Beschreibung des Vorschlags
Warum die Expressbuslinie
X65
eingeführt werden sollte
Die wachsende Bevölkerung im Berliner Osten, insbesondere in den Großsiedlungen Hellersdorf und Marzahn, erfordert eine deutliche Verbesserung der öffentlichen Verkehrsverbindungen. Während die U5 eine gute Direktanbindung in die Innenstadt bietet, fehlen schnelle tangentiale Verbindungen zwischen Hellersdorf, Biesdorf, Karlshorst, Rummelsburg und dem zentralen Umsteigeknoten Ostkreuz. Genau hier setzt die geplante Expressbuslinie X65 an.
1. Direkte Tangentialverbindung
Die X65 würde erstmals eine schnelle, umsteigefreie Verbindung zwischen Hellersdorf und Ostkreuz schaffen. Damit entfällt der Umweg über Alexanderplatz oder Lichtenberg, der heute mit zusätzlichen Fahrzeiten und Umstiegen verbunden ist. Fahrgäste könnten in rund 30 Minuten von der Großsiedlung Hellersdorf bis Ostkreuz gelangen.
2. Verknüpfung wichtiger Umsteigepunkte
Die Linie verbindet zahlreiche zentrale Knoten:
- U5 (Hellersdorf, Kienberg, Wuhletal, Tierpark)
- S5 (Wuhletal, Biesdorf)
- Tramnetz an der Rhinstraße
- S3 (Karlshorst, Rummelsburg)
- Ringbahn + mehrere S-Bahnlinien am Ostkreuz und Regionalverkehr
So entsteht ein leistungsfähiges Netz, das Pendlerinnen und Pendlern deutlich mehr Flexibilität bietet.
3. Entlastung bestehender Linien
Die U5 und die Verbindungen über den Alexanderplatz sind zu den Hauptverkehrszeiten stark ausgelastet. Ein Expressbus würde die Fahrgastströme entzerren, indem er Alternativen für Fahrgäste Richtung Ostkreuz, Mediaspree und Südring bietet.
4. Schnelle Umsetzung im Vergleich zu Schienenprojekten
Während große Infrastrukturprojekte wie die Tangentiale S-Bahn oder neue Straßenbahntrassen noch Jahre auf sich warten lassen, könnte die X65 vergleichsweise kurzfristig eingerichtet werden. Mit Vorrangschaltungen an Ampeln und Busspuren auf den Hauptachsen wäre ein zuverlässiger und attraktiver Betrieb schon mittelfristig möglich.
5. Attraktivität und Standortfaktor
Die Expressbuslinie würde nicht nur den Alltag vieler Pendler erleichtern, sondern auch die Standortattraktivität des Bezirks Marzahn-Hellersdorf stärken. Arbeits- und Ausbildungsplätze rund um Ostkreuz, den HTW-Campus oder die Rummelsburger Bucht wären schneller erreichbar.

Ich würde ja mit bahnsteiggleichem Umstieg in Wuhletal binnen 20 – 25 min von Hellersdorf zum Ostkreuz mit U5 und S5 fahren. Laut Maps würde ein Pkw auf deiner Route in der Morgenspitze rund 25-55 min (je nach Verkehrslage) brauchen. Ein Bus bräuchte auch nochmal mehr Zeit und wäre dann konkurrenzlos langsam gegenüber der S- und U-Bahn, auch weil natürlich keine durchgehende Busspuren möglich sind.
Das ist aber schon recht willkürlich. Ostkreuz kann man auch wie beschrieben über S5 und U5 erreichen, den Südring z.B. schon am S+U Frankfurter Allee mit der U5 (oder alternativ auch am Ostkreuz). Da ist eine Expressbuslinie mit rund 100-120 Sitz- und Stehplätzen eher ein Tropfen auf dem heißen ÖPNV-Stein.