9 Kommentare zu “2. S-Bahntunnel Hamburg & S32

  1. Finde ich ganz gut, vor allem, dass der neue Fernbahnhof angebunden werden soll. Wie stellst du dir das Konzept auf der Verbindungsbahn vor? Sollen die Regionalbahnen einige Halte bedienen oder durchrauschen bis Dammtor?

    1. Ich glaube ich würde die Halte auflassen. Die meisten Reisenden in RE oder RB möchten schnell zum Hbf. Da der Zug weiterhin auch in Diebsteich und Dammtor hält, sollte man nicht noch mehr Zwischenhalte einführen.
      Zudem kosten weitere Halte auf der Verbindungsbahn auch nur wieder unnötig Kapazität.
      Anderseits könnte man über Sternschanze für einige Nahverkehrszüge vielleicht noch reden, da dort ja auch die Verknüpfung zu U-Bahn gegeben wäre. Holstenstraße sollte man aber stilllegen.

      Eine andere Idee ist, anstelle der jetzigen Bahnsteige dort mittige Wendegleise zu errichten, um Züge aus Süden den Hbf räumen zu lassen und im Stumpfgleis in Sternschanze z.B. zu wenden.

  2. „Die Station Dammtor wandert unter den Straßenzug Esplanade zur U-Bahnstation Stephansplatz.“

    Das halte ich für gar keine gute Idee! Der bestehende Bahnhof Dammtor dient ja zur Verknüpfung von Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr, sowie Zugang zu den Bussen und einer direkten Anbindung der Universität.

    Ansonsten unterscheidet sich dein Vorschlag ja nicht so sehr von den offiziellen Planungen, oder?

    1. Wenn ich wählen müsste, ob der neue S-Bahnsteig gute Umstiege zum Fernverkeh oder zur U-Bahn haben sollte, würde ich immer für die U-Bahn plädieren.

      Zudem hat der Umstieg S-Bahn Fernbahn in Dammtor in Zukunft kaum noch einen Mehrwert.
      Bei meinem Vorschlag kann man von den S32, S21 und S3 bereits in Diebsteich in den Fernverkehr umsteigen. Lediglich für die S11 fiele der Umstieg in dammtor dann weg, aber die paar Leute können in der S11 auch eine Station zum Hbf weiterfahren bzw. fahren eh untenrum durch den CityTunnel mit der S1 zum Hbf.

      Von der regionalen Erschließung ist sicherlich die Uni vom Esplanade deutlich schlechter zu erreichen. Andererseits ist die nördliche Innensztadt zum Gänsemarkt dann fußläufig erreichbar.
      Bei der Abwägung Uni nördl. Innenstadt würde ich mich für die Innenstadt entschieden, weil diese mir einen größeren und dauerhafteren Fahrgaststrom als die Uni verspricht.

      Hinsichtlich des Unterschieds zum Original hast du recht. Deswegen habe ich ja explizit geschrieben, dass ich diesen im Bereich Dammtor und der westlichen Tunnelausfahrt optimeren will.

      1. In Dammtor hält keine S-Bahn, die nicht auch im Hbf oder in Altona alt bzw. demnächst Altona neu einen Verknüpfung mit dem Fernverkehr hätte. Deswegen sehe ich nicht warum man an dieser Verknüpfung festhalten müsste.

        Nee, hier kommen wir nicht zusammen. Da bin ich dezidiert anderer Meinung.

  3. Mal doof gefragt, aber wieso sollte es sinnvoll sein, die S-Bahn unter die Erde zu legen, inklusive vieler neuen Stationen, anstatt dem Regional- und/oder Fernverkehr, der unterirdisch theoretisch ganz ohne teure Stationen (außer Hauptbf) auskäme? (Einen Regional-/Fernbahnhof im Herzen Altonas würde ich natürlich unbedingt begrüßen.)

    1. Wenn man 2 zusätzliche Fernverkehrsgleise im Tunnel bauen würde, müsste man im Hbf einen sehr schwer umsetzbaren Tunnelbahnhof für den Fernverkehr mit 2, besser 4 Bahnsteigen bauen. Dazu müsste die Fernbahn bereits in Erikus unter die Erde absinken. Das würde alles sehr sehr teuer.

      Die S-Bahn kann im kleinen Hamburger Profil gebaut werden, was Geld spart. Und man hat die Chance die deutlich bessere Verknüpfung zwischen U-Bahn und S-abhn zu realisieren.

      Ich vermute also, dass ein Fernbahntunnel mit selbem Effekt wie der geplante S-Bahntunnel deutlich aufwendiger würde, aber im Rahmen einer Gesamtprüfung sollte man das trotzdem vom Bund auch prüfen lassen.

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