Ausbau Ruhr-Sieg Strecke

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Beschreibung des Vorschlags

Die Ruhr-Sieg Strecke führt durch das teilweise recht dicht besiedelte Lennetal und wird von einem RE und einer RB bedient, die sich zu einem angenäherten Halbstundentakt ergänzen. Alle zwei Stunden wird der RE durch einen Ic mit Nahverkehrsfreigabe ersetzt. Zudem gibt es zwei IC Zugpaare, die eigenwirtschaftlich fahren und zwischen Siegen und Iserlohn-Lethmathe nur in Lennestadt-Altenhundem halten. Außerdem findet reger Güterverkehr statt, der bestenfalls zur Entlastung des Rheintals noch erhöht werden soll. Das größte Problem der Strecke ist, dass man höchstens 120 kmh fahren kann, stellenweise sind es auch nur 40-60 kmh, was für  so eine Verbindung inakzeptabel wenig ist. Außerdem müssen die Güterzüge, wegen der Steigungsverhältnisse zwischen Welschen-Ennest und Lennestadt-Altenhundem von einer Schublok nachgeschoben werden.

Paralell verläuft die Autobbahn A45, die sehr viele Kunstbauten aufweist und daher eine schnelle Verbindung für die Orte bedeutet. Daher schlage ich zum einen vor, dass der Oberbau auf der gesamten Strecke zwischen Hagen und Siegen erneuert wird, dass höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Das zweite Problem dieser Strecke sind die vielen sehr engen Kurven. Jedoch kann man diese nicht einfach ausbauen, da das Tal sehr eng und verbaut ist. Ich habe aber einen Abschnitt gefunden in dem man eine Beschleunigung erwirken kann. Dieses ist der eben angesprochene Abschnitt zwischen Altenhundem und Welschen-Ennest.  In den restlichen Abschnitten ist das nur mit sehr aufwendigen Nebauten möglich, die für diese Strecke wiederrum übertrieben sind.

Der erste Ausbau wäre eine knapp drei Kilometer lange Neubaustrecke, die einige sehr scharfe Kurven umgeht. Sie sollte in Lennestadt-Altenhundem ausfädeln, wo sich ein ca. 700 Meter langer Tunnel anschließt, der in das Tal der Weiste führt, der die Strecke kurze Zeit folgt. Nach zwei Brücken wird das Tal mittels eines ca. 500 Meter langen Tunnels wieder verlassen und die Bestandstrekc erreicht. Die Bestandsstrecke bleibt jedoch bestehen und wird nur noch durch die RB91 bedient, da man sich eine Anbindung von  Hofolpe und Kirchhundem nicht verbauen sollte. Der zweite Ausbau wiederrum ersetzt die Bestandstrecke komplett und beinhaltet als Herzstück einen etwa einen Kilometer langen Tunnel.  

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6 Kommentare zu “Ausbau Ruhr-Sieg Strecke

  1. Die Bestandsstrecke bleibt jedoch bestehen und wird nur noch durch die RB91 bedient, da man sich eine Anbindung von  Hofolpe und Kirchhundem nicht verbauen sollte.“

    Auch wenn ich die Wunsch die Halte zu erhalten nachvollziehen kann: Realistisch ist das nicht. Selbst wenn man die von dir vorgesehenen Überwerfungsbauwerke weglassen würde und die Bestandsstrecke auf einen eingleisigen Betrieb mit höhengleichen Abzweigungen reduziert, sind die Instandhaltungskosten von nun zwei Bahnstrecken einfach zu teuer. Hofolpe hat nur 747 Ew. und Kirchhundem zwar 2040 Ew., welche allerdings nicht gerade in Bahnhofsnähe wohnen. Ich denke eine gute Busverbindung Kirchhundem – Altenhundem müsste die Anbindung sicherstellen.

    1. Gut, das habe ich mir auch schon fast gedacht. Die Anbindung sollte in Zukunft irgendwann über diese  Linie geschehen, daher habe ich es hautsächlich dringelassen. Außerdem würde der Streckenabschnitt eine gute Gelegentheit bieten, dass andere Züge die RB91, bzw. RT überholen

  2. Erstmal wurde die Stellwerke verbessert für viel Geld ich denke die Bahnstrecke wird demnächst immer bedeutender weil einfach mehr Verkehr auf die Schiene muss Jetzt zb die Brücke in Olpe die nur noch jeweils eine Fahrspur pro Seite hat.

    Es wird dazu kommen das öffentliche ÖPNV bzw SPNV mehr Geld bekommt als die Straße damit mehr Strecken gebaut bzw. Reaktiviert werden können.Als Beispiel der Vorschlag von JoniMueller RE 55 von Olpe nach Münster denn aufjeden Fall viele Leute nutzen würden

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