4 Kommentare zu “B-Mitte: M1 von Friedrichstraße zur Leipziger Straße

    1. Unter den Linden ist zwar eine große und wichtige Straße, trotzdem ist das doch kein Problem für eine kreuzende Straßenbahn. Die Gleise sind kein Problem für Autos und mit einer Ampel entstehen auch kaum Unfälle.

      Die Strecke ist zwar parallel zur S-Bahn und daher nicht sehr dringend benötigt, so wie an vielen anderen Orten in der Stadt ist dies aber nicht von Nachteil:

      Es werden neue Straßen mit der Schiene angebunden, wie Dorotheenstraße und Wilhelmstraße
      Viele Fahrgäste aus Prenzlauer Berg/Mitte können bis zum Potsdamer Platz einfach sitzenbleiben
      Für eine weitere Expansion des Straßenbahnnetzes in den Westteil der Stadt könnte diese Strecke sowohl für Betriebsfahrten, als auch für neue Linien genutzt werden und nicht nur die Leipziger Straße

      Besonders Punkt 3 halte ich für besonders wichtig, weshalb diese Strecke meiner Meinung nach gut wäre, andere Bauvorhaben haben aber erstmal Vorrang.

  1. Es werden neue Straßen mit der Schiene angebunden, wie Dorotheenstraße und Wilhelmstraße

    Gerade die Wilhelmstraße ist doch schon sehr gut mit Schnellbahnen versorgt.

    Viele Fahrgäste aus Prenzlauer Berg/Mitte können bis zum Potsdamer Platz einfach sitzenbleiben

    Können sie das nicht schon heute mit den Linien S1, S2, S25, S26, U2, 200 und 300?

  2. Eine Querung der Straße Unter den Linden ist prinzipiell keine schlechte Idee. Die Frage ist nur, an welcher Stelle das erfolgen sollte und ob dies ohne Oberleitung wegen dem Stadtbild erfolgen sollte. Harry hat vollkommen Recht, dass vor der Britischen Botschaft (ja ich sehe es mittlerweile ein) eine Straßenbahn keine gute Idee wäre. Es bleibe für deine Idee also nur noch die Glinka-, Friedrich- oder Ebertstraße. Die Friedrichstraße fällt weg, weil das dann wirklich viel Paralellverkehr ist. Demzufolge auch die Glinkastraße, denn die ist auch nur 200 m entfernt. Es bliebe also nur noch die Ebertstraße. Das kann prinzipiell Sinn machen, denn die Linie könnte entlang des M41 geführt werden, da dieser so weiterhin S-, U- und Regionalbahn erreichen würde. Allerdings wäre auch hier wieder ein Problem vor dem Brandenburger Tor vorhanden, weil diese engen Radien schon nicht ganz ohne wären und die Oberleitung das Bild wieder zerstören würde. Zudem ist die Nähe zu Regierungsgebäuden auch nicht so unproblematisch, wegen den ganzen Demos. Es müsste also aus dem Süden kommend eine Wendestelle in der Ebertstraße oder Kulturforum geben. Aus dem Norden kommend wäre ja die Schleife noch da. Das hat sogar Vorteile im betrieblichen Ablauf. Bisher ist nämlich geplant, diese Linie entlang des 200ers zum Zoo zu führen. Das kann sie dann weiterhin, aber eben nicht mehr als Metro-Straßenbahn, sondern als normale Linie. Diese könnte dann einen 10 min Takt der M1 nach Neukölln/Schöneweide auf einen 5 min Takt verdichten. Durch diese Koppelung würde man auch die Problematik mit der Parallelität mit der S-Bahn etwas abmildern. Schade wäre nur, dass es dann diese Direktverbindung zum HBF nicht mehr geben würde.

    By the way: Die M4 wird nach Steglitz fahren und das ist die bessere Lösung als die M1.

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