Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag ist Teil der Vorschlagsserie ‚Neuer Fernverkehr Österreich‘, eine Übersicht ist im Forum hier zu finden. Der erneuerte Liniennetzplan (tlw. neue Linienführungen) ist hier zu finden.
Mal eben innert paar Stunden von dem Vorschlag bissel abgewandt, das ganze wär theoretisch auch mitm Halt in Bruck am Südrand und nem Knoten in Leoben möglich. Wär zwar nicht so premium wie das hier aber ne sinnvolle (Spar-)Variante. Ich lass es jetzt trotzdem mal drinnen, so als Ergänzung fürs Ergänzungsnetz vom Ergänzungsnetz, aber nur dass die Alternative offen aufgezeigt wird.
Bevor hier jemand sagt, dass das schon wieder so ein unnötiges kostenspieliges Grossprojekt auf ner unwichtigen Strecke sei und man auch einfach in Bruck Kopf machen könnte oder einfach umfahren werden kann wie bisher möchte ich zustimmen, das ist natürlich möglich. Jedoch denke ich ist der Bahnhof Bruck/Mur ein zu wichtiger Punkt dass er von den durchlaufenden Zügen der Relation Graz-Leoben-ff. umfahren werden kann. Ein Kopfmachen andererseits verzögert die Fahrzeit auf der Strecke weiter und verringert so die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn. Die einzig (sinnvolle!, man könnte natürlich den ganzen neugebauten Bahnhof riesig erweitern oder verlegen) Lösung ist meines Erachtens daher eine Nordschleife von Bruck an der Mur. Diese müsste grossteils im Tunnel verlaufen, würde so jedoch zu einer deutlichen Entlastung der Brucker Bevölkerung führen, lässt sich so doch der Lärm deutlich reduzieren. Weiters wird so eine Führung von S-Bahnen oder anderem RV von Graz nach Leoben und ev. weiter ermöglicht, ohne in Bruck an der Mur stürzen zu müssen.
Geschwindigkeitsmässig müsste man schauen, eigentlich reichen da 120 locker, auf der Geraden kann man aber auch 140 oder 160 reintun. In der Kurve müsste man schauen was der Radius hergibt. Bezüglich Flussunterquerung: Klar, das wird knapp, sollte sich allerdings trotzdem ausgehen, ich denk nicht dass die Mur da so tief ist.
Also, was sind die Meinungen, vor allem im Kontext mit dem neuen Linienkonzept, was die Bedienung dieser Schleife von 2 FV-Zügen die Stunde andenken würde?

Warum kann man den FV Richtung Salzburg, Linz und Innsbruck nicht am Bahnhof vorbei führen? Bruck an der Mur ist ja nicht unbedingt als Weltstadt bekannt und die Fahrzeit von Graz nach Leoben ist auch so schon relativ knapp für einen Taktknoten. Heute liegt man bei 44 Minuten und mit viergleisigem Ausbau Bruck-Graz könnte man auf knapp unter eine halbe Stunde kommen.
Wie gesagt, für mich ist es einfach zu wichtig, es hält ja auch jeder Südstrecken-Railjet hier.
Bezüglich Kantenfahrzeit würde ich eher Bruck/Mur als Knoten ansehen. Das aber nur so nebenbei.
Nachtrag 2120MET: Ich denke nicht dass sich durch diesen Tunnel die Fahrzeiten gross verändern werden. Ist allerdings nur geschätzt
Aus meiner Sicht wäre da Leoben sinnvoller. Denn dort könnte man genauso Richtung Mürzzuschlag umsteigen, aber im Gegensatz zu Bruck auch Richtung Knittelfeld.
In Bruck kann man, eben über Leoben doch auch nach Knittelfeld umsteigen? Ab Bruck fahren S1 nach Graz, S8 nach Unzmarkt und S9 nach Mürzzuschlag, zusätzlich auch jetzt schon zum FV (bei meinem Vorschlag zum FV-Netz in Österreich auf den sich der Vorschlag ja genau bezieht gibts ja auch ab Bruck mehr Bedienung in Richtung Semmering als ab Leoben).
Zusätzlich gehts mir da ja nicht nur um den FV sondern auch die Möglichkeit da was durchlaufendes, NV-mässiges aus Graz anbieten zu können und das wär so halt doch ein wenig komfortabler möglich.
Ich denke auch, dass man durch eine optimierte Verknüpfung in Leoben beides erreichen kann: ein Zug Graz – Leoben (o. Bruck) kann ja Anschluss zu einem Zug Wien – Leoben (m. Bruck) bekommen, und wenn man einen bahnsteiggleichen Umstieg ermöglicht, sehe ich da keinerlei Nachteile, die den Bau eines solches Tunnels rechtfertigen würden. Solche Linien, die Verknüpft werden könnten, finden sich ja auch in deinem Konzept.
Warte, Du meinst einen bahnsteiggleichen Übergang in Leoben… Hmjoa, müsste möglich sein.. Auch wenns um die sieben Gleise in Bruck fast schon schade wäre, sind halt doch zwei mehr als Leoben selbst aber nach kurzer Recherche ists vielleicht doch naheliegender, das so zu handhaben, hab mir Bruck immer viel grösser vorgestellt als Leoben. Von daher mein ‚Festkrallen‘ am Bahnknoten Bruck an der Mur. Aber unter diesen Aspekten… Ich lass es jetzt mal drinnen, vielleicht was für Ergänzungsnetz vom Ergänzungsnetz, allerdings jetzt mal mitm Vermerk dass das mit den Anpassungen momentan wenig Bedarf hat. Vielleich schau ich ja mal trotzdem bei Zeit ob sich da wo ein Platz für nen Hp findet, dann hat man in Bruck trotzdem nen Halt und braucht keinen Tunnel. Die Umsteigersituation nach Wien könnte man dann Leoben übernehmen und in Bruck hätte man trotzdem nen Halt für die Züge ins Ennstal.
Für den Nahverkehr scheint mir Stürzen eigentlich hinnehmbar zu sein. Wenn man die Nutzung auf die zwei stündlichen Fernzugpaare beschränkt, könnte man eventuell über einen nur eingleisigen Tunnel nachdenken, um die Kosten zu senken. Da ja nach Möglichkeit im Bahnhof ein Taktknoten sein sollte, findet ja ohnehin die Zugbegegnung dort statt, und nicht im Tunnel.
Joa das wär sowieso die einzig sinnige Lösung. Auch wenn ich da noch gern nen stündlichen REX durchjagen würde, aber das würde sich wahrscheinlich auch noch ausgehen, veranschlag da mal so ca. 5 Minuten Fahrt maximal, da hast genug Puffer für das alles. Die S-Bahnen würden mit ziemlicher Sicherheit sowieso weiter in Bruck enden wie bisher. Denke nicht dass sich da am Bestandnetz viel ändern würde
Kann im Zuge der ‚Aufräumaktion‘ gerne entfernt werden. Solch ein Vorschlag ist maximal als Komfortfeature für Reisende welche in Bruck/Mur umsteigen zu betrachten, momentan allerdings maximal hinausgeschmissenes Geld.