Beschreibung des Vorschlags
Da IRE/IC 2 oder FR-Linien (wie man sie nun auch nennen mag) wieder in aller Munde sind, möchte ich gerne meinen Vorschlag für die FR 10 Linie des D-Taktes unterbreiten. Dieser sieht vor, komplett neure Direktverbindungen im gehobenen RE/ niedrigen FV Niveau anzubieten.
Nötig ist dafür der Ausbau zwischen Augsburg und Ingolstadt(beispielhaft hier projektiert), um neben der halbstündlichen RB auch diesen Zug aufnehmen zu können. Aufgrund der Trassenführung sollten auch deutlich mehr als die jetzigen 120 km/h drin sein.
Dadurch wird dieser Zug auch die schnellste Verbindung Augsburg – Nürnberg und bis Bamberg ist man nochmal schneller, da der 10-Minütige Richtungswechsel in Nürnberg (Fv 4.2) entfällt.
Große Vorteile ergeben sich auch für den Raum Ulm, da dieser zum ersten Mal eine Nordverbindung (vor allem Nürnberg interessant) bekommt, die nicht westlich, sondern östlich führt.
Um die langen SFS-Anteile gut meistern zu können, sollte über 200 km/h – Material nachgedacht werden, Mindeststandard sollte aber das Material des MueNueX sein.

Also erstmal vorweg:
1. Für den FR 10 sind im D-Takt schon 200 km/h-Fahrzeuge vorgesehen.
2. Der als Voraussetzung gesetzte Ausbau Ingolstadt – Augsburg findet sich hier.
Gerade für etwas, was doch eher als RE fungiert, halte ich den direkt Weg über Donauwörth für sinnvoller. Nachteil wäre halt das zweimalige Kopfmachen, aber der Weg über Ingolstadt ist doch eher etwas für richtigen FV, während auf der Alt-Strecke auch noch Mittelstädte wie Treuchtlingen und Donauwörth mitgenommen werden können, welche für eine regelmäßige hochwertige FV-Verbindung eher zu klein sind. Zudem wäre die Verbindung unabhängig davon, ob es zu einem Ausbau der Paartalbahn kommt.
Ich habe die verschiedenen Relationen übrigens mal genauer untersucht, wenn auch auf der Suche für den schnellsten Weg von Stuttgart nach Berlin.
Also erstmal vorweg:
1. Für den FR 10 sind im D-Takt schon 200 km/h-Fahrzeuge vorgesehen.
Hab ich nicht in Frage gestellt, trotzdem weiß man ja nicht was da noch so alles passiert die nächsten Jahre. Wenns so weiter geht war der MueNuex 2030 ja noch keine 10 Jahre im Dienst, deshalb einfach Mindeststandard empfohlen.
2. Der als Voraussetzung gesetzte Ausbau Ingolstadt – Augsburg findet sich hier.
Hab’s mal verlinkt, auch wenn ich mich da selber nicht spezifiziert habe.
Nachteil wäre halt das zweimalige Kopfmachen, (richtig) aber der Weg über Ingolstadt ist doch eher etwas für richtigen FV, während auf der Alt-Strecke auch noch Mittelstädte wie Treuchtlingen und Donauwörth mitgenommen werden können, welche für eine regelmäßige hochwertige FV-Verbindung eher zu klein sind.
Wir bewegen uns ja eh fast nur im Deutschlandtakt und da sieht das ja anders aus, die haben doch schönen FV.
Da sehe ich diese schnelle, neue Direktverbindung als ein großes Upgrade.
Ja, aber meiner Meinung nach sollte man lieber den FV über Ingolstadt – Augsburg fahren und den NV über Donauwörth. Der FV hat eh einer höhere Vmax und für die FR 10 würde dann eine Vmax von 160 ausreichen (wenn man mal von einer Verlängerung nach Erfurt absieht).
Ist aber nur meine Meinung, ich kann deine Ansicht auch verstehen.
Gibt es nicht zwischen Nürnberg und Ingolstadt mit dem München-Nürnberg-Express schon so etwas wie einen „FR“ ? Das an den HGV/ICE angepasste Halteschema finde ich für einen solchen Zug auch nicht besonders passend …