Die meisten Ketziner werden sich eher nach Potsdam oder Berlin orientieren, als nach Spandau. Daher sollte man eher eine Buslinie zum Bahnhof Marquardt einführen, der von 614 ausgelassen wird. Auch Elstal käme infrage.
Die 45 Minuten Fahrtzeit dürften nur in Nebenzeiten möglich sein, während der für Pendler wichtigen Hauptverkehrszeit dürfte man eher bei 50 – 60 Minuten landen. Und damit wäre man auch nicht schneller als jetzt mit Umstieg in Wustermark.
Ich würde erst einmal abwarten, was bei der Untersuchung zur Reaktivierung von Wustermark – Ketzin herauskommt, die Studie soll ja noch dieses Jahr fertig werden.