Zukunftskonzept S-Bahn München 2030

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Beschreibung des Vorschlags

Derzeit ist in München ein zweiter S-Bahn-Stammstreckentunnel geplant, der von vielen zu Recht kritisiert wird, nicht nur, weil es ein „betonintensiver“ Schuss am Ziel vorbei ist: In der Innenstadt wird haufenweise Geld verbuddelt, das eigentlich für den Ausbau der Außenäste benötigt wird. Schließlich sind die fehlenden Kapazitäten und baulichen sowie technischen Einschränkungen hier der Auslöser für 90% der Verspätungen im Münchner S-Bahn-Netz. Der Stammstreckentunnel schlägt nur mit 10% zu Buche! Dieser Vorschlag stellt eine für die Zukunft des Nahverkehrs in der stark wachsenden bayerischen Landeshauptstadt und in ihrem Umland viel besser geeignete Lösung dar. Mit dem Teilausbau des Südrings als zweiter S-Bahn-Stammstrecke und einem konsequenten Integralen Taktfahrplan (inkl. diverser Taktverdichtungen und -vereinheitlichungen) kann das Ziel eines zukunftsweisenden und attraktiven Öffentlichen Nahverkehrs in der Isarmetropole äußerst adäquat begegnet werden! Der Internetauftritt zum Konzept ist hier: www.sbahn2030.de Das Prinzip ist einfach: Alle S-Bahn-Außenäste werden im Endausbau in einem durchgehenden 20-Minuten-Takt bedient (Ausnahme: der Ast nach Altomünster, der in den Tagesrandlagen nur mit einem Stundentakt bedient wird). Die stadtnahen Abschnitte erhalten tagsüber und früh abends sogar einen 10-Minuten-Takt, so dass sich im direkten Umland Kurzläufer und Langläufer abwechseln. Der Südring wird von zwei der Kurzläufer-Linien bedient (S13 und S15). Der Clue: Beide befahren die südliche Stammstrecke genau um zehn Minuten versetzt, so dass ein reiner 10-Minuten-Takt entsteht. Zudem gibt es in Pasing und Laim, am Heimeranplatz und am Leuchtenbergring direkte bahnsteiggleiche Übergänge, so dass für Fahrgäste, deren Ziel an der jeweils anderen Stammstrecke liegt, ein Anschluss ohne Wartezeit und zudem ohne Treppen und lange Umsteigewege besteht. Ein äußerst kluges Konzept, wie ich finde! Hinweis: An den S-Bahn-Haltestellen sind die U-Bahn-Übergänge angegeben (in Pasing noch Zukunftsmusik). Damit wird gezeigt, welche hohe Netzwirkung der Südring durch Anschluss an alle U-Bahn-Strecken hat.

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3 Kommentare zu “Zukunftskonzept S-Bahn München 2030

  1. Dir Grundidee halte ich auch für absolut richtig. Da ein Großteil der S-Bahnnutzer nicht zu einer der wenigen innerstädtischen S-Bahnstationen wollen, sondern irgendwo umsteigen wird, spielt es keine große Rolle, ob der Umsteigevorgang im Citytunnel oder auf dem Südring erfolgt. So könnte daher eine enorme Entlastung der Innenstadt erreicht werden. Im Detail sehe ich aber Verbesserungsmöglichkeiten:

    Es geht ja nicht darum, die Leute möglichst schnell durch München hindurch wieder nach Außerhalb zu führen, sondern die Menschen nach München hinein oder aus München heraus fahren zu lassen. Um das möglichst schnell zu ermöglichen, vermisse ich eine Umsteigemöglichkeit zur Tram 15, 25. Dazu schlage ich eine zusätzliche Station am Ostfriedhof vor.

    In diesem Zusammenhang empfehle ich auch die vorgeschlagene Station am Kolumbusplatz möglichst westlich des Kreuzungspunktes mit der U-Bahn anzulegen, wodurch nicht nur die Stationsabstände gleichmäßiger wären, sondern auch noch die Buslinie 52 bedient werden könnte.

    Ferner sehe ich mit Sorge, wie im Stammtunnel elf Linien, also 33 Züge pro Stunde und Richtung fahren sollen. Das mag theoretisch technisch möglich sein, in der Praxis befürchte ich aber erhebliche Staugefahren und einen unzuverlässigen Betrieb. Mir ist auch nicht klar, warum die Linien S1, S2, S4 und S6 nicht ebenfalls teilweise über den Südring geführt werden sollen. Würde man zwei von ihnen ebenfalls über den Südring führen, könnte dort sogar ein Fünf-Minuten-Takt geboten werden, was diese Strecke noch attraktiver werden ließe. Okay, bei den Linien S1 und S2 mag es vielleicht schwierig sein, sie in Laim, von Norden kommend, in den Südring einzuführen, oder es erscheint ungünstig, sie am Ostbahnhof so weit wieder zurück fahren zu lassen, das weiß ich nicht, aber zumindest die S4 und die S6 könnten problemlos ebenfalls zum Teil über den Südring fahren, dann natürlich als S14 und S16.

  2. Hallo Johannes,

    ich finde das eine gute Idee und stimme Ulrich zu. #

    Für die Seite wäre es sicher interessant zu wissen welche München Vorschläge es hier noch gibt. Da habe ich vier Stück gefunden:

    http://extern.linieplus.de/proposal/m-s7-verl-wolfratshausen-bad-toelz/

    http://extern.linieplus.de/proposal/s-bahn-ring-muenchen/

    http://extern.linieplus.de/proposal/muenchen-tangential-linie-s10/

    http://extern.linieplus.de/proposal/muenchen-tangentiallinie-s11/

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