[AT] Arlbergbahn Neubauabschnitte & Bahnhof Imst

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Beschreibung des Vorschlags

Hier findet man alle meine Vorschläge für die ÖBB.

Orange: Zweigleisiger Verlauf der Trasse sowie Brücken und Tunnelportale
Grau: Weitere Maßnahmen (Straßen, Wege, Rückbauten, Erläuterungen)

Die Arlbergbahn verbindet rund 350 000 Einwohner Vorarlbergs, mit dem Rest Österreichs. Entlang der Stecke liegt, neben anderen wichtigen touristischen Zielen, das größte Skigebiet Österreichs. Der Fernverkehr befährt die Strecke nur im Stundentakt. Regionalverkehr gibt es zwischen Landeck und Bludenz nicht. 

Das ist der Fall, weil die Strecke entlang großer Abschnitte nur mit 70-80km/h befahren werden kann und eingleisig ist. Das ist mit der Autobahn/Schnellstraße nicht konkurrenzfähig. 

Daher schlage ich entlang der langsamen, eingleisigen Stellen einen zweigleisigen Neubau vor. Zwischen Landeck und Bludenz bestandsnah und für möglichst 140km/h, sowie zwischen Ötztal und Landeck eher bestandsfern und für möglichst 160km/h Trassenhöchstgeschwindigkeit. Für einen dichteren Takt im Fernverkehr, einen ortsnahen Bahnhof Imst, damit ein Regionalverkehr stattfinden kann und damit Güterzüge energieärmer verkehren können. 
Dank der größeren Anzahl an Tunnel ist die Strecke auch besserer vor Lawinen geschützt.
Die starke Steigung wird nicht beseitigt. 

Die Trasse ist größtenteils der am nächsten an der Bestandsstrecke liegende Verlauf mit den größeren Bogenradien, da sonst sehr lange Tunnel nötig wären, welche dann öfter zweiröhrig sein müssten und da das für die Logistik de Tunnelbaus einfacher sein sollte. Damit möglichst kleine Einschnitte nötig sind, soll zuerst ein Gleis nahe an der Bestandsstrecke errichtet und in Betrieb genommen werden und anschließend das zweite Gleis errichtet werden, welches dann stellenweise auf der alten Trasse liegt. 

Fahrzeiten:
Ersparnis Ötztal – Landeck (Durchfahrt Bahnhof Ötztal): -6min* 
Ersparnis Landeck – St. Anton: -7min* 
Ersparnis Bludenz-Langen: -11min* 

Innsbruck-Bludenz PKW: 1h 37min 
Innsbruck-Bludenz RJx alt: 1h 41min 
Innsbruck-Bludenz RJx neu: 1h 17min (-24min*) (-24%) (Ø 104km/h über 133,8km)

*Fahrzeitrechner nach Streckengeschwindigkeiten davor minus danach

Falls wegen den eingleisigen Abschnitten im aktuellen Fahrplan Fahrzeitpuffer einberechnet sind, welche nach dem Ausbau wegfallen würden, könnte die Fahrzeitersparnis noch größer ausfallen. 

Daten: 
Kurvenradien z.B. 1350m für 160km/h und 1050m für 140km/h 
Max. Längsneigung Ötztal-Landeck: 8‰ 
Max. Längsneigung Landeck-Bludenz: Ähnlich der Bestandsstrecke 
Bahnsteiglängen: 200m (Haltestellen), 400m (Bahnhof Imst) 
Tunnelanteil zweiröhrig: 17,8km (31%) 
Tunnelanteil einröhrig: 10,6km (18%) 
Brückenanteil: 2,7km (5%) 
Anteil offene Strecke: 27km (46%) 
Gesamtlänge: 58,3km 

Streckenhöchstgeschwindigkeiten: 
Ötztal – Landeck: Immer 160km/h außer: 
Ab Bahnhof Imst östlich für 1,3km: 110km/h 
Östlich Haltestelle Schönwies bis Ende Ausbau: 140km/h 

Landeck – Bludenz: Immer 140km/h außer: 
Ortsgebiet Landeck (nur zweigleisiger Ausbau): 70km/h 
Zwischen Brücke L97 und Einfahrt Ortsgebiet Bludenz: 100km/h 

Bestehende Vorschläge:
https://linieplus.de/proposal/arlberg-basistunnel-zulaeufe/ und https://linieplus.de/proposal/sfs-innsbruck-arlbergbasistunnel-schweiz-bregenz/ Zeichnen beide einen Basistunnel. Das finde ich nicht verhältnismäßig für die Relationen die die Bahn bedienen. 
https://linieplus.de/proposal/ausbau-arlbergbahn/ Der Vorschlag macht einiges ähnlich wie meiner, aber zeichnet Brücken über Siedlungen, übermäßig lange Tunnel, lässt eine langsame Stelle bestehen, ist nur sehr grob ausgearbeitet und bindet Imst nicht besser an. 
https://linieplus.de/proposal/wintertaugliche-arlbergbahn/ Der Vorschlag würde eine übermäßig lange Sperre der Arlbergbahn bedeuten, berücksichtigt die Steigungen nicht und zeichnet zu viele Tunnel. 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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2 Kommentare zu “[AT] Arlbergbahn Neubauabschnitte & Bahnhof Imst

  1. Welche Maßnahmen (insbesondere Ingenieurbauwerke) sind denn genau zum Erreichen der genannten Ziele nötig? Warum sind die genannten Ziele überhaupt sinnvoll? Welcher Verkehrsbedarf liegt eigentlich auf der Strecke, wie groß sind die angebundenen Städte, was ist das jetzige Angebot? Da kann man auf alles noch etwas genauer eingehen. Und die „detailliertem Fragen von ChatGPT“ kann man denke ich auch noch etwas mehr ausführen, denn wenn man sich geschickt anstellt kann man mit detaillierten Fragen einem Chatbot fast alles in den Mund legen.

    1. Ich halte die Vorschläge lieber kompakt. Es ist ja ein Vorschlag, keine Gesamtanalyse.

      Für mich ist das allerwichtigste aufzuzeigen wie ein Ausbau ausschauen kann.

      KI für die Kosten ist nicht perfekt, aber sonst würde da halt nichts stehen.

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