3 Kommentare zu “ABS/NBS Köln-Duisburg via Neuss

  1. Ich bezweifele, dass dieser Vorschlag günstiger und/oder schneller wäre, als von einer der bestehenden Strecken zwischen Köln und D’dorf abzuzweigen, und ab dort D’dord zu umfahren. Ob man das in D’dorf mitmacht ist dann aber noch einmal eine ganz andere Frage. Wenn man schon durchs Ruhrgebiet fährt, dann meiner Meinung nach richtig, der Bypass sollte über Wuppertal (mit optionalem Halt in Wuppertal) sein.

    1. Ziel war eigentlich eher, dass man die bestehenden Strecken entlastet, ne halbwegs vernünftige Lösung für Köln findet (naja…) und – hab ich so nicht geschrieben, sollte aber logisch sein – eine zweite kapazitiv hochwertige Strecke zwischen Köln, Düsseldorf (so lala, über Neuss halt…) und Duisburg hat.

      Vom großen Bypass über Wuppertal halte ich genauso wenig, wie von lokalpolitischem Wunschdenken. Überregional relevante Knoten sind – ist leider so – hauptsächlich mal Köln für den Rheintalverkehr und Belgien über Aachen sowie dann eben der Hauptstrecke nach Duisburg über Düsseldorf, Duisburg selbst für ebenjene Strecke aus Köln, plus die Strecken in die Niederlande und die nach Dortmund und dann jenes selbst als Knoten, in dem aus Norden und Osten eigentlich so ziemlich alles zusammenläuft.

      Klar könnte man jetzt trotzdem sagen, man legt für Duisburg einen Bypass von Dortmund nach (z.B. – für die Lokalpolitik) Düsseldorf. Bringt sich sicher für die Linien aus/nach Norddeutschland und Richtung Osten durchaus einiges. (und kostet auch ordentlich was…) Andererseits hat man damit grad für die eh so schon tendenziell benachteiligten internationalen Züge wieder nichts geschaffen – und eben weiterhin mangelhafte Redundanzen. Heißt, wenn die eine Strecke dicht ist, geht zwischen Köln und Düsseldorf kaum noch was. Neben den oben genannten Punkten ist das halt auch ein Punkt, an den ich da denke.

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