2 Kommentare zu “Köln: Niederflurlinie Neuehrenfeld/Nord-Süd-Fahrt

  1. daher könnte man auch darüber nachdenken die Haltestelle Iltisstraße durch zwei Haltestellen zu ersetzen.

    In dem Bereich ist im Straßenraum insgesamt nicht sehr viel Platz. Daher würde ich es bei den jetzigen Haltestellen belassen, auch wenn hier eigentlich die Feinerschließung höher steht.

    In der Erftstraße wird die Strecke straßenbündig angelegt. Wegen der engen Straßenverhältnissen und der Kurvenradien müssen die Streckengleise im Bereich des Mediaparks getrennt werden. Es werden zwei Haltestellen zur besseren Anbindung des Mediaparks eingerichtet.

    Die Adolf-Fischer-Straße wird für den MIV gesperrt. Danach muss die Strecke auf einem kurzen Stück durch den Klingelpützpark geführt werden, durch eine Trassierung möglichst nah an der Schule soll der Eingriff aber möglichst gering gehalten werden. In der Victoriastraße wird die Strecke im Mittelstreifen geführt, dort deckt die neue Haltestelle Klingelpütz ein bisher schwach versorgtes Gebiet der Innenstadt ab.

    Die Stelle hier würde ich anders lösen. Bei der Kreuzung Maybachstraße/Am Kümpchenshof ist der Kurvenradius gerade so groß genug um die Stadtbahn aufzunehmen, daher würde ich hier beide Gleise ganz stumpf wie folgt führen: Erftstraße – Maybachstraße – Am Kümpchenshof – Kyotostraße. Wenn beide Gleise beieinander liegen macht es das ganze für Fahrgäste signifikant einfacher zu verstehen, außerdem können die umliegenden kleineren Straßen gleich bleiben.

    Zu bemängeln sind hier natürlich die fehlenden Umsteigemöglichkeiten, sowie zu den Ringen als auch zum Innenstadttunnel. Daher habe ich überlegt, ob nicht vielleicht die Gladbacher Straße – Christophstraße – Gereonstraße mit enger Kurve an der Kreuzung zur Nord-Süd-Fahrt besser geeignet sind? Hier könnte man Umsteigehaltestellen an der (H) Christophstraße/Mediapark und nördlich des Zeughauses bauen. Der Umsteigeweg Appellhofplatz (Breite Straße) – Appellhofplatz (Zeughaus) ist ja heute schon nicht der kürzeste, den Weg weiter bis zur Gereonstraße muss man dann hier wohl in Kauf nehmen. Für diesen Gegenvorschlag müsste der genannte Straßenzug dann natürlich erneut komplett umgestaltet werden, für Radfahrer würde das wahrscheinlich den Verlust ihrer eigenen Spuren bedeuten. Daher bin ich mir auch selbst nicht sicher, ob nicht doch eine etwas nördlichere Führung die bessere ist.

    1. Die Stelle hier würde ich anders lösen. Bei der Kreuzung Maybachstraße/Am Kümpchenshof ist der Kurvenradius gerade so groß genug um die Stadtbahn aufzunehmen, daher würde ich hier beide Gleise ganz stumpf wie folgt führen: Erftstraße – Maybachstraße – Am Kümpchenshof – Kyotostraße. Wenn beide Gleise beieinander liegen macht es das ganze für Fahrgäste signifikant einfacher zu verstehen, außerdem können die umliegenden kleineren Straßen gleich bleiben.

      Das war tatsächlich zuerst auch mein Plan – bei genauerer Betrachtung habe ich dann allerdings gemerkt dass die Kreuzung Maybachstraße/Am Kümpchenshof doch problematisch ist: Wenn man den aktuellen Spurverläufen der Straße folgt, sind die Kurvenradien zu eng. Eine MIV-Spur pro Richtung wäre ausgerechnet im Kreuzungsbereich wohl problematisch – hier ist relativ viel Verkehr zur A57-Auffahrt und dann würde auch die Straßenbahn im Stau stehen. Man könnte überlegen die Tiefgarageneinfahrt zu verlegen, ich wüsste aber nicht wohin und ich weiß auch nicht, wie viel das bringen würde.

      Zwei Streckengleise durch die Bremer Straße habe ich wegen der Kurvenradien an der Kreuzung Bremer Str./Maybachstr. leider auch verworfen.

      Grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass eine Variante ohne Verzweigung einfacher zu verstehen wäre, ich habe aber leider keine geeignete gefunden.

      Zu bemängeln sind hier natürlich die fehlenden Umsteigemöglichkeiten, sowie zu den Ringen als auch zum Innenstadttunnel. Daher habe ich überlegt, ob nicht vielleicht die Gladbacher Straße – Christophstraße – Gereonstraße mit enger Kurve an der Kreuzung zur Nord-Süd-Fahrt besser geeignet sind?

      Ja das habe ich auch überlegt und das sollte man definitiv als Variante untersuchen. Ich habe mich dann allerdings aus mehreren Gründen für die nördliche Variante entschieden:

      • Die Tunnelrampe passt nicht so wirklich in die Gladbacher Straße, man müsste also schon vor dem Eisenbahndamm wieder an die Oberfläche.
      • Die Haltestelle Klingelpütz füllt eine Lücke in der bisherigen Erschließung der Innenstadt.
      • Der Mediapark würde kaum besser erschlossen werden als im Status Quo.
      • Von der Haltestelle Elsterstr. erreicht man in 200m die Haltestelle Appellhofplatz/Breite Str. des Innenstadttunnels. Das ist zwar schlechter als die ca. 150m am Zeughaus, aber wohl noch verkraftbar.

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